Kürzung der Sozialhilfe um einviertel

Hi,
ich habe so über drei Ecken mitbekommen
das anscheinden die CSU/CDU Sozialhilfe füe arbeits fähige
Menschen um 1/4 kürzen will.

Nun, jetzt mal davon abgesehen, das Arbeitsfähigkeit ungleich Arbeitswillikeit ist, interessiert mich vielmehr die Frage:

Wie weit lässt sich den kürzen ?

Also Fragen wie:

Also welche „Existensminimus“ gibt es denn ?

Was wird mit Sozialhilfe bezahlt ?
Existenzminimm + 10 % ?

Was kostet ein Mittagessen, Abendessen, Frühstück eines menschen der am Existenzminimum lebt ?

Was passiert, wenn man jemandem mehr als das Existenzminimum kürzt ?
Stirb er ? Bettelt er ? Wird er kriminel ? Also, z.B. plündert er Äcker von Bauern … etc. ?

Diese Fragen sind sehr wichtig, weil wir treten in eine andere Kategorie von Belastung ein.
Kürzt man bei jemanden ein halbes Auto ist das qualitativ schon eine ganz andere Belastung, wie wenn man bei jemanden Frühstück und/oder Abendesen kürzt.
Ich will nicht sagen das wie schon so weit sind, aber es wird nicht mehr lange dauern, das man darüber diskutiert… denke ich.

Lieben Gruß Baddi

Hallo Baddi,

in Mathe nicht aufgepasst ? Die SPD - Schröder - spricht von 30 % Abschlag. Ist das weniger als ein Viertel ?

ich habe so über drei Ecken mitbekommen
das anscheinden die CSU/CDU Sozialhilfe füe
arbeits fähige
Menschen um 1/4 kürzen will.

Nun, jetzt mal davon abgesehen, das Arbeitsfähigkeit
ungleich Arbeitswillikeit ist, interessiert mich
vielmehr die Frage:

Wie weit lässt sich den kürzen ?

Also Fragen wie:

Also welche „Existensminimus“ gibt es denn ?

Was wird mit Sozialhilfe bezahlt ?
Existenzminimm + 10 % ?

Was kostet ein Mittagessen, Abendessen, Frühstück eines
menschen der am Existenzminimum lebt ?

Glaubst Du wirkjlich, dass ein Bundestagsabgeordneter weiss was das Essen kostet ?

Was passiert, wenn man jemandem mehr als das Existenzminimum
kürzt ?
Stirb er ? Bettelt er ? Wird er kriminel ? Also, z.B. plündert
er Äcker von Bauern … etc. ?

Seine Versorgung wird geringer. Sein Gesundheitszustand kann sich wegen Mangelerscheinungen krass verändern. Somit wird er wegen Krankheit nicht mehr dem Arbeitsmarkt zur Vrefügung stehen. Da man nebenbei auch die Gesundheitsversorgung kürzen will, ist die Lebenserwartung geringer. Geringe Lebenserwartung bedeutet früheren Tod und damit weniger Rente. Und somit schliesst sich der Kreis für Herrn Hundt und Gleichgesinnte. Man kann die Beiträge senken.

(Nein, kein Irrtum, das ist keine Satire, genau dieses Denken unterstelle ich der Mehrheit der Politiker in allen Parteien)

Diese Fragen sind sehr wichtig, weil wir treten in eine andere
Kategorie von Belastung ein.
Kürzt man bei jemanden ein halbes Auto ist das qualitativ
schon eine ganz andere Belastung, wie wenn man bei jemanden
Frühstück und/oder Abendesen kürzt.
Ich will nicht sagen das wie schon so weit sind, aber es wird
nicht mehr lange dauern, das man darüber diskutiert… denke
ich.

Grüsse Günter

Hallo Günter,
danke Deiner Antwort.

