Kundenverteilung bzw. Umsatz pro Kunde (Grenze?)

Hallo,

gibt es in der Betriebswirtschaft Grenzen, wie stark ein Unternehmen (vom Umsatz her) von einem Kunden „abhängig“ sein wollte?

Beispiel:
Der Umsatz eines Unternehmes wird zu 75% von einem Kunden erzeugt. Ist das gut oder weniger gut?

Danke
AXL

Das kommt immer auf die Alternativen an, auf die Langfristigkeit der Fertigung / Dienstleistung, … - eine so pauschale Aussage wie „nie mehr als x %“ halte ich nicht für möglich.

Tendenziell sind Abhängigkeiten unvorteilhaft - tendenziell!

Hallo,

gibt es in der Betriebswirtschaft Grenzen, wie stark ein
Unternehmen (vom Umsatz her) von einem Kunden „abhängig“ sein
wollte?

die Betriebswirtschaft an sich sagt dazu nichts, weil das eine Frage des unternehmerischen Risikos ist und nicht der reinen Lehre. Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie wahrscheinlich es ist, daß der Kunde wegfällt (die ist immer höher als man meint und noch viel höher, als man sie ggü. den Banken beziffert) und ob das Unternehmen dann noch profitabel oder zumindest überlebensfähig ist. Das ist aber weniger eine Frage des Umsatzes.

Aus Sicht des Kreditgebers werde ich bei einem auf einen Kunden entfallenden Umsatzanteil von > 10% schon ziemlich mißtrauisch.

Gruß
Christian