Mal angenommen man arbeitet seit neun Jahren in einem Pflegeheim als Altenflegerin. Durch verschiedene Faktoren, unter anderem durch menschenunwürdiges Verhalten des Chefs, bekommt man starke Depressionen. Lange Krankschreibung (mit Klinikaufenthalt). Insgesamt krank seit 7 Monaten. Jetzt wird man aufgefordert einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, zu Konditionen die einfach lächerlich sind. Wie sollte man sich in so einem Fall verhalten?
Auch guten Tag.
[…] als Altenflegerin.
Ist das das weibliche Gegenstück zum „alten Flegel“? 
Jetzt wird man aufgefordert einen Aufhebungsvertrag zu
unterschreiben, zu Konditionen die einfach lächerlich sind.
In der Überschrift ist von Kündigung die Rede; hier heißt es, ein Aufhebungsvertrag solle abgescholzen werden. Wie denn nun?
Und die Frage nach dem Verhalten ist eigentlich absolut simpel: Wird mir etwas angeboten, das mir nicht gefällt, dann lehne ich es ab. Niemand muss einen was-auch-immer-Vertrag unterschreiben, wenn das nicht gewollt ist.
Den Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit, Vorfällen am Arbeitsplatz und daraus resultierender Krankheit sollte man +übrigens glaubhaft machen können, wenn es zur Kündigung mit anschließendem Prozess kommt. Spätestens jetzt (Angebot Aufhebungsvertrag, mit mehr oder weniger sanftem Nachdruck) sollte man anfangen, ein Tagebuch zu führen, in dem alles, was für die Angelegenheit relevant ist oder werden könnte, aufgeführt wird.
Gruß Eillicht zu Vensre