Hallo folgender fiktiver Fall:
Person A ist seit 4 Monaten wegen schweren Depressionen (Ursache
Mobbing am Arbeitsplatz) krank geschrieben.
14 Tage vor Ende der AU musste Person A beim MDK vorstellig werden,
die prüften, wie lange eine AU noch vorliegt. Der MDK hat
entschieden, dass Person A arbeitsfähig ist.
Am ersten Arbeitstag nach der Krankheit gab es ein PErsonalgespräch
mit dem Geschäftsführer, der Person A nahelegt entweder selbst zu
kündigen - sollte das nicht der Fall sein, würde er gekündigt werden.
Person A wurde beurlaubt (bei vollen Bezügen) und die Kündigung wurde
wenige Tage später zugestellt.
Neben der Klage auf Wiedereinstellung vor dem Arbeitsgericht, welche
Möglichkeiten gibt es daneben noch?
Zum Beispiel gegen den MDK - denn hätte er die Person A nicht
arbeiten geschickt, hätte sie zumindestens noch die Stelle.
Achso, während der AU wurde ein Zwischenzeugnis ausgestellt, welches äußerst positiv ausgefallen ist, zudem wird im letzten Satz erwähnt, das man sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit freue.
Bin auf weitere Vorschläge gespannt.
Ach übrigens… das beste an der Geschichte ist, dass es sich um eine
soziale Einrichtung handelt, bei der die Person A angestellt war.