Hallo liebe Experten,
ich bitte um eure Einschätzungen. Folgendes Szenario:
Hintergrund: Max (M) ist Freiberufler und arbeitete für mehrere Projekte mit einem Auftraggeber (A) zusammen, meist auf Zuruf, es existieren nur Auftragsangebote mit Kunde, Kontaktdaten, Volumen.
Nachdem der Kunde mehrfach wortlos die Zahlungen verzögerte, hat sich Max entschlossen, nicht weiter mit A zusammenzuarbeiten. Um das Verhältnis nicht unnötig zu belasten und mit Stil abzuschließen, sorgte Max für einen adäquaten Ersatz (mit dem A bereits zusammenarbeitet) und erledigt die noch offenen Projekte gewohnt sorgfältig.
Problem: Im November stellte Max eine Rechnung, gab wie gewünscht 30 Tage Zeit. Anfang Dez noch ein freundliches Gespräch, in dem es aber nicht um Geld ging (Max hatte keine Lust auf Ausreden). Bis zur Deadline Anfang Dez kam nichts. 7 Tage später Erinnerung per Mail. Jetzt ist Januar. Zahlungsaufforderung per Mail (ohne Deadline) – wieder keine Reaktion.
Max will jetzt schriftlich und per Post mahnen. Was muss er beachten? Muss Max die anderen Aufträge weiter bearbeiten, obwohl A nicht zahlt? Und stimmt es, dass Max bei Auftrag eines Inkassobüros nur einen Bruchteil der eigentlichen Vergütung erhält?
Danke
sgw