Interessante Wirkungskette die du da aufgezeigt hast.
Wichtig wären mir noch ganz kongrete Zahlen, was man für Exitierwürdig hällt.
Gibt es dazu studien ?
Der Mann meiner Schwester hat gemeint, man könnte doch noch einiges kürzen bei einem Sozialhilfeempfänger.
Solche Laienmeinungen halte ich für bedenklich !
Denn: Die Gesetze machen besonders in diesem Fall nicht die Betroffenen !
Also was ist jetzt Sache ?
Toll das man hier solche Dinge diskutieren kann und sammeln kann.
Ich werd auch noch mal in google recherchieren ob ich dazu genaueres finde.

Beste Grüße Baddi

Sozialhilfe belastet den Staat nur wenig
http://www.wdr.de/studio/wuppertal/themanrw/moderati…:

„Die Sozialhilfe ist ein Reizthema: dabei ist der finanzielle Aufwand im Vergleich zu den gesamten Sozialausgaben des Staates relativ gering. Doch die Sozialhilfe wird immer wieder gern in der Politik oder am Biertisch ausgeschlachtet […]“

und weiter

„[…] 2Regelsatz, also das Existenzminimum86 Euro und 83 Cent - so hoch ist der für einen erwachsenen Menschen. Nicht eben üppig. Nun, Mietzuschuss käme noch dazu“

Man hat also für Kartoffeln und Zahnpasta, Schue und Hosen Briefmarken, Hefte Ordner Telefon, Strom und Wasser noch:

Regelsatz Sozialhilfe in €: 286,83
€ pro Tag: 9,56

Zukunftsmusik nach SPD:
um 30% kürzen. 30 % = 6,049
Regelsatz Sozialhilfe in €: 200,781
€ pro Tag: 6,69

Ähhh. Wenn das wirklch stimmt, dann finde ich das wirklch makaber ?!!

37 Prozent, also mehr als ein Drittel aller Sozialhilfeempfänger in NRW sind Kinder und Jugendliche.

Unter http://www.hausarbeiten.de/rd/faecher/hausarbeit/vwl…
habe ich einen langen Artikel gefunden, der versucht begrifflich zu „Armut und soziale Ausgrenzung“ zu definieren.

Gruß Sebastian

Hallo,

selbst wenn es in DE Forschungen zu diesen Themen geben würde, glaube ich nicht, dass wir etwas davon erfahren werden.

Die Wirkungskette - logische Kette - ist eigentlich einfach nachvollziehbar. Wer nicht genügend Geld hat, kann sich weder gesundheitsbewusst verpflegen noch die Hygiene halten, die erforderlich ist, um nicht krank zu werden. Wer aber krnak wird und dann auch wieder nicht ordnungsgemäss versorgt wird, stirbt früher und entlastet die Rentenversicherungen. Dass er jedoch zuvor der Krankenkasse ganz erhebliche Kosten verurscht, dürfte unbestritten sein.

Interessante Wirkungskette die du da aufgezeigt hast.
Wichtig wären mir noch ganz kongrete Zahlen, was man für
Exitierwürdig hällt.
Gibt es dazu studien ?

Mir sind keine bekannt, die die Wirkung - geringes Einkommen - bedingt schlechtere Ernährung und Hygiene - mehr Erkrankungen und zudem eine höhere Todesrate bei diesem Personenkreis darstellt. Berichte und Studien über Armut, Hunger, Krankheit, vorzeitige Todesfälle als Studie der Wirkung aller Vorgänge dürfte es nicht geben.

Der Mann meiner Schwester hat gemeint, man könnte doch noch
einiges kürzen bei einem Sozialhilfeempfänger.
Solche Laienmeinungen halte ich für bedenklich !

Nun, allgemeine Meinungen sind immer bedenklich. Man muss also hier die Verhältnisse kennen.

Denn: Die Gesetze machen besonders in diesem Fall nicht die
Betroffenen !

Grüsse Günter

37 Prozent, also mehr als ein Drittel aller
Sozialhilfeempfänger in NRW sind Kinder und Jugendliche.

es geht aber nicht um kinder und jugendliche sondern um arbeitsfaehigunwillige oder arbeitsunwillige die aber faehig waeren. da verliert die mutter kein cent die sich um die erziehung ihrer drei kinder kümmern muss. es geht doch nicht an, dass sich der 23 jährige otto n. und die 34 liesschen m. auf dei faule haut legen können, weil papa staat schon zahlt.
so etwas ist in höchstem maße unsolidarisch!

gruesse
Raoul

Hallo Raoul,

dass sich gerade ein Student Gedanken macht, wer von wem lebt, finde ich erstaunlich. Übrigens. Ich habe auch studiert, auch früher von anderen Leute Geld (Steuern) gelebt.

