was mir ein Versicherungsvertreter da so alles erklären kann.
Thema war, wie kann ich es erreichen, dass ich nicht mehr zur
Arbeit muss und trotzdem Geld bekomme. Richtig ?
Richtig.
Antworten waren zum einen, dass eine Krankschreibung
Mitnahmementalität sein soll und zum anderen, dass ein
Tarifvertrag nichts mit Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
zu tun hat. Auch richtig ?
Nö, so pauschal nicht richtig. Das mit der Mitnahmementalität kam nicht von mir. Ich gehe auch nicht davon aus, dass grundsätzlich jeder der zum Arzt geht und eine Krankschreibung bekommt, nicht wirklich krank ist. Was aber in der Realität nun mal vorkommt. Und bezüglich der Tarifverträge, die Regelungen zur Entgeltfortzahlung beinhalten, bin ich noch immer der Meinung, dass diese hier keine Rolle spielen, da es ja grundsätzlich darum ging, ob der AG berechtigt ist die Entgeltfortzahlung zu verweigern.
Wenn bezweifelt wird, dass auch in Tarifverträgen
Entgeltfortzahlungen geregelt sein können, dann sollte man
sich schlau machen. Falsch ?
Ich bezweifle doch gar nicht, dass es Regelungen zur Entgeltfortzahlung in Tarifverträgen gibt. Weiß aber noch immer nicht, was Versicherungsvertreter damit zu tun haben sollen.
Ich lerne gerne dazu!
Ich lerne auch gerne dazu.
Keine Positionen sonder ArbeitsRECHT!
Hi!
da das Ganze nun zu sehr in hin und her und dem Versuch
verschiedene Postionen zu erklären landet und dies wahrhaftig
o.T. ist, beende
ich das jetzt mit dem Hinweis gerne in einem anderen Brett
weiterzu-
diskutieren.
Schau mal auf den Titel dieses Bretts! Wenn ich über VWL mit Dir diskuttieren wollte, würde ich das auf einer völlig anderen Ebene machen. Hier geht es ums RECHTLICHE!
Und das Einzige, was ich anmerkte ist, dass beide Seiten ihre Verträge einzuhalten haben.
Volkswirtschaftlich gesehen ist deren Job die Schaffung von
Arbeitsplätzen und sie haben dem sozialen Faktor zu fröhnen.
Wenn sie das nicht tun, sind sie -volkswirtschaftlich gesehen-
überflüssig.
Ich denke nicht, dass davon etwas in deren Arbeitsverträgen steht! Ich akzeptiere Deine Meinung, auch wenn ich sie nicht teile, aber sie hat mit den rechtlichen Aspekten so gar nichts zu tun.
Eine Aussage alla Mitnehmermentalität der AN ist eine
Frechheit in der heutigen Zeit und entbehrt jeglichen
Kommentars.
Kann es sein, dass Du noch nie etwas mit kleinen mittleständischen Unternehmen zu tun gehabt hast? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Duisburger Eigenart der AN ist (ich redete nun wirklich nicht von allen, sondern von max. 20%!!!)…
Eine Frechheit ist es, sich einen gelben Schein zu nehmen, nur, weil man nach seiner Kündigung keinen Bock mehr auf seine vertraglichen Verpflichtungen hat.
LG
Guido, der sich hier irgendwie wiederholt…