Liebe/-r Experte/-in,
mein Vater arbeitet seit über 40 Jahren als technischer Angestellter an der Uni und der Arbeitsvertrag läuft über den TVÖD im Osten. Er ist 61 Jahre und wird bald 62. Nun hat er zu viele Krankheitstage gehabt im letzten Jahr, die aber nicht am Stück waren sondern immer kurz, da er immer wieder mal Magenprobleme hat und auch Erkältung, sicher stressbedingt, also so eine Art Reizdarm. Erst mußte er zum Personalrat, die haben ihn zum Amtsarzt geschickt. Der hat zu ihm gesagt, er solle versuchen die Krankheitstage zu minimieren und mit Medikamenten zu behandeln. Im Gutachten für den Personalrat hat er zu einer psychologischen oder psychosomatischen Behandlung angeraten. Jetzt haben die Leute vom Personalrat meinen Vater eine Frist von 3 Wochen gesetzt sich in Behandlung zu begeben oder sie würden ihm kündigen. Am liebsten mit einem Aufhebungsvertrag, wobei wir bereits wissen, dass das die Dümmste Lösung für meinen Vater wär, da ja er ja mind. ein halbes Jahr reguläre Kündigungsfrist hat. Scheinbar wollen sie ihn schnell loswerden. Aber die Uni ist ja einen riesen Unternehmen und der wirtschaftliche Verlust ist wohl eher gering? Dürfen die ihm das jetzt überhaupt einfach so auferlegen sich in Behandlung zu begeben?
Er hat vorgeschlagen mit 63 in Frührente zu gehen, aber das war denen noch zu lang. Soll er jetzt einfach eine psychologische Behandlung anfangen und das reicht dann?
Vielen lieben Dank für eventuelle Vorschläge.