Kündigung in Probezeit (ersten Arbeitstag)

Guten Tag,

Habe bei Firma 1 gekündigt. Übergangslos habe ich eine neue Stelle in Firma 2 (als klare Favoritin) begonnen. Da der Bereich bzw. Sparte in Firma 2 neuerdings abgebaut werden soll und es denen wirtschaftlich nicht so gut geht, wurde ich unverschuldet gleich am ersten Arbeitstag gekündigt und gleichzeitig freigestellt. Gehalt wird für zwei Monate gezahlt.

Meine Fragen:

  1. da ich mich nun wieder bewerben muss, wollte ich wissen, ob ich Konsequenzen davontragen müsste, wenn ich Firma 2 in zukünftigen Bewerbungsgesprächen gar nicht erwähne bzw. auch im Lebenslauf gar nicht erwähne?

  2. wäre es fatal, wenn ich im Lebenslauf Firma 2 verschweige um im Bewerbungsprozess aufgenommen zu werden und den Umstand der Firma 2 im Bewerbungsgespräch erkläre?

3)Welche Konsequenzen habe ich, wenn ich überhaupt etwas verschweige? Kommt sowas raus, wenn ich bei einer neuen Firma beginne? (über Lohnsteuerkarte etc.?)

Zur Info: habe recht gute Bewerbungsunterlagen und Referenzen, trotzdem möchte ich nicht den Eindruck erwecken, dass ich unbedingt einen Job suche. Ist halt dumm gelaufen mit Firma 2.

Hallo,

also natürlich ist es eine Auslegungsache wie du die nächste Bewerbung schreibst…

Wenn du ja nicht wirklich da gearbeitet hast, spricht doch nichts dagegen, das zu verschweigen… ich denke, ansonsten sieht es nicht gut aus, wenn du die Wahrheit sagst, denn es könnte aussehen, als ob die sich schnell wieder gegen dich entschieden haben.

Natürlich wünscht die nächste Firma bestimmt einen lückenlosen Lebenslauf. Ist halt die Frage, ob diese „Lüge“ rauskommen kann oder nicht.

Ich habe bisher bei neuen Arbeitgebern immer zu meinen „Gusten“ die Sachen ausgelegt

Wenn die natürlich rausfinden, das du gelogen hast, kann dies zur Folge haben, das die dich allgemein für Unehrlich halten und Kündigen (Extremfall) Dann kannste es aber immer noch erklären!

Ich würde nach dem Bauch entscheiden.

Kurzum: Die Wahrheit kann auch aussehen, als ob du gekündigt wurdest, weil du unkompetent bist und sie es sich anders überlegt haben.

Eine Lüge kann aber nachher so ausgelegt werden ( WENN DIE RAUS KÄME) , das du nicht offen und ehrlich bist.

Ich persönlich würde eher zu der Lüge greifen… Es gibt ja keine nennenswerten Arbeitsdaten…

Und beim Bewerbungsgespräch kannste es immer noch sagen, wenn du denkst, das die das offen aufnehmen. Ansonsten würde ich nix sagen…

Über die Lohnsteuerkarte finden die gar nichts raus. Da steht ja nichts drauf…

Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen

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Ich persönlich würde eher zu der Lüge greifen… Es gibt ja
keine nennenswerten Arbeitsdaten…

Und beim Bewerbungsgespräch kannste es immer noch sagen, wenn
du denkst, das die das offen aufnehmen. Ansonsten würde ich
nix sagen…
Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen

Vielen herzlichen Dank für deine Antwort!

Der ursprüngliche Grund meiner Frage war hier, dass man mir Nahe gelegt hatte zu lügen und du hast es mir zusätzlich auch empfohlen. Es tut weh für die Zukunft damit zu leben, dass es rauskommen könnte, obwohl ich gar nichts dafür kann.

Um das jetzt für mich zusammenzufassen: ich werde lügen müssen und die neue Firma im Lebenslauf weglassen und so tun als gäbe es diese Firma nicht.

Vielen Dank nochmal an die ehrliche Antwort!