Kürzung der Sozialhilfe um einviertel

In Strukturschwachen Regionen (Ostdeutschland, Oberfranken,
Saarland) gibt es wenig bis garkeine Arbeitsplaetze. Das liegt
an falscher Politik (jahrzehnte langes Subventionieren von
Kohleabbau etc.) und/oder regionalen Gegebenheiten (ich wuerde
auch eher in Tschechien produzieren als im 20 km entfernten
Oberfranken, ist einfach billiger). In Strukturstarken
Regionen (z.B. München oder Stuttgart) gibt es zuviel freie
Arbeitsplaetze. Das nennt man/ich falsche Verteilung von
Arbeitsplaetzen.

Gut. Gefällt mir das du noch mitdiskutierst.
Finde ich ein gutes Argument.
Haja, der Soz.empf. kann ja dann umziehen in eine ander Stadt.
Wer bezahlt im den Umzug ?
Wie soll er denn in die Stadt reisen ?
Ah stimmt es geht. Per Anhalter wird es schon schaffen.
Ok. Im Sommer kann er ja im Schlafsach übernachten.
Er muss sich ja dort ein Zimmer und eine Arbeit suchen.
Muss schon ein paar Tage dort sein können.

Aber hast recht es geht.
Finde deinen Vorschlag schon mal gut… zumindest schon mal tehoretisch.

Gruß Baddi

Hallo Raoul,

dass sich gerade ein Student Gedanken macht, wer von wem lebt,
finde ich erstaunlich. Übrigens. Ich habe auch studiert, auch
früher von anderen Leute Geld (Steuern) gelebt.

Naja, wenn sich sonst niemand gedanken macht, opfere ich halt
meine zeit als student mir gedanken zu machen…

Diese sublöde Sozialistengewäsch und Konservativengebrüll kann
ich nicht mehr hören. Uns fehlen in diesem Land Arbeitsplätze
in Hülle und Fülle. Wir haben mehr als 4,7 Millionen
Arbeitslose, nicht verursacht durch Sozialhilfeempfänger,
durch Arbeitnehmer sondern überwiegend verursacht durch eine
unfähige, geldgeile Führungselite, die die Modernisierung der
Industrie verschlafen haben.

und das ist genau der trugschluss! in diesem land fehlen keine
arbeitsplaetze! Die Arbeitsplaetze sind nur falsch verteilt.

Diese Logik kann ich nicht nachvollziehen.

Da fährt man dann mit dem Mercedes SL durch die Gegend, die
Hose und Jacke muss der Schneider anfertigen, weil es keine
Konfektionsgrössen mehr für „diesen Ranzen“ gibt und predigt "
Wasser und Brotrinde, Reduzierung des Wasser, Essen der
Brotrinde auch wenn sie schimmelt" weil gespart werden muss.

Also wenn das kein Sozialistengeschwätz ist…
Aber Naja wenn schon nichts in diesem Staat funktioniert, dann
doch wenigstens der Sozialneid

Nein, so ist es nicht. Wir haben in unseren Unternehmen nicht nur unfähige sondern überwiegend nach alten Modellen arbeitende Manager, deren ganzs Bestreben das eigene Einkommen und nicht das Gesamtschicksal des Unternehmens ist. Wir haben sowohl in der Betriebswirtschaft als auch in der Volkswirtschaft ein Gruppe von Ex-Studenten, die nie gearbeitet haben, die nie gelernt haben Menschen zu führen, aber den Hammer schwingen wollen, obwohl sie zeitweise nicht einmal Kenntnisse über Arbeitsplätze in einen Unternehmen verfügen. Es geht nicht um Neid. Die Pisa-Studie macht leider auch nicht vor den Unis halt und die Konsequenzen werden leider oft erst in den Unternehmen sichtbar.

Dass es Missbrauch gibt bestreite ich nicht. Jedoch sollten
wir nicht dem Gewäsch der Politik nachrennen.

Sondern dem der Gewerkschaften? Selbsternannten VWL-Cracks?
ich bitte dich! Wessen wenn nicht dem der Politiker die
deswegen gewählt wurden…

Gruss Günter

Gut. Gefällt mir das du noch mitdiskutierst.
Finde ich ein gutes Argument.
Haja, der Soz.empf. kann ja dann umziehen in eine ander Stadt.
Wer bezahlt im den Umzug ?

es verlangt doch niemand von niemanden zwangslaeufig umzuziehen. aber alleinstehende junge menschen die auf der suche nach einem ausbildungsplatz oder arbeitsplatz sind sollten imho schon flexibel sein. bei besserverdienenden wird es doch auch erwartet wenn sie die karriereleiter hoch wollen.
Ausserdem hat er ja einen job wenn er umzieht. also stellt sich die frage des bezahlens garnicht. er/sie soll ja nicht auf bloed irgendwo hin ziehen. er/sie sollte die suche nach einem arbeitsplatz nur nicht auf die umgebenden 20 km einschraenken. aonsonsten darf er/sie sich auch nicht beschweren wenn er/sie arbeitslos ist.