37 Prozent, also mehr als ein Drittel aller
Sozialhilfeempfänger in NRW sind Kinder und Jugendliche.

es geht aber nicht um kinder und jugendliche sondern um
arbeitsfaehigunwillige oder arbeitsunwillige die aber faehig
waeren. da verliert die mutter kein cent die sich um die
erziehung ihrer drei kinder kümmern muss. es geht doch nicht
an, dass sich der 23 jährige otto n. und die 34 liesschen m.
auf dei faule haut legen können, weil papa staat schon zahlt.
so etwas ist in höchstem maße unsolidarisch!

Diese sublöde Sozialistengewäsch und Konservativengebrüll kann ich nicht mehr hören. Uns fehlen in diesem Land Arbeitsplätze in Hülle und Fülle. Wir haben mehr als 4,7 Millionen Arbeitslose, nicht verursacht durch Sozialhilfeempfänger, durch Arbeitnehmer sondern überwiegend verursacht durch eine unfähige, geldgeile Führungselite, die die Modernisierung der Industrie verschlafen haben.

Da fährt man dann mit dem Mercedes SL durch die Gegend, die Hose und Jacke muss der Schneider anfertigen, weil es keine Konfektionsgrössen mehr für „diesen Ranzen“ gibt und predigt " Wasser und Brotrinde, Reduzierung des Wasser, Essen der Brotrinde auch wenn sie schimmelt" weil gespart werden muss.

Dass es Missbrauch gibt bestreite ich nicht. Jedoch sollten wir nicht dem Gewäsch der Politik nachrennen.

Grüsse Günter

100% Zustimmung und *** (owt)
owt

Hi Raoul

es geht aber nicht um kinder und jugendliche sondern um
arbeitsfaehigunwillige oder arbeitsunwillige die aber faehig
waeren.

Wer sagt das ? Wer sagt es ginge um arbeitsunwillige die aber faehig wären ?
Du Scherzt wohl !
Sorry, aber es wird höchste Zeit das du dir mal die Arbeitslosenzahlen anschaust.
Glaubst du die wollen nicht arbeitn die Leute ?
Glaubst du das allen ernstes ?

Ah, wenn alle nicht arbeiten wollen dann bestrafen wir Sie eben alle mit 30% Kürzung der Sozialhilfe.
Das wäre dann schon konsequent… aber glaubst du wirklich das es so ist ?

Ich glaube das nicht, wie du vielleicht schon gemerkt hast.

da verliert die mutter kein cent die sich um die
erziehung ihrer drei kinder kümmern muss.

Wenn eine Mutter Cents hat, dann kriegen die Söhne und Töchter auch bestimmt keine Sozialhilfe. Is ja wohl logisch.
Und wenn die Mutter keinen Cent hat, warum sollten die Kinder dann deswegen verhungern ?
Ich versteh deine Logik nicht.

Gruß Baddi

Hallo Raoul,

dass sich gerade ein Student Gedanken macht, wer von wem lebt,
finde ich erstaunlich. Übrigens. Ich habe auch studiert, auch
früher von anderen Leute Geld (Steuern) gelebt.

Naja, wenn sich sonst niemand gedanken macht, opfere ich halt meine zeit als student mir gedanken zu machen…

Diese sublöde Sozialistengewäsch und Konservativengebrüll kann
ich nicht mehr hören. Uns fehlen in diesem Land Arbeitsplätze
in Hülle und Fülle. Wir haben mehr als 4,7 Millionen
Arbeitslose, nicht verursacht durch Sozialhilfeempfänger,
durch Arbeitnehmer sondern überwiegend verursacht durch eine
unfähige, geldgeile Führungselite, die die Modernisierung der
Industrie verschlafen haben.

und das ist genau der trugschluss! in diesem land fehlen keine arbeitsplaetze! Die Arbeitsplaetze sind nur falsch verteilt.

