Hallo, ich habe eine Frage bezüglich zurückgezogener Kulanz eines Internetanbieters. Im Vertrag mit dem Internetanbieter steht, dass man den Anschluss immer halbjährlich bezahlen muss.
Die Zahlungen sind immer im Oktober und April fällig.
Nun ist man aber erst vor wenigen Monaten eingezogen, sagen wir im August. Auf Nachfrage beim Internetanbieter sagen die Leute, man brauche erst für das halbe Jahr ab Oktober zu bezahlen, man habe dem Kunden als quasi eine Kulanz gegeben, sprich die 2 Monate geschenkt, da man sonst noch das halbe Jahr April-Oktober hätte bezahlen müssen, obwohl man nur 2 Monate von den 6 das Internet nutzt.
Sagen wir nun, dass der Kunde im Oktober die normale halbjährliche Gebühr wie vereinbart bezahlt hat, nun stellt sich aber heraus, dass der Internetanbieter doch noch das Geld für April-Oktober haben möchte, rückwirkend, egal, was im August andere Mitarbeiter dem Kunden zusicherten. Bis die zusätzliche Gebühr April-Oktober überwiesen wurde, ist der Internetanschluss gesperrt.
Nun meine eigentliche Frage: Darf der Anbieter einfach rückwirkend von seiner „Kulanz“ (ich nenne es jetz mal so), zurücktreten und doch noch Forderungen geltend machen?