Guten Tag,
Ich habe mich schon versucht selbst zu informieren und auch die Suche hier zu nutzen, doch genau wurde ich nicht fündig. Google half ebenso wenig.
Allgemeines:
Die Person ist seit Dezember in einem Supermarkt als Aushilfskraft auf 400 Euro Basis angestellt und arbeitet seitdem 3 mal die Woche. Sie hat sich bisher nichts zu Schulden kommen lassen, kam nur einmal zu spät, fehlte aus Krankheitsgründen 4 Tage, arbeitete immer mit viel Elan und erledigte seine Aufgaben gründlich.
Ihre Aufgaben bestehen darin, sich um das Lager und die ankommenden neuen Waren zu kümmern, dass diese in den Regalen landen.
Der Arbeitsvertrag ist seit Dezember 2010 ausgeschrieben und sagt, dass die ersten 3 Monate Probezeit sind und eine Kündigungsfrist von 3 Tagen beinhaltet.
„Nach Ablauf der ersten 3 Monate kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von 4 Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.“
Somit ist die Person aus der Probezeit und hat einen befristeten Arbeitsvertrag, der 2 Jahre läuft.
Problem:
Die Person hatte vor kurzem eine Operation und fiel dementsprechend 2 Tage aus, aber hatte ,als sie wieder anfing, noch leichte Schwierigkeiten mit dem Heben von schweren Waren und war dementsprechend etwas langsamer.
Daraus folgte, dass der Filialleiter der Person einige Sprüche an den Kopf warf, was sie erst mit Gelassenheit hinnahm. Jedoch nach dem letzen Spruch bat sie den Filialleiter solche Bemerkungen zukünftig zu unterlassen, da diese der Person schlechte Laune verschaffen. Darauf folgte ein weiter Spruch vom Chef, dass man mit schlechter Laune nicht im Verkauf arbeiten dürfe.
Dies hat dann ausgereicht, damit die Person einen Gegenspruch brachte, der wie folgt lautet:
„Ich arbeite als Aushilfskraft und bin somit nicht direkt im Verkauf tätig, sondern in der Logistik.“
Das fand der Filialleiter gar nicht witzig und die verbale Auseinandersetzung ging weiter. Am Ende dieser hieß es von seiner Seite aus, dass ich gleich einen Aufhebungsvertrag unterschreiben und nach Hause gehen könne.
Nun war es so, dass die Person in noch darauf hinwies, dass sie es respektlos finde, wenn man ihr solche Sprüche an den Kopf werfe.
Das war dem Filialleiter egal und er gab der Person einen Aufhebungsvertrag. Sie schaute ihn sich an und sah nur die erste Zeile, in der Stand:
„Beide Parteien sind sich darüber einig, dass das Arbeitsverhältnis zum _____ in beiderseitigem Einvernehmen endet.“
Sie beschloss diesen Vertrag nicht zu unterschreiben, weil sie damit nicht einig war und ging nach Hause auf den Befehl ihres Vorgesetzten.
Nun erschien sie heute erneut im Supermarkt und wollte wie gewohnt arbeiten. Jedoch bis der stellvertretende Filialleiter ankam und sich wunderte, dass die Person noch da ist.
Sie gingen in das Büro und wollten das klären. Jedoch hat dieser Stellvertreter der Person auch nur einen neuen Aufhebungsvertrag hingehalten und sie weigerte sich wieder diesen zu unterschreiben.
Daraus folgte, dass er die Person nach Hause schickte.
Eine Kündigung soll noch folgen mit der Begründung von wirtschaftlichen Gründen.
Meine Fragen:
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Wie sieht das nun aus, ist der Grund gerechtfertigt? Die Filiale sucht die ganze Zeit über nach neuen Packern, somit müsste der Grund eigentlich ungültig sein oder falls sie eine neue Person einstellen.
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In wiefern kann die Person sich zur Wehr setzen?
Die Person hat nichts falsch gemacht, sondern nur eine Meinungsverschiedenheit mit dem Filialleiter gehabt. -
Kann die Person einfach nach Hause geschickt werden und sind die 4 Monate Befristung nun völlig umsonst?
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Darf die Person sich an die Zentrale wenden?
Die Person weiß, dass der Filialleiter seinen Beruf nur halbherzig ausübt und die Mitarbeiter sowie das Lager darunter zu leiden hat. Es wird immer bestellt ohne Rücksicht auf das Lager, das schon am explodieren ist, zu achten. -
Wird die Person noch bezahlt?
Ich habe mich über folgende Seiten informiert, bin jedoch noch nicht viel schlauer daraus geworden.
http://www.rechtpraktisch.de/artikel.html?id=552
http://www.job-pages.de/pdf-recht/9-kuendigung.pdf
http://www.job-pages.de/pdf-recht/10-betiebsbed-kuen…
Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
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