Da fährt man dann mit dem Mercedes SL durch die Gegend, die
Hose und Jacke muss der Schneider anfertigen, weil es keine
Konfektionsgrössen mehr für „diesen Ranzen“ gibt und predigt "
Wasser und Brotrinde, Reduzierung des Wasser, Essen der
Brotrinde auch wenn sie schimmelt" weil gespart werden muss.

Also wenn das kein Sozialistengeschwätz ist…
Aber Naja wenn schon nichts in diesem Staat funktioniert, dann doch wenigstens der Sozialneid

Dass es Missbrauch gibt bestreite ich nicht. Jedoch sollten
wir nicht dem Gewäsch der Politik nachrennen.

Sondern dem der Gewerkschaften? Selbsternannten VWL-Cracks?
ich bitte dich! Wessen wenn nicht dem der Politiker die deswegen gewählt wurden…

Grüsse Günter

grüsse Raoul

HAHAHAHA So ein Humbug!!
Umkehrschluss:
Wer viel Geld kann sich viel zu fett und ungesund ernähren, rauchen und risikosportarten ausüben, stirbt deswegen früher, etc. pp

willkommen im verein der karnevalisten…

also wirklich

Wer sagt es ginge um arbeitsunwillige
die aber faehig wären ?
Sorry, aber es wird höchste Zeit das du dir mal die
Arbeitslosenzahlen anschaust.
Glaubst du die wollen nicht arbeitn die Leute ?

Hallo!

Es gibt arbeitsunwillige Menschen. Lassen wir die einmal außer Betracht. Betrachten wir die arbeitswillige Menschen, die aber keinen Arbeitsplatz finden.

Woher kommen Arbeitsplätze? Arbeitsplätze werden von Menschen geschaffen, die eine Dienstleistung oder ein Produkt anbieten, die zu erledigende Arbeit aber nicht alleine schaffen und deshalb Mitarbeiter brauchen. Leute, die Arbeitsplätze anbieten, könnten sich statt dessen zu Hause aufs Sofa setzen und warten, bis ihnen jemand Arbeit gibt. Tun sie aber nicht. Von solchen Leuten brauchen wir mehr. Wir brauchen mehr Leute, die nicht nur warten und sich ernähren lassen. Wir brauchen Leute, die ihren Kopf benutzen und überlegen, wie, wo und womit man seinen Lebensunterhalt verdient.

Dafür muß man den Hintern bewegen. Den Ansporn dazu gibts aber nicht von weicher Polsterung. Ansporn bringt das Bewußtsein, daß man sich selbst helfen muß und das die Gemeinschaft notfalls eben nur für das Dach über dem Kopf und das Existenzminimum aufkommt. Bequem ist das nicht und braucht es auch nicht sein. Es darf nicht bequem sein!

Die Menschen müssen lernen, für sich selbst zu sorgen. Sie müssen lernen, zu lernen. Nötigenfalls muß man auch mit 40 oder 50 noch einmal von vorne mit dem Lernen anfangen. Dies aber nicht zwingend mit dem Ziel, daß sich jemand findet, der einen Arbeitsplatz offeriert, sondern mit dem Ziel, selbst etwas auf die Füße zu stellen.

Unsere Zukunft liegt nicht in einer möglichst umfassend versorgenden Sozialhilfe. Unsere Zukunft liegt in Menschen, die für sich selbst sorgen wollen.

Gruß
Wolfgang

… in diesem land fehlen keine
arbeitsplaetze! Die Arbeitsplaetze sind nur falsch verteilt.

Guten Morgen!

Bitte, erklärst Du mir Deine oben zitierte Aussage? Vielleicht hast Du ein Beispiel parat, was man unter geigneterer Verteilung von Arbeitsplätzen verstehen könnte. Teilzeitarbeit mit anteilig geringerer Entlohnung? Kürzere Lebensarbeitszeit? Oder die Taschenrechnerkünste mit den Überstunden, deren Abbau soundsoviele Arbeitsplätze bringt? Wer verteilt Arbeitsplätze? Lassen sich Arbeitsplätze überhaupt verteilen?

