Hallo,
wenn man sich bei mega-einkaufsquelle angemeldet hat ohne zu realisieren, dass die Mitgliedschaft 240€ kostet, wie verhält man sich? Nachdem man dort zurücktreten möchte, schicken die eine Inkasso Androhung und danach eine Ankündigung einer Strafanzeige. Der Wortlaut ist immer angsteinflössend, so dass deren Absicht mit Angst zu Geld zu kommen offensichtlich ist. Nachdem ein Schreiben eines Anwalts dort einging, mit der Bitte um Rücktritt, schicken die ein „Kulanzangebot“, ganz schnell 85€ zu überweisen, dann wäre alles gut und wenn nicht, dann leiten sie alle Schritte ein, dass Geld voll „einzutreiben“. Soll man das Kulanzangebot nun annehmen oder weiter ignorieren, weil solche Unternehmen am Ende dann doch locker lassen? Hat jemand damit Erfahrung? das wäre toll, besten Dank
Google mal nach mega-einkaufsquelle, da scheint es schon einige Urteile zu geben.
Gruß florestino
…und ohne Gewähr!
Hallo Keith,
Ich gehe davon aus, dass die Kosten nicht bekannt waren, weil man bei der Anmeldung keinen Preis gesehen hat. Ich gehe auch davon aus, dass das „Opfer“ SCREENSHOT(S) von dieser(n) Anmeldeseite(n) gemacht hat, da die Betreiber, die Seite ja minütlich umbauen könnten…
Man sollte sich nicht mit solchen Leuten abgeben! - Die wollen niemals verhandeln; die wollen nur Geld (zappzarapp)! Da die von 240€ auf 85€ „ermäßigt“ haben, kann man mal getrost davon ausgehen, dass die genau wissen, wie´s um die Rechtmäßigkeit dieser- und der ersten Forderung bestellt ist!
Anzeige??? - Pah!!!
Nicht auf Kommunikationsversuche von denen reagieren, sondern auf einen gelben Brief vom Mahngericht warten. Diesem dann komplett widersprechen und via Einschreiben zurück an das Mahngericht.
Das Mahngericht wird den gelben Brief im Übrigen nur für den angeblichen Gläubiger aufsetzen (-> schreiben) und dann weiterleiten. Prüfen tun die erstmal nix; daher soll so ein Brief (in diesem Fall) nur mächtig „Eindruck“ machen; er ist aber nicht wirklich schlimm!
Wenn man eine Rechtsschutzversicherung hat, kann man auch ruhig mal zum Anwalt laufen um eventuelle Gegenmaßnahmen zu besprechen (auch Anwälte wollen leben!). Außerdem sind ja auch Kosten entstanden, die man im Betrugsfall, gerne vom Betrüger erstattet bekommt (nur so aus Prinzip).
Ich denke nach dem Widerspruch beim Mahngericht geben die auf; vorrausgesetzt man hat hier im Forum nicht geflunkert…
Wie gesagt, so würde ICH es machen! Diese Antwort basiert auf MEINEN Erfahrungen, mit ähnlichen Firmen und stellt KEINE RECHTSBERATUNG dar!
Gruß Herr_Schulz