Künstlersozialkasse

hallo!
Hat jemand Ahnung, welche Vorraussetzungen man erfüllen muss, um in die Ksk einzutreten? Muss man da mit seiner Kunst o.ä. Einkünfte haben oder kann man auch ohne Einkünfte dort eintreten? sonstige Bedingungen?
danke indigo

Ach ja! Die private Versicherung kostet unglaublich viel Geld und deshalb sucht die Person nach einem günstigen Ausweg. Sie ist freiberuflich ab und zu tätig, hat aber kaum Einnahmen, derzeit gar keine.
indigo

hallo Indigo,
dürfte problematisch sein: wie möchtest Du der KSK beibringen, dass diese Person eine Künstler ist?
Nicht jeder, der gerade mal einen Pinsel halten kann, ist auch ein Künstler. Oder der mehr schlecht als Recht ein Liedchen trällert.
Doch so teuer muss eine PKV gar nicht sein. Wie alt ist die person und ist´s ein mann oder eine Frau?
Klar, wenn man die Leistungen der KSK mit 1-Bettzimmer; Kurtarif, Krankentagegeld, usw. vergleicht, dann ist das teuer. Doch bei ähnlicher Leistung ist die PKV gar nicht mal soooo teuer!
Grüße
Raimund

Hallo Indigo,

das klärt man indem man den Fragebogen der KSK anfordert. Die prüft dann und fordert Nachweise - z.B. Arbeiten, Rechnungen, Aufträge, etc.

Dann kann es theroretisch zu einer Ablehnung oder einer Bestätigung kommen.

Der Nachweis der künstlerischen Tätigkeit muss schon erbracht werden, weil man ja Zuschüsse zu den Sozialversicherungszweigen erhält und Pflichtversichert wird.

Ob Einnhamen regel- oder unregelmäßig erzielt wurden spielt dabei keine Rolle, weil das ja der Grund für die KSK war!

Das Thema PKV sollte nur dann angefsst werden, wenn das thema KSK geklärt ist. Er kann sich befreien lassen in der KV und erhält dann auf eine PKV einen Zuschuss, wenn die Pflicht in der KSK anerkannt ist!!! Ist aber ein separates Thema!

Viele Grüße
Thorulf Müller
Versicherungsmakler

Hallo!
Doch so teuer muss eine PKV gar nicht sein. Wie alt ist die

person und ist´s ein mann oder eine Frau?

dann mach doch mal einen Vorschlag!
Die Person zahlt jetzt 270 Euro für einen GV-Tarif—der Günstigste, wie du vielleicht weißt: Aber: dazu kommen Selbstbeteiligungen von ca.630 Euro und dass sie eine Frau ist von 40 Jahren. Sie hat auch ein paar Zipperlein: Tourette-Syndrom, Hüftprobleme…
na dann—fällt dir wohl auch nichts besseres mehr ein, oder?Danke so oder so…
indigo

siehst Du…
Hallo Indigo,
jetzt wir daraus ein Schuh!
Nicht einfach schreiben: die Private würde besonders viel verlangen.
Hier soll eindeutig das brennende Haus versichert werden.
Dass das nicht billig ist, ist nun mal ganz normal.
Diese Frau würde schon aus Solidargemeinschaftgründen (jede Verseicherung ist eine Solidargemeinschaft)nicht angenommen oder zu besonders hohen Risikozuschlägen.
Übrigens: eine Selbstbeteiligung ist nichts negatives. Es kann sich sehr gut rechnen: Zahlbeitrag + 1/12 der Selbstbeteiligung = Maximalbeitrag.
Wer so rechnet, der wird besser vergleichen können.
Doch was hier gesucht wird ist ein „alles bekommen für nichts´bezahlen.“ Und zwar auf Kosten anderer.
entschuldige die etwas harten Worte, doch so ist es:
Grüße
Raimund