Naja, nach "richtigem Deutsch: „was guckst du?“
Und tatsächlich quetschen wir uns alle manchmal ein g dahin. Könnt ja sein, daß uns einer auffem Gieker hat.
Es scheint allerdings, daß sich noch keine der beiden Versionen (trotz Duden) richtig durchgesetzt hat.
Oder ist kuken´ tatsächlich "nur" ein eher norddeutscher Dialekt´? Sicher auch. Aber im TV hört mans auch öfter als „gucken“. Gesprochen, meinich.
Und Sprache hat ja was mit sprechen zu tun. Auch.
Gibt es vielleicht eine bestimmte Regel, wann man eher zu kuken´ meint, wann eher zu gucken´? „Weg-gucken“ klingt irgendwie besonders hölzern, man sprichts wohl meist wie mit einem gehaltenen k.
Das ganze ganz abgesehen davon, daß man genauso mit dem Kopf wie mit dem A… aus einem Fenster herauskuken kann.
Oder mit dem Kopf gucken, und mit dem Po kuken?
Physikalisch legen wir ja immer Wert darauf, daß das Licht nicht von den Augen ausgeht beim Sehen, sondern von außen ins Auge „fällt“.
Was ist aber dann aussehen´? Sowas wie anhören´?
Kennt jemand noch ähnliche eher unentschiedene Erscheinungen im Deutschen?
Ich kuke…
moin, manni
moin, manni,
das hatten wir schommal in ähnlicher Weise.
Da ein Dialektwort, kann es je nach Region
kucken, gucken, und sogar guggen geschrieben werden.
Duden herunhin!
„plattern“ oder „bladdern“, für eine Form des Regen, erfüllt meines Erachtens dieselben Bedingungen.
Gruß Fritz
da kukstu
Hallo, Hingucker!
Also gibt es „Dialektwörter/worte“ und andere („Sprachenwörter“)? Blätschern da noch mehr herum?
Sollte danach nicht mal der Duden schauen???
Ich kuke,
moin, manni
Hallo, Hergucker!
Sollte danach nicht mal der Duden schauen???
Dürfte nichts bringen, oder nicht viel.
„taub“ hatte im Mhd. und hat heute noch im Schwäbischen und vielleicht auch anderen süddeutschen Dialekten auch die Bedeutung „dumm“ und dazu noch „unfruchtbar“.
Nennt dich also hier im Süden einer: Du dauber Seggel! so meint der dich Anredende keineswegst, dass du oder eines deiner Organe Probleme mit dem Hören haben; vielmehr gibt er dir zu verstehen, dass du einen eingeschränkten Verstand und eine tote Hose hast.
Auch der „Seggel“ dürfte in hochsprachlichen Wörterbüchern eher mit „äck“ geschrieben auftauchen - oder aber gar nicht - und nur im Fischer oder anderen süddeutschen Dialektwörterbüchern so wie ich ihn zuerst schrieb.
Auch den Guggigauch oder Guggugg haben wir hierzulande.
Gruß Fritz
Guggomos orso
Hallo, Fritz - war das nicht ein Titel von Bob Dylan oderso?
Was meinst du/meint ihr Experten:
Ist an „dumm“ bei den „tumben Toren“ das b rangekommen oder der vorhanden Verschlußlaut weggefallen?
Mit "audio dub(bing) hat das wohl nix zu tun.
Aber was ist mit den englischen „lamb“, „comb“, „tomb(stone)“, wo das b ja gar nicht (mehr???) gesprochen wird.
Und wer spricht denn auch „unem_p_findlich“.
Nur Dum§fbacken, oder?
moin, Mümmelmann(i)