Kupfer-Mietleitung Möglichkeiten

Hallo

Unsere Firma hat verschiedene Standorte, aber alle relativ nahe zusammen in der selben Ortschaft.
Das Problem ist die Datenanbindung der Werke. Wir setzten gegenwärtig normale Kupfer-Mietleitungen der Swisscom ein. An den Enden je ein SDSL-Modem ergibt eine Bandbreite von 2 MB pro Werk/Leitung.
Wir möchten die Uebertragungsleistung gerne erhöhen. Aber leider sind wir hier in einem ländlichen Gebiet, welches erst sehr zögerlich mit Glasfaser erschlossen wird.

Meine Frage ist, ob es Technologien gibt, welche substantiell und zuverlässig mehr als 2 MB auf einer 2-Draht Kupfer-Mietleitung übertragen können. Welche Voraussetzungen/Geräte braucht es dazu?

Besten Dank für euren Input.
Gruss und ein grosses Osterei…:smile:
Sansibar

Wir setzten gegenwärtig normale Kupfer-Mietleitungen der Swisscom ein.

Ist das eine Direktleitung, also wirklich eine durchgehende Verbindung von Haus A zu Haus B?

Wie weit ist dabei die grösste zu überbrückende Entfernung?

Gruß,

Malte

Hallo Malte

Ich kann die Frage im Moment nicht abschliessend beantworten, aber denke, dass es keine Direktleitungen sind, sondern diese über die örtliche Telefon-Schaltzentrale geführt werden.

Die Leitungslängen werden mit 1600 und 1800 m angegeben.

Danke und Gruss
Sansibar

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Wäre da vieleicht nicht eine Laserricht Strecke oder vieleicht eine Wlan Strecke interssant ?

Wir bei uns realisieren bei uns auch eine Gebäudeverbindung über eine Cisco 1300 Wlan Verbingung. Wenn jedoch eine Sichtverbindung besteht, würde ich den Optischenrichtfunk empfehlen.

Gruß
Marcus

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Hallo Sansibar,

Ich kann die Frage im Moment nicht abschliessend beantworten,
aber denke, dass es keine Direktleitungen sind,

Malte meinte etwas Anderes, es gibt zwei Varianten von Mietleitungen:

  1. Das was Malte wohl meinte: Du mietest von der Swisscom zwei Kupferdrähte, welche Punkt A mit Punkt B verbinden. Über diese Drähte kannst du dann eigentlich alles an Signalen senden, was du willst und innerhalt der zulässigen Spezifikationen liegen. Es ist also möglich am einen Ende ein Fahradbirnchen anzuschliessen und am anderen Ende eine Batterie. Irgendwo im Vertrag steht dann auch, dass die Swisscom eigentlich keine Garantien für die Leitungsqualität übernimmt.

  2. Die Mietleitung ist für einen bestimmten Dienst. Dabei sind dann auch bestimmte Leitungspegel und Codierungen festgelegt und es sind meist auch noch Verstärker usw. in der Leitung.

sondern diese
über die örtliche Telefon-Schaltzentrale geführt werden.

Das ist meist so …

Die Leitungslängen werden mit 1600 und 1800 m angegeben.

Dies wird wohl die Länge sein, welche euch verrrechnet wird. Die Swisscom verrechnet dabei aber die Luftlinie, zwischen den Punkten. Diese Angabe hat nichts mit der Länge der verlegten Kupferdrähte zu tun. Die länge der Kupferdrähte ist aber, neben dem Querschnitt, der begrenzende Faktor für die Modems, wenn ihr eine Mietleitung vom Typ 1. habt. Die tatsächliche Leitungslänge musst du bei der Swisscom erfragen. Dise kann in deinem Fall problemlos bei 10km liegen…

Wie weit ist dabei die grösste zu überbrückende Entfernung?

Wie oben beschrieben brauchst du dazu die Leitungslänge und den Querschnitt. Praktisch kann man meist nur ausprobieren. Also beim Lieferanten Nachfragen ob der einem ein Modempaar ausleiht und dann beide Leitungen testen.

Ich hatte vor einigen Jahren das selbe Problem. Luftlinie der Leitung war nicht ganz 1km, Kupferlänge war dann um die 6-7km. Wir kamen dann auch nur auf 2MBit, das ist aber schon 5 bis 6 Jahre her.

MfG Peter(TOO)
P.S. In welcher Region bist du ??