Gruß
Wolfgang

HAHAHAHA So ein Humbug!!
Umkehrschluss:
Wer viel Geld kann sich viel zu fett und ungesund ernähren,
rauchen und risikosportarten ausüben, stirbt deswegen früher,
etc. pp

willkommen im verein der karnevalisten…

Na du bist ja ein Realist. Mach doch mal folgendes: Kauf dir hier ne alte Hütte von deinem ganzen gesparten und mach ohne einen Pfennig in der Tasche im Osten Überlebenstraining.
Will mal sehen, wie lange du durchhältst.

Selbstredend hatte Günther recht. Ich kann verifizieren, dass Leute, welche keinen vernünftigen Job haben, zu Alkoholismus neigen um damit ihren Frust abzubauen und somit nachhaltig ihre Gesundheit ruinieren. Auch wenn der Strom abgeklemmt ist - für Bier reichts immer.

Gruß
Frank

Von der Sozialhilfe zum Freiberufler - geht das ?
Hallo Wolfgang,

Von solchen Leuten brauchen wir mehr. Wir brauchen mehr Leute,
die nicht nur warten und sich ernähren lassen. Wir brauchen
Leute, die ihren Kopf benutzen und überlegen, wie, wo und
womit man seinen Lebensunterhalt verdient.

Da sind wir uns einig.
Es wäre also schön, wenn die Sozialhilfeempfänger versuchen würden auf einigen Füßen zu stehen.
Freiberuflichkeit ? Geht das ?

OK. Nehmen wir einmal an ein Sozialhilfeempfänger (ohne Telefon und ordentlicher Kleiung ) mit 9 € pro Tag (die Miete ist schon weg, möchte sich als Web-Developper freiberuflich machen.
Nehemen wir an er ist geistig fitt dafür.

Jetzt geht er zum Sozialamt uns sagt:
Ich würde gerne micht gerne als Web-Developper versuchen.
Die sagen ihm dann: OK, dann steichen wir ihnen sogleich die Sozialhilfe.

Nun ohne die kann er keine 2 Woch überleben. Kann nix zu essen kaufen.
Wie soll der in 2 Wochen ein gesichtes Einkommen über Freiberufliche Tätigkeit kriegen ?
Für diese Anfangs-Zeit brauchen andere Freiberufler mit viel besseren Anfangsbedienungen Jahre.

Ich fände es echt toll, wenn das möglich wäre.
Diese ersten Schritte sollten unterstützt werden.
Meines Wissens war das bis zum Jahre 2000 noch so, das Soz.Empfänger die ersten 1-4 Monate weiter unterstützt wurden.
Mehrere Versuche gabs auch nicht.
Jetzt ist das nicht mehr erlaubt.

Hört sich nicht gerade einfach bis unmöglich an oder ?

Wie willst du proffessionell in der kurzen Zeit auftreten können ?
Dazu noch ohne investieren zu können und ohne zu dürfen.

Gruß
Baddi

Ich bitte auch um eine ‚Aufklärung‘ Bitte bitte !!

… in diesem land fehlen keine
arbeitsplaetze! Die Arbeitsplaetze sind nur falsch verteilt.

Bitte, erklärst Du mir Deine oben zitierte Aussage? Vielleicht
hast Du ein Beispiel parat, was man unter geigneterer
Verteilung von Arbeitsplätzen verstehen könnte.

Das möchte ich auch wissen.
Finde ich toll das du ein so genialer Kopf ist.
Teile uns doch deine neuen Ideen mit ! :wink: !

Gruß Baddi

Hallo!

Es wäre also schön, wenn die Sozialhilfeempfänger versuchen
würden auf einigen Füßen zu stehen.
Freiberuflichkeit ? Geht das ?

Im letzten Auffangnetz angekommen, wird die Sache (schon auf dem Weg dorthin) immer schwieriger. Wer womöglich Jahre in der Arbeitslosigkeit auf das passende Jobangebot gewartet hat, wird kaum über die Mentalität der Selbsthilfe verfügen. Eine Mentalitätsfrage ist es in der Hauptsache.

