Hallöchen an alle Mitglieder,
es gibt mal wieder einen Fall, bei dem ich Hilfe brauchen könnte…
Die Sachlage ist wie folgt:
Die Mieter einer Mietwohnung möchten diese ordnungsgemäß kündigen. Die Kündigung wurde per Einschreiben mit Rückschein und Eilpost geschickt, der entsperchende Beleg liegt der Mieterin vor.
Da nach einer Woche noch immer kein Rückschein in der Post der Mieterin war, versuchte diese mit dem Vermieter Kontakt aufzunehmen. Die Handynr. war nicht mehr vergeben, auf den Hausapparat reagierte niemand.
Nach einer weiteren Woche rief die Mieterin auf gut Glück bei der zufällig aufgespürten Schwester des Vermieters an und bat dort um einen Rückruf des Vermieters.
Dieser meldete sich dann auch. Er war in der Zwischenzeit umgezogen und hatte auch eine neue Nummer und hätte nach seinen Angaben die neue Adresse im letzten Briefkopf stehen gehabt.
Im letzten Brief hat dieser allerdings nur mitgeteilt, dass sich das Konto geändert hat auf das die Miete eingezahlt werden soll. Auf einen Umzug seinerseits hat er nicht hingewiesen.
Eine zweite Sache:
Vor einigen Monaten hat die Mieterin beim Vermieter angefragt, ob sie in dem kleinen Gartenstück eine Sommerwiese pflanzen darf und hat den Vermieter darauf hingewiesen, dass diese nur gemäht wird, wenn die Blumen alle verblüht sind (zwischen August und September). Der Vermieter hat eingewilligt und fand die Idee gut. Die Vermieterin hat auch noch darauf hingewiesen, dass diese Angelegenheit recht arbeitsintensiv und teuer wäre und man sich so schnell es geht darum kümmert. Gesagt, getan - 40 Liter Blumenerde gekauft, Rasensamen und Sommerwiese, Garten hergerichtet und gesät.
Nun blüht diese Wiese zum ersten Mal und prompt verlangt der Vermieter, dass diese gemäht wird. Mieterin weist darauf hin, dass er damals zugestimmt hat und die Wiese nach verblühen gemäht wird. Zunächst ist Ruhe - dann nach telefonischer Mitteilung über die Kündigung schickt der VM eine SMS und fordert dazu auf, diese Wiese zu mähen.
Meine Frage zum ersten Teil:
Ist der Vermieter nicht dazu verpflichtet, eine Adressänderung auch mitzuteilen bzw. dann in dem entsprechenden Brief auf die geänderte Adresse hinzuweisen? Reicht es, wenn dieser einfach erwartet, dass man selbst darauf kommt, dass die Adresse anders ist?
Und wie sieht es mit der Kündigung aus? Da die Mieterin nicht wusste, dass die Adresse anders war ist der Brief ja nun im Nimmerland verschwunden. Gilt die Kündigungsfrist aus der ersten Kündigung oder muss ein weiterer Monat angehangen werden?
Zur zweiten Sache:
Wenn der VM darauf besteht, dass die Wiese gemäht bzw. zerstört wird, kann man ihm dann die Kosten in Rechnung stellen? Er hatte ja zugestimmt diese Wiese in der Form zu säen.
Falls mir hier jemand helfen könnte, wäre ich sehr froh!
Vielen Dank schon einmal für jegliche Hilfe!
Viele Grüße
Daniela