ich gehe extra nicht in den thread von Klaus, da mein Fall etwas anders liegt und ggf. die dortige Struktur durcheinanderbringt.
Ich bin seit etwa 25 Jahren im Komplettrechtsschutz bei der ARAG. Ich hab ´ne Menge Geld dafür bezahlt und in der Vergangenheit auch einige Prozesse geführt, die ich bis auf einen alle gewonnen habe. Der eine Ausreißer war ein Vergleich in einer Instanz um einen Streitwert von 3000.- DM. Folglich hat die Versicherung gut an mir verdient. Vor etwa 2 Jahren kam mal ein Vertreter der ARAG bei mir vorbei und wollte mich vom Abschluß eines neuen Vertrages überzeugen. Ich hab den alten aber beibehalten. Seit 5 Jahren hab ich die Versicherung überhaupt nicht mehr in Anspruch genommen. Jetzt hat mir die ARAG gekündigt mit nachträglichem Hinweis auf irgendwelche statistischen Analysen. Ein bischen kann ich auch rechnen. Kann mir jemand sagen, welche eigenartigen Statistiken oder undurchschaubaren Gründe zu einer derartigen Kündigung führen?
Moin Freibad,
welcher Tarif liegt den deinem Vertrag zugrunde? Welche Absicherungssummen??
Möglichkeit A: Du hast der Versicherung durch deine Streitfälle gezeigt, das bei dir ein Kostenrisiko besteht. Wenns bis dahin noch gut gegangen ist, kann es in der Zukunft vielleicht nicht so gut gehen. Also rauswerfen bevor der Schuß nach hinten losgeht.
Möglichkeit B: Deine Versicherungssummen und Beitrag passen mit der aktuellen Kalkulation nicht zusammen. Wenn also keine Anpassung des Vertrages gemacht wird, dann halt raus.
Möglichkeit C: Kunde möchte bei einem Versicherer keine weiteren Verträge abschließen. Einvertragskunden kosten Zeit und Geld (sagen die Statistiken), also weg damit.
Wie ich das sehe, spielen alle drei Faktoren eine Rolle. Versuche auf jedenfall die Kündigung abzuwenden.
Ich beobachte diese Entwicklung (Sanierung der Versicherer) seit einiger Zeit. Das passiert nicht nur in Rechtschutz sondern auch in allen anderen Schadenversicherungen (Sach, Haftpflicht, etc.). Sobald bestimmte Punkte bei einem Kunden vorhanden sind, zack und wech. Grundsätzlich keine verkehrte Sache (Verantwortung zur Leistungsfähigkeit gegenüber den Kunden) aber es trifft auch oft Menschen, bei denen es nicht zu 100% sinnvoll und richtig ist. Dann muß der Fuzzi vor Ort ein Wort einlegen. Schon probiert??
hallo Martin,
…und manchmal trifft´s den Fuzzi selbst: mich z.B. bei der Auxilia.
Bei dem anschließendem Telefongespräch merkte man, wie unangenehm ihm (den Filialleiter vor Ort) die ganze Sache war. Doch München hatte bestimmt, und dsmit basta.
Grüße
Raimund
Hallo und großes Glück gehabt dabei,nix mehr abschliessen und merkt
ihr Leute denn garnicht daß eben genau aus den vorliegenden Gründen (deutlicher gehts doch nimmer) es sich eben nicht „Lohnt“ sog. Ver-
sicherungen abzuschliessen.
Hier spricht doch auch wiedermal alles aber auch alles dagegen (sogar
noch der Schadenverlauf).
Und von dem gesparten sich die "Tollen " tage/ wochen /jahre des
weiteren Daseins Gönnen.
Viel Spass dabei wünscht euer „KARL“ der mit den „ohne“ Vers.
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Du hast immer noch nicht den Sinn einer Versicherung kapiert.
Schade!
Aber ich geb´s auf bei dir.
Jeder soll nach seiner Art sich vergnügen
Übrigens: auch eine KV ist unrentabel.
ebenso eine Autoversicherung.