Es gibt viele Selbständige, die nach einem Scheitern so schlimm dran sind, wie es sich ein Empfänger von z. B. Arbeitslosenhilfe kaum vorstellen kann. Es sind keine Einzelfälle, daß Verbindlichkeiten in 6stelliger Höhe drücken, das Konto wegen Pfändungsverfügungen gesperrt und der Kühlschrank leer ist. Da gibt es nackte Not, keine Hilfe von wo auch immer, keine Krankenversicherung, wirklich nichts. Einige geben sich auf, andere kommen wieder auf die Füße, auch wenn es Jahre dauert. Dann allerdings schlauer geworden, kaufmännisch pfiffiger und einen großen Bogen um Zeit- und Geldfallen machend. Wer dann wieder auf die Beine kommt, hat sich selbst geholfen und kennt nicht die Wartementalität, daß von irgend einem Amt Hilfe kommen wird, damit man nicht verhungert.

Es geht nicht darum, Sozialhilfeempfänger zu Selbständigen zu machen. Das Problem ist vielschichtiger. Es geht um eine breite Bewußtseinsänderung in der gesamten Bevölkerung, auch bei den Menschen, die einen Job haben. Die Deutschen sind fett und bequem geworden. Der sichere Job, das Geld von der Bank, Versicherungen für und gegen alles, Versorgung bis zur Bahre - irgend jemand wird sich schon kümmern. Eigene Gedanken, weshalb der Karren nicht mehr wie gewohnt läuft, machen sich nur wenige. Statt dessen wird den politischen Heilsbringern geglaubt, die mit Herumwursteln an Zehntelprozenten die Lösung erhoffen.

Für die Menschen, die schon seit Jahrzehnten nur den Versorgungsgedanken pflegten und auf möglichst frühe Verrentung hoffen, lohnt die Mühe nicht. Bei den heute jungen Menschen müssen wir ansetzen, bei Schülern, Auszubildenden und Studenten und insbesondere bei denen, die keine oder nur eine Pseudoausbildung erhalten. Statt z. B. Sportstunden in Berufsschulen (das können die Azubis auch privat erledigen), wäre die obligatorische Vermittlung (Betriebs-)wirtschaftlicher Zusammenhänge sinnvoller. An Hochschulen wäre ein Kursangebot über Betriebswirtschaft und Organisation des Kleinbetriebs zielfördernd.

Wir brauchen dazu dringend eine Deregulierung auf allen Gebieten. Es geht nicht länger an, sich von Gewerkschaftsideologen ausbremsen zu lassen, die etwa die Freigabe der Ladenöffnungszeiten als Teufelszeug bekämpfen. Natürlich gäbe es dadurch keinen Mehrumsatz. Natürlich ist das nicht die Verpflichtung, Läden rund um die Uhr geöffnet zu halten. Will aber heute jemand früh um 5 belegte Brötchen verkaufen, darf er das nicht (oder muß dazu eine Tankstelle eröffnen). Wenn jemand Teppichboden verlegen will, bekommt er es mit der Handwerkskammer zu tun (es sei denn, er ist z. B. Portugiese oder Grieche). Wenn ein Sozialpädagoge Designerleuchten in Serie produziert, darf er das machen. Kommt er auf die Idee, das selbst gebaute Stück zu reparieren, bekommt er es mit der Staatsmacht zu tun, die ihm den Laden schließt. Der gleiche Leuchten prodizierende Sozialpädagoge bekommt einmal jährlich einen Fragebogen vom statistischen Landesamt, wo er aufzulisten hat, welchen Grundstoff er vorwiegend verarbeitet und wieviele Festmeter Holz er einschlägt (kein Witz!). Weg mit dem ganzen Ballast!

Norbert Blüm erzählte 16 Jahre lang „die Renten sind sicher“. Im Grunde wird das immer noch erzählt. Erzählt den jungen Leuten lieber, daß sie selbst vorsorgen mögen. Verjuxt das Geld nicht bis auf den letzten Cent. Schafft Wohneigentum. Damit braucht man als Ruheständler nur noch die Hälfte an Geld, hat aber auch weder Hausmeister noch Verwalter, die sich um jeden Pups kümmern. Die Menschen müssen insgesamt zu mehr Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Kostenbewußtsein angehalten werden. Das bedeutet viele kleine Erziehungsschritte und kann z. B. damit anfangen, daß es einem nicht völlig egal ist, was die ärztliche Behandlung gerade kostet, weil man nämlich eine Rechnung erhält, die man zu prüfen und trotz Versicherung anteilig zu bezahlen hat.

Daß so viele Menschen zu versorgen sind, ist das Ergebnis eines allumfassenden Versorgungsangebotes, das dem Einzelnen die Verantwortung für sich selbst weitgehend aus der Hand nimmt. Umgekehrt wird danach das Zurückfahren staatlicher Wohltaten zu einer Steigerung des Bewußtseins für die Eigenverantwortung jedes Einzelnen führen.

Es gehört inzwischen wohl zum gesicherten Wissen, daß man einen Alkoholabhängigen nicht vom Alkohol abnabelt, indem man die beschützende Hand über ihn hält. Er würde immer tiefer im Suff versinken (oder US-Präsident werden). Der Süchtige muß durch Leidensdruck zum Willen zur Selbsthilfe kommen. Analog dazu führt man die Menschen durch zu viel Fürsorge in die Abhängigkeit, aber nicht in die Selbständigkeit.

Gruß
Wolfgang

… in diesem land fehlen keine
arbeitsplaetze! Die Arbeitsplaetze sind nur falsch verteilt.

Bitte, erklärst Du mir Deine oben zitierte Aussage? Vielleicht
hast Du ein Beispiel parat, was man unter geigneterer
Verteilung von Arbeitsplätzen verstehen könnte.

Das möchte ich auch wissen.
Finde ich toll das du ein so genialer Kopf ist.
Teile uns doch deine neuen Ideen mit ! :wink: !

Gut, dann werde ich euch mal erleuchten:

In Strukturschwachen Regionen (Ostdeutschland, Oberfranken, Saarland) gibt es wenig bis garkeine Arbeitsplaetze. Das liegt an falscher Politik (jahrzehnte langes Subventionieren von Kohleabbau etc.) und/oder regionalen Gegebenheiten (ich wuerde auch eher in Tschechien produzieren als im 20 km entfernten Oberfranken, ist einfach billiger). In Strukturstarken Regionen (z.B. München oder Stuttgart) gibt es zuviel freie Arbeitsplaetze. Das nennt man/ich falsche Verteilung von Arbeitsplaetzen.

gruesse
Raoul

Na du bist ja ein Realist. Mach doch mal folgendes: Kauf dir
hier ne alte Hütte von deinem ganzen gesparten und mach ohne
einen Pfennig in der Tasche im Osten Überlebenstraining.
Will mal sehen, wie lange du durchhältst.

bis mir mein Geld ausgeht. Dann geh ich zum Sozialamt. Die zahlen dann übrigens auch meine Medizinische Versorgung und zwar mit weniger murren als die Krankenkassen.

Selbstredend hatte Günther recht. Ich kann verifizieren, dass
Leute, welche keinen vernünftigen Job haben, zu Alkoholismus
neigen um damit ihren Frust abzubauen und somit nachhaltig
ihre Gesundheit ruinieren. Auch wenn der Strom abgeklemmt ist

  • für Bier reichts immer.

Also, ich hab ne zeitlang auf einer Alkoholentgiftungsstation gearbeitet. Alkoholismus ist in allen Bevölkerungsschichten ein Problem.
gruesse
Raoul

Hallo

Im letzten Auffangnetz angekommen, wird die Sache (schon auf
dem Weg dorthin) immer schwieriger. Wer womöglich Jahre in der
Arbeitslosigkeit auf das passende Jobangebot gewartet hat,
wird kaum über die Mentalität der Selbsthilfe verfügen. Eine
Mentalitätsfrage ist es in der Hauptsache.

Ok. Jetzt muss ich mich Outen.
Ich war Freibererufler. Angmeldet.
In den ersten paar Monaten gings.
Es hat aber noch nicht ganz gereicht.
Ich habe Schulden gemacht. Pribate Schulden.
Hab ich immer noch. Ca. 20 000 €.

Es ging nicht mehr. Ich wolle Unterstützung für die Übergangsphase… die ersten Kunden hatte ich ja schon.

Das Sozalamt verbot mir jedoch jegliche freiberfl. Aktivität.
Ich musste mein Firmenkonte auflösen… und etliche andere dinge auch vernichten. Und ich musste alles Unterschreiben, jeden kleinsten Schritt der Auflösung.
Damit haben Sie mir die neue Chance kaputt gemacht. Ganz kaputt.
Idioten ! Aber ehrlich.
Und die ganzen Starteriden gelten immer nur für Leute mit Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld !
Toll ! Jemand der Freiberuflich war fällt aber direkt in die Sozialhilfe und nicht zum Arbeitsamt !

Kühlschrank leer ist. Da gibt es nackte Not,

Genau davon sprech ich auch die Gante Zeit.
Den anderen wirds nicht viel besser gehen.

Einige geben sich auf, andere kommen wieder auf die Füße, auch
wenn es Jahre dauert.

Aber es ist extram hart. Es geht legal eigentlich überhaupt nicht.
Weil das Sozamt keine Übergänge erlaubt.
Daher hast du gar keine andere Chance.
Und sieht auch scheiße aus wenn du Rechnungen ohne Steuernummer schreibst… etc… viele andere Problem.

sich selbst geholfen und kennt nicht die Wartementalität,

Die hatte ich nie.

Es geht nicht darum, Sozialhilfeempfänger zu Selbständigen zu
machen. Das Problem ist vielschichtiger. Es geht um eine
breite Bewußtseinsänderung

Bin da echt skeptisch.
Totz 10 Stunden röteln auch am Wochende zu viel Kaffee etc. ist es schwehr den Schritt zu schaffen… ich hatte es fast geschafft.
Mein Problem war:
Ich war zu ehrlich. Ich hätte nicht so ehrlich zu den Ämtern sein dürfen.

nur wenige. Statt dessen wird den politischen Heilsbringern
geglaubt, die mit Herumwursteln an Zehntelprozenten die Lösung
erhoffen.

Genau !

Für die Menschen, die schon seit Jahrzehnten nur den
Versorgungsgedanken pflegten und auf möglichst frühe
Verrentung hoffen, lohnt die Mühe nicht.

Das schlimme ist das Leute wie ich !!! formal darunter fallen !!!
Ich hab die Arschkarte gezogen !

Wir brauchen dazu dringend eine Deregulierung auf allen
Gebieten.

Richtig ! Arbeitsamt z.B. abschaffen. Kompett… bis auf den Rumpf der Zahlungen. Vermittlung bruachen die nicht machen.

Es geht nicht länger an, sich von
Gewerkschaftsideologen ausbremsen zu lassen

Genau !!!

halten. Will aber heute jemand früh um 5 belegte Brötchen
verkaufen, darf er das nicht

Genau !!!
Oder will jemand sich die Haare tönen lasssen, dard de Frisör das nicht… weil man dazu Meister sein muss. Schwaschsinn !

Daß so viele Menschen zu versorgen sind, ist das Ergebnis
eines allumfassenden Versorgungsangebotes, das dem Einzelnen
die Verantwortung für sich selbst weitgehend aus der Hand
nimmt.

Trifft nicht auf mich zu. Kann ich nicht bestätigen.
Wobei ich Leute kenn, bei denen es eventuell sein könnte…

Umgekehrt wird danach das Zurückfahren staatlicher
Wohltaten zu einer Steigerung des Bewußtseins für die
Eigenverantwortung jedes Einzelnen führen.

Nur: Wohnin fürht das ? Was soll der dann tun ?
Im ist doch alles verboten.
Dann sollen Sie im doch erlauben freiberuflich zu starten…

Es gehört inzwischen wohl zum gesicherten Wissen, daß man
einen Alkoholabhängigen nicht vom Alkohol abnabelt, indem man
die beschützende Hand über ihn hält.

Völlig falscher Vergleich. Passt überhautpt nicht.

Gruß
Baddi