mir steht nächste Woche ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber bevor, in dem besprochen werden soll, wie es mit mir weitergeht.
Bereits vorab ist mir nahegelegt worden, mir einen anderen Job zu suchen, da ich für meinen derzeitigen Job trotz erfolgreich absolvierter Ausbildung aufgrund meiner Persönlichkeit nicht geeignet bin und es zahlreiche Beschwerden über mich gegeben hat.
Ich teile die Ansicht des AGs und möchte gerne beruflich umsatteln, zumal ich die jetzige Situation auch gesundheitlich und psychisch nicht mehr lange verkraften werde (ich leide u.a. bereits an massiven Schlafstörungen).
Leider kann ich mir eine Sperre durch das AA keinesfalls leisten, da ich Alleinverdienerin bin.
Wie gehe ich nun am besten vor?
Wenn mein AG mir kündigt, muss ich dann automatisch Klage einreichen, um keine Sperre zu erhalten? Im Falle einer Klage könnte ich mich bei meinem AG nicht mehr blicken lassen, um meine restliche Zeit abzuarbeiten, da dann massives Mobbing einsetzen würde.
Die Frage klingt irgendwie nach ‚Arbeitsrecht‘ (unter Beachtung von FAQ:1129(*) ). Dann kann man die nächste FAQ:1996 mit dem Stichwort Sperrzeit konsultieren. Einer der genannten RÄ hat dazu 3 Treffer anzubieten.
Eine KSK ist übrigens spätestens 3 Wochen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses einzureichen.
HTH
mfg M.L.
(*)sofern diese Einschätzung stimmt, bedarf es hier keiner Bearbeitungserklärung
Ich teile die Ansicht des AGs und möchte gerne beruflich
umsatteln, zumal ich die jetzige Situation auch gesundheitlich
und psychisch nicht mehr lange verkraften werde (ich leide
u.a. bereits an massiven Schlafstörungen).
Inwieweit darf ich ggf. selbst kündigen?
Hallo Gwen!
Wie ich für mich leider zu spät feststellte, kann man aus gesundheitlichen Gründen selbst kündigen, ohne eine Sperrzeit durch das Arbeitsamt auferlegt zu bekommen. Dazu brauchst Du dann ein Attest vom Arzt. Das kostet ein wenig Geld, hilft Dir dann aber.