Überhaupt alle Versicherungen sind unrentabel.
warum eine Abschließen?
Robinson Crusoe hat auch keine gehabt und auch Adam und Eva waren ohne.
Warum dann wir?
Grüße
Raimund
Hallo Raimund warum so Pessimistisch heute / morgen/ übermorgen ?
Hast mir dies schon mal erzählt / geschrieben.
A+E und RC waren mit Sicherheit Glücklicher und bestimmt eben auch
daher d.h. „Ohne“
Mußt noch viiiiel Lernen Gruß „KARL“
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Mir ist nicht genau klar, warum ich die Kündigung abwenden soll. An mir hat die Versicherung einiges verdient. Muß ich mich um eine Versicherung bemühen oder die Versicherung sich um gut zahlende Kunden? Mir gefällt einfach nicht, wie die ARAG mit mir als Kunden umgeht und deshalb habe ich vor, zu einer anderen Versicherung zu gehen. Die Leistungen scheinen besser und die Beiträge billiger (Auxilia). Ich kriech doch den Leuten, die ich bezahle, nicht in den Hintern.
sicherlich hat der Versicherer kein Interesse an Kunden, die unter Ausnutzung von Uralttarifen (die i.d.R. mehr und bessere Leistungen abdecken) perspektivisch für das gleiche Geld wie Neuversicherte ein höheres Kostenrisiko darstellen. Wenn Du den angebotenen Tarifwechsel nicht akzeptiert hast, bekommst Du halt die Kündigung. So einfach ist das! Bedanke Dich bei Deinem Betreuer!!! Oder hat der nur ARAG im Rucksack?
Kannst mir ja mal eine Mail mit Deinen Vertragsdaten (ab wann Du was wofür und für wen brauchst) schicken. Ich schick Dir einige Vergleichsangebote rüber oder helfe Dir in sonstiger Weise.
wenn Du vorhast, ohnehin den Versicherer zu wechseln, dann warte nicht auf die Kündigung, sondern kündige selbst.
Beim Ausfüllen des Antrages, den Du beim nächsten Versicherer stellst, wirst Du gefragt werden, wo Du bislang versichert warst und wer den Vertrag zu welchem Datum gekündigt hat. Musst Du hier angeben, dass der Vorvertrag vom Versicherer gekündigt wurde, gehen bei Deinem neuen Versicherer alle roten Alarmlampen an und es wird eine genaue Risikoprüfung durchgeführt. Erspar Dir das, kann nämlich u.U. mit einer Ablehung des Antrages enden. Und die wird dann auch wieder gespeichert. Mit etwas Pech kannst Du hier ohne Grund und eigenes Verschulden in den Datenbanken der Versicherungswirtschaft mit Negativmerkmalen belegt werden, die es eigentlich nicht geben dürfte. Und machen kannst Du dagegen kaum etwas.
Auxilia empfehle ich Dir nur, wenn Du unbedingt die Leistungen der Mitgliedschaft in Anspruch nehmen willst. Die bekommst Du anderweitig aber besser. Meine Empfehlung ist die DEURAG. Mit diesem Versicherer arbeite ich seit gut 10 Jahren zusammen:
-Ausgezeichnete Leistungen
-Stabile Preise
-Schlanke Unternehmensstruktur
-Gute Unternehmenszahlen
-Ausgezeichneter Service
-Bestandsfähiges Geschäft
-Gute Makleranrbindung
Die schmeißen nicht gleich jeden Kunden beim zweiten Schaden raus. I.d.R. wird bei guten Kunden (die gegelmäßig und pünktlich ihren Beitrag zahlen) bei andauernd schlechtem Schadnesverlauf auch immer erst der Makler konsultiert, wenn sich der Versicherer vom Kunden trennen will. Mann kann hier den vertrag durch Tarifänderungen oft halten oder hat zumindest als betreuender makler von vornherein die Möglichkeit den Vertrag selbst zu beenden.
Gruß Dieter
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