Kupfergeld

Hi,
angenommen man arbeitet im Service. Muss man Kupfergeld annehmen wenn z.B der Betrag 6 Euro 10 cent ist und der Kunde legt einem einen 10 Euro Schein hin und die 10 cent in Kupfermuenzen? Kann man auch einfach dann auf die Zehn Euro rausgeben und das Kupfergeld ignorieren oder ist man dazu verpflichtet es so anzunehmen wie der Kunde es hingelegt hat?
In dem Laden gibt es uebrigens KEINE centbetraege (also sowas wie 99cent oder 62cent etc).
vg jima

Hallo Jima,

na was denn nun???

angenommen man arbeitet im Service. Muss man Kupfergeld
annehmen wenn z.B der Betrag 6 Euro 10 cent ist und der Kunde
legt einem einen 10 Euro Schein hin und die 10 cent in
Kupfermuenzen? Kann man auch einfach dann auf die Zehn Euro
rausgeben und das Kupfergeld ignorieren oder ist man dazu
verpflichtet es so anzunehmen wie der Kunde es hingelegt hat?
In dem Laden gibt es uebrigens KEINE centbetraege (also sowas
wie 99cent oder 62cent etc).

Wenn es keine „Cent-Beträge“ gibt,kann es doch auch keine Probleme damit geben…:-=)

Aber jetzt mal ernsthaft…das ist mal wieder ein typisches Beispiel
für die „Service-Wüste“ Deutschland…
Falls es dir noch nicht aufgegangen ist…
DU lebst von den Kunden…:=)

Wo ist denn das Problem???
Wenn dir der Kunde 10 EURO und 10 CENT gibt,gibst du im 4 EURO zurück… ist doch auch für dich wesentlich einfacher…

Was ist denn daran sooo schwierig???

*Kopfschüttel*

Frank

Kuckst du hier!

http://www.einzelhandel.de/servlet/PB/menu/1013944/i…

Aber es wäre das letzte Mal das ich bei dir eingekauft hätte wenn du mich schief anschaust oder gar ablehnst.
Und ich würde mindestens 10 Bekannten erzählen das man da besser nicht einkauft. Wenn ich mit dir zufrieden bin erzähl ich es übrigens höchstens zweien. Sagt - so habe ich mal wo gelesen - die Statistik.

Gruß Ivo

Wer den Pfennig nicht ehrt…
Hi jima,

Dein Chef wird Dir sagen, ob Du die Cents annehmen musst. Von Dir wird niemand verlangen, einen Strumpf voller Münzen nachzuzählen, aber wenn ich Dir 10 Cent hinreiche und Du versuchst dann, mir das Kleingeld aus deiner Kasse anzudrehen, falte ich Dich erstmal lautstark zusammen und hole meine Semmeln morgen woanders.

Ich liebe übrigens die Kassierin, die als „gegeben“ die 10 Euro in die Tastatur drischt, bevor sie mein Kleingeld sieht. Wahrscheinlich ist sie extrem kurzsichtig, es hilft nichtmal, wenn ich es ihr direkt unter die Nase halte.

Gruß Ralf

???
Hi,

Das klingt für mich wie im Suff geschrieben.
weshalb willst du einen Haufen Kupfergeld rausgeben, aber keins annehmen?
Gruss,

Moien!

Angenommen du würdest das bei mir versuchen so ständ ziemlich schnell der Geschäftsführer auf der Matte und du hättest ein Problem. Wenn es ein gescheiter Geschäftsführer ist auch keinen Job mehr! (Stellt sich allerdings die Frage, ob solch dummes Verhalten für eine fristlose Kündigung reicht…)

Bernd

kenn ich!!
Hallo zusammen,

Also bei uns an der Uni kann man in der Cafete auch kleinstenfalls mit 10 Cent zahlen. Alles andere wird nicht angenommen, da es keinem Kunden zugemutet werden soll, 10 Cent Rausgeld in Kupferstücken zu bekommen. Daher wird’s auch nicht angenommen.

