Kunde lässt Ware zurückgehen obwohl er sie will

Hallo,

ich wüsste gern, wer in dem Fall die mehrfachen Versandkosten tragen muss, wenn ein Kunde zu doof ist, die Ware anzunehmen. Es kommt immer wieder vor, dass Annahme verweigert wird, obwohl die Ware gewollt ist (Kunde: „Ich habe keine Ahnung, wer die Annahme verweigert hat!“) oder dass ein Paket, das auf der Post lagert und benachrichtigt wurde, nicht abgeholt wurde. Gerade wieder so ein Fall: Kunde hat Ware bezahlt, wurde zweimal an ihn verschickt, kam zum zweiten Mal zurück. Wir versenden versandkostenfrei, aber doch nicht drei Mal!?
Kann der Händler (mehr) Versandkosten verlangen, wenn er mehrmals verschicken muss, bis der Kunde geruht, die Ware anzunehmen?
Danke,
Julia

Kann der Händler (mehr) Versandkosten verlangen, wenn er
mehrmals verschicken muss, bis der Kunde geruht, die Ware
anzunehmen?

Klar kann er das.
Allerdings wird das vielen Kunden wohl nicht schmecken. Da muss man dann als Firma selber entscheiden, ob einem solche Kunden wichtig sind, oder ob man auf die verzichten kann oder will.

Als Kunde habe ich unschöne Erfahrungen gemacht mit den Lieferanten.

Manchmal geben die die Post irgendwo ab. Einmal hat ein Unternehmen einen Wert von 60 Euro beim Puff abgegeben. Da ich aber mehrere Wochen nicht zuhause war, konnte ich nichts mehr machen.

Ein anderes Mal war die Ware im Wert von über 1000 Euro beschädigt - sichtbar durch Lieferung.

Andere Male renne ich dann dem Paket hinterher. Die Postunternehmen liefern oft nach dem Motto „aus dem Auge aus dem Sinn“.

Ich wünschte mir manchmal, man könnte die Zeit angeben - abends um 8 oder so.

wenn ein Kunde zu doof ist, die Ware anzunehmen.

Vielleicht ist der Lieferdienst zu doof, es richtig zuzustellen? Oder hat vergessen, eine Benachrichtigung in den Briefkastzen zu stecken?

Ich bin immer wieder erstaunt, wie oft irgendwelche Lieferfahrer Stein und Bein schwören, ich wäre nicht zuhause gewesen - obwohl ich den ganzen Tag keinen Schritt aus der Tür gemacht habe und sogar einen Zettel an die Tür gehängt habe: „Lieber Paketfahrer, ich bin wirklich zuhause!“

Lg,
M.