Kürbisauswüchse

Hallo!
Komme aus dem Urlaub wieder, und siehe da, mein Küris hat den Garten erobert, ist aus dem Hochbeet heraus auf die Wiese gekrabbelt und macht munter weiter, außer:
Ich gebiete ihm Einhalt.
Meine Frage: Soll ich die ausufernden Enden ins Hochbeet zurückpacken und eingraben oder nach dem Zurücklegen kappen?
Oder nach dem Kappen eingraben?

Fragt allu

Servus,

ohne Kappen eingraben. Das freut die heranreifenden Kürbisse, falls es noch ein paar Hochdruck-Tage oder -Wochen geben sollte.

Schöne Grüße

MM

Möchtest Du ne gute Ernte?
Hi allu,

na, wieso lässt Du ihn nicht einfach weiterwachsen? Er hat schon ne Ahnung davon, wo es ihm am besten geht.

Meine Antwort:
Lass ihn, er wird Dir dafür gute Früchte schenken.

Grüne Grüße, S:smile:nja

Servus,

was jetzt noch nicht angesetzt hat, wird kein großartiger Kürbis mehr: Auf jetzt neu gebildete Triebe sollte man da nicht hoffen.

Kürbisse wurden in Mexiko, Mittel- und Südamerika domestiziert - sie sind nicht auf mitteleuropäische Jahreszeiten, Tageslängen und Winter programmiert. Die Blattfläche, die die Pflanze zum Assimilieren braucht, wenn sie ihre Früchte reif bringt, ist so oder so da - da kommt es auf einige Triebe mehr oder weniger nicht an. Begrenzend wirkt eher die Versorgung mit Wasser und NPK, in beidem sind Kürbisse ziemlich unersättlich.

Wenn die bisherigen Triebe wenig Sekundärwurzeln gebildet haben, kann das schon eng werden. Daher das Eingraben von Trieben insbesondere bei Riesenkürbissen: Rouge vif d’Etampes und Gele Reuzen kommen mit den Primärwurzeln alleine nicht zurecht, auch ihre afrikanisch Cousine Riesenkalebasse tut sich schwer ohne Sekundärwurzeln.

Schöne Grüße

MM