Hallo und Guten Morgen,
ich hatte am Samstag ein Vorstellungsgepräch bei einer Firma. Die waren so angetan von mir und haben so viel zu tun, dass sie mich am liebsten ab 01.01.04 einstellen würden.
Das Problem: ich bin in einem Arbeitsverhältnis seit 1,5 Jahren (davor Ausbildung im selben Betrieb) und habe eine Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Quartal.
Nun möchte ich meinen AG um einen Auflösungsvertrag bitten.
Hier arbeiten wir nur für den Tag, d.h. aufzuarbeiten gibt es nichts und vorzuarbeiten auch nicht.
Genügend Leute wären auch da, um meine Aufgabe mit zu übernehmen.
Wie gehe ich nun am besten in das Gespräch mit meiner Chefin? (Das heut morgen stattfinden muss, ich mich aber glaub ich vorher noch übergeben muss-so schlecht ist´s mir schon - vor Aufregung, weil hier alles so familiär is…)
Für Tipps von Profis dankbar!
Gruß
Anke
PS: ich habe nicht in „Jobs“ gepostet, weil dort weniger „Betrieb“ ist und das mit der Auflösung ja eher hier her gehört… hoffe, das geht so klar!?
Hallo
Das Problem: ich bin in einem Arbeitsverhältnis seit 1,5
Jahren (davor Ausbildung im selben Betrieb) und habe eine
Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Quartal.
Nun möchte ich meinen AG um einen Auflösungsvertrag bitten.
Die Grundfrage, die Du dir stellen mußt, ist: was kannst Du dem AG anbieten? Warum also sollte der AG ein Interesse daran haben, Dich früher gehen zu lassen und was ist Dir das wert? Du wirst also nicht nur die Argumente benötigen, die dem AG klar machen, daß dein Weggang kein Verlust ist (wenn Du das schon selber so sagst, sollte jeder vernünftige AG schon aus diesem Grund mit Dir einen Aufhebungsvertrag schließen :o)), sondern auch Dir Agumente suchen, die es dem AG „schmackhaft“ machen. Dabei wird es sich zumeist um Geld handeln. Zum Beispiel Urlaubsanspruche, die Du nicht geltend machen willst, Sonderzuwendungen, die Du erhalten hast und zurückzahlst/zurückzahlen mußt, Provisionen, auf die Du verzichtest und was Dir sonst so einfällt.
PS: ich habe nicht in „Jobs“ gepostet, weil dort weniger
„Betrieb“ ist und das mit der Auflösung ja eher hier her
gehört… hoffe, das geht so klar!?
Manchmal, Anke, ist weniger mehr :o)
Viel Glück.
Gruß,
LeoLo
Hi,
ich hatte am Samstag ein Vorstellungsgepräch bei einer Firma.
Die waren so angetan von mir und haben so viel zu tun, dass
sie mich am liebsten ab 01.01.04 einstellen würden.
Hier mahne ich zur Vorsicht. Das kann eine Bude mit hoher Fluktuation sein, in der du vor Arbeit ertrinken wirst.
Dass neue Arbeitgeber einen sofort haben möchten, ist sehr häufig der Fall. Dass sich dieser Arbeitgeberwunsch nicht erfüllt, fast ebenso häufig.
Bevor du bei deinem jetzigen AG überhaupt was erwähnst:
Mache zuerst deinem neuen AG klar, dass es am 1.1.04 nicht möglich sein wird wegen laufender Projekte, Einarbeit, oder Ähnlichem (auch wenn es deiner Meinung nach nicht so ist). Sollte er das nicht problemlos akzeptieren, dann bleibe besser da wo du jetzt beschäftigt bist.
Das Problem: ich bin in einem Arbeitsverhältnis seit 1,5
Jahren (davor Ausbildung im selben Betrieb) und habe eine
Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Quartal.
Nun möchte ich meinen AG um einen Auflösungsvertrag bitten.
Ok. Aber erst mit dem neuen AG klären.
Hier arbeiten wir nur für den Tag, d.h. aufzuarbeiten gibt es
nichts und vorzuarbeiten auch nicht.
Genügend Leute wären auch da, um meine Aufgabe mit zu
übernehmen.
Behalte es für dich.
Wie gehe ich nun am besten in das Gespräch mit meiner Chefin?
(Das heut morgen stattfinden muss, ich mich aber glaub ich
vorher noch übergeben muss-so schlecht ist´s mir schon - vor
Aufregung, weil hier alles so familiär is…)
Wenn hier alles so familiär ist, dann beginne das Gespräch mit der Überreichung eines Briefes, in dem deine Kündigung als Vierzeiler drinsteht. Vergiss bitte nict, dich in Zeile 3 und 4 für das in dich gesetzte Vertrauen und die Ausbildung zu bedanken.
Für Tipps von Profis dankbar!
Gruss,
Hallo Helge,
erstmal danke für deine Antwort.
Hier mahne ich zur Vorsicht. Das kann eine Bude mit hoher
Fluktuation sein, in der du vor Arbeit ertrinken wirst.
Hmm, im Moment scheint das AUCH deswegen zu sein, weil derjenige, der den Job gemacht hat, befreit ist und die Arbeit deshalb liegen bleibt (bleiben muss) - die Gründe weiß ich auch, es war nicht der Arbeitsstress.
Des Weiteren bin ich echt froh, wenn ich arbeiten kann, und mir nicht 5 von 8 Std. langweilig ist (wie im Moment und seit dem letzten halben Jahr).
Dass neue Arbeitgeber einen sofort haben möchten, ist sehr
häufig der Fall. Dass sich dieser Arbeitgeberwunsch nicht
erfüllt, fast ebenso häufig.
Na, dann hoffe ich doch, dass ich zu den seltenen Fällen gehören werde 
Bevor du bei deinem jetzigen AG überhaupt was erwähnst:
Mache zuerst deinem neuen AG klar, dass es am 1.1.04 nicht
möglich sein wird wegen laufender Projekte, Einarbeit, oder
Ähnlichem (auch wenn es deiner Meinung nach nicht so ist).
Sollte er das nicht problemlos akzeptieren, dann bleibe besser
da wo du jetzt beschäftigt bist.
01.02. wäre auch noch möglich beim neuen AG, 01.01. wäre nur besser.
Also dahingehend ist alles geklärt, nur sollte es später werden, müssten sie sich leider anderweitig orientieren.
Ok. Aber erst mit dem neuen AG klären.
Ist erledigt 
Gruß
anke