Grüße, Nina (die auch immer gern schnell wieder die „Roten“ aus dem Geldbeutel loswerden will)

Abgezählt bereit zu halten …
… pflog der Schaffner zu bellen, als er noch so hieß. O alte Stoffelherrlichkeit, wohin bist Du entschwunden.

Hallo.

Der Kunde will Dir einen Gefallen tun, sei vorausgesetzt. Wenn Du dann Deine überschüssigen Münzen bei ihm ablädtst, wird er sich verkaspert vorkommen, und zwar zu Recht. BTW : Wenn es bei euch „keine Cent- Beträge gibt“, wieso kannst Du dem Kunden dann überhaupt Kupfer aufhucken? Welcher Trollo legt denn morgens Füchse in die Kasse, wenn überhaupt nie welche benötigt werden?

Aber sintemalen Du eine Rechtsfrage frugst : Niemand muss müssen. Du nicht arbeiten im Service- Bereich, wenn es Dich denn gar so sehr belastet, und Dein Kunde - hoffentlich! - nicht kaufen bei euch.

Münzen sind nach meinem unmaßgeblichen Kenntnisstand bis zu einem bestimmten Betrag anzunehmen; das waren mal fünf Maak, in alten Zeiten. Einen halben Zentner Münzen als Bezahlung muss kein Geschäft als Bezahlung annehmen, aber das war auch nicht gefragt. Und sollte die alte Bestimmung 1:1 übernommen worden sein, wären im größten anzunehmenden Unglücksfall 500 Ein-Cent-Stücke zu verwalten. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit, dass ein bucklicht Männlein mit solchen Münzmengen bei euch aufschlägt, sein dürfte, überlasse ich Deiner eigenen Urteilskraft. Ob der Betreffende mit seiner dicken Börse bei euch überhaupt durch die Tür käme, auch.

Gruß kw

sch… Antworten!
Also: Ich will wissen wie es rechtlich aussieht! Basta!
Mir ist es schnurzpiepsegal ob es nett ist oder nicht, ob es kundenunfreundlich ist oder nicht. Danach hab ich gar nicht gefragt, falls es irgendjemanden hier aufgefallen ist. Im Suff bin ich auch nicht! Unglaublich diese Antwort!

Ausserdem hab ich hier nichts davon geschrieben in welcher Weise es mich betrifft, oder?

Jedenfalls kann der Kassierer nichts mit dem Kupfergeld anfangen, weil es wieder rauszugeben ist ja eurer Meinung nach ein faux pas!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hm,

mehr als 50 Münzen EINER Sorte muss keiner akzeptieren. Und ich hatte auch noch nie ein Problem einen Centbetrag mit „Füchsen“ zu bezahlen. Und rein ‚rechtlich‘ würde ich sagen, dass man das Geld annehmen muss, da die Schmerzgrenze ja nicht überschritten wird…

mfg M.L.

Hi jima,
Geld ist unser Zahlungsmittel. Und Geld gibt es in Scheinen und in Münzen. Die Stückelung des Geldes ist europaweit angeglichen (es gibt glaube ich nur einen Staat, der keine Kupfermünzen ausgibt) seit der Euro eingeführt ist. D.h. es gibt 2- und 1-Eurostücke, 50-,20,-10,-5,-2 und 1-Cent-Stücke. Ein 1-Cent-Stück ist damit genau so ein von der Bundesbank ausgegebenes Zahlungsmittel wie ein 50-Euro-Schein. Warum sollte man das nicht entgegennehmen oder hinlegen sollen? Ich mag das viele Kuper auch nicht und wenn ich in einen Supermarkt gehe sortier ich die vorher schon zusammen (zu 10-Cent bspw.), damit ich sie schnell wieder loswerde. So what?
Gruß,
Anja

Hi!

Jedenfalls kann der Kassierer nichts mit dem Kupfergeld
anfangen, weil es wieder rauszugeben ist ja eurer Meinung nach
ein faux pas!

Wie wär´s damit: einfach am Abend mit der restlichen Tageslosung zur Bank bringen??
Neelix „derdasproblemnichtversteht“

schließlich ist es die verdammte Pflicht und Schuldigkeit des Kunden,
auf 7 Euro aufzurunden. Wo bleibt sonst das Trinkgeld ?

