Hallo!
Meine Kunden werden
Hausverwaltungen, :Installateure, Hausbesitzer, :Bauträger, Planungsbüros und :Mietgesellschaften sein.
Wie komme ich an diese heran?
Habe gehört dass :Zeitungsinserate recht teuer :sind. Wie stehts
mit den Gelben Seiten?
Bis ein Eintrag in den Gelben Seiten erscheint, können zwischen Monaten und mehr als einem Jahr vergehen. Wie auch bei Zeitungsinseraten hast Du enorme Streuverluste. Der Erfolg wird vom Zufall abhängig.
Wenn ich Deine (dürftige) Vika richtig lese, geht es vermutlich um Verbrauchserfassung von Wasser und Heizenergie. Dafür hast Du Deine Zielgruppen so weit gefaßt, daß Du sie nicht mehr fassen kannst. Beispiel Hausbesitzer. Oder meinst Du Hauseigentümer? Vermutlich meinst Du aber nicht die Eigentümer selbstgenutzter Einfamilienhäuser. Was ich sagen will: Grenze Deine Zielgruppen ein und beschreibe sie möglichst genau. Nicht hier im Forum, es reicht, wenn Du das für Dich alleine machst. Sinn der Sache ist, über genaue Beschreibung und Eingrenzung von den Streuverlusten der Werbung wegzukommen. Verluste aller Art kannst Du Dir nämlich nicht leisten. Wenn Du die Zielgruppe eingegrenzt hast, wirst Du es nicht mehr sinnvoll finden, Schüler, Rentner, Hausfrauen, Sozialhilfeempfänger und Mieter für teuer Geld per Inserat zu informieren. Statt alle per Inserat zu informieren, gehst Du nur auf Deine Zielgruppen los und zwar ohne Umweg und direkt. Hüte Dich aber davor, z. B. die XY Verwaltungs GmbH anzuschreiben. Du kontaktest grundsätzlich niemals Firmen, sondern immer nur Personen in Firmen! Der Grund ist ganz einfach: Noch nie in der Geschichte hat eine Firma einen Auftrag vergeben. Das machen nur Menschen in Firmen. Du rufst also bei Deinem potentiellen Kunden an und erfragst den für Dein Anliegen zuständigen Mitarbeiter nebst korrekter Schreibweise, Abteilungsbezeichnung und Durchwahlnummer. Diesem Herrn Hugo Meier in Firma XY Verwaltungs GmbH schickst Du sofort auf den Punkt kommend ein knappes Anschreiben sowie einen informativen Flyer und kündigst Deinen Anruf an. Du rechnest 2 Werktage Postlaufzeit + 1 Tag. Dann rufst Du an. Wenn Dein Gesprächspartner keine Zeit oder den Brief noch nicht gesehen hat, vereinbarst Du eben einen passenden Termin. Am Mann bleiben. Ein mühseliges Geschäft, zudem mit Flyer, Porto und Telefonkosten nicht eben billig, aber in der Erfolgsquote kaum zu schlagen!
Technisch bin ich Top, aber das
kaufmännisch/betriebswirtschaftliche muß ich von ganz unten
her lernen!
Gut, daß Du das Erfordernis von alleine siehst. Um einen Einstieg zu finden, ist ein Buchführungskursus an der Volkshochschule empfehlenswert. Meistens handelt es sich um 2 aufeinander aufbauende Kurse. Dabei lernt man Systematik und Sinn der Buchführung, Verfahrensweise und Steuerungsmöglichkeiten beim Jahresabschluß sowie viele kaufmännische Begriffe. Insgesamt ergibt sich ein elementares Gerüst, das Du nach Bedarf ausbauen kannst und von dem Du lebenslang zehrst.
Du solltest bereit sein, etwas Aufwand im kaufmännischen Bereich zu treiben. Ich kenne nämlich keinen Selbständigen, der auch nur einen einzigen müden Cent allein mit Technik verdient. Ohne Vertrieb und sauberes kaufmännisches Handwerk ist Technik brotlose Kunst.
Gruß
Wolfgang