Gruß
Peter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo jima,

Nach der EG-Verordnung Nr. 974 / 98 des Rates vom 3. Mai 1998 ist im Euroraum niemand außer der ausgebenden Behörde und in nationalen Rechtsvorschriften zu nennende Personen dazu verpflichtet, mehr als fünfzig Münzen in einer Zahlung anzunehmen. Mit dieser Regelung ist keine Wertangabe verbunden.
http://www.bundesbank.de/bargeld/bargeld_faq_euromue…

Ob sich daraus aber nun ableiten lässt, dass Du verpflichtet bist, alles was unter 50 Münzen ist anzunehmen, weiss ich nun auch nicht.

Viele Grüsse
Merit

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Ob sich daraus aber nun ableiten lässt, dass Du verpflichtet
bist, alles was unter 50 Münzen ist anzunehmen, weiss ich nun
auch nicht.

ich kann mir das schon vorstellen, dass der Verkäufer das annehmen muss. Der Käufer legt die Ware auf den Ladentisch, der Verkäufer sagt 6,10. Nun legt der Käufer ausreichend Geld auf den Tisch. Der Kaufvertrag ist damit durch schlüssige Handlung zustande gekommen. Da es sich um gültige Zahlungsmittel in ausreichender Menge und zumutbarer Form handelt, muss der Verkäufer sie annehmen.

Aber: Nun gibt der Verkäufer dem Käufer die 4 Euro zurück: 3x1 Euro + 50 Cent + 2x20 cent + 10 Cent in Kupfermünzen. Damit erhält der Käufer das ihm zustehende Rückgeld ebenfalls in entsprechender Menge, in gültigen Zahlungsmitteln und in zumutbarer Form zurück.

Daraus schließt man, dass der Verkäufer die Münzen zwar annehmen muss, er kann sie aber sofort dem Käufer zurückgeben und dieser muss sie nun seinerseits annehmen.

Rechtlich einwandfrei und unglaublich kundenunfreundlich.

Gruss, Niels

ich eile herbei
Hallöchen,

Münzen sind nach meinem unmaßgeblichen Kenntnisstand bis zu
einem bestimmten Betrag anzunehmen; das waren mal fünf Maak,

nun sei Dir vermitgeteilt, daß dem nicht mehr so sein ist. Unsere Freunderin, die EU, war so weise, die Zahl der Blechdingsbumse, die man anzunehmen haben tut, auf 50 zu redusenken.

Bis dahin,
Christian

1 „Gefällt mir“

Hallo jima,

also wenn es dir „piepenschnurz egal“ wäre, was denn so an persönlichen Meinungen kommt, hättest du dieses Posting bestimmt nicht geschrieben, da spätestens in meiner Antwort drin stand wie es rechtlich aussieht.

Ich persönlich finde es allerdings recht hilfreich auch mal vor Augen geführt zu bekommen, was sich der durchschnittliche Kunde - bei der Masse der Antworten, die in diese einre Richtung gehen kannst du jedenfalls davon ausgehen, dass es die Masse ist - so dabei denkt, weil es letztendlich geschäftsschädigend ist, wenn du kein Monopol hast.

Gruß Ivo

hi

und wenn ich in einen
Supermarkt gehe sortier ich die vorher schon zusammen (zu
10-Cent bspw.), damit ich sie schnell wieder loswerde. So
what?

eben, im Supermarkt, bei Schlecker etc, das mach ich auch so denn da gibts auch die entsprechenden Betraege, aber nicht in einem Laden wo es nur glatte Betraege gibt.

vg jima

hi

Neelix „derdasproblemnichtversteht“

das Problem ist, dass ich mit jemandem diskutiert habe ob das rechtlich okay ist oder nicht. Aber anscheinend gibt es keine eindeutige Rechtslage dazu.

jima

anscheinend hast du die Fragestellung nicht verstanden.

Der Kunde will Dir einen Gefallen tun, sei vorausgesetzt.

nein er will meistens „Kleingeld loswerden“.

Wenn
Du dann Deine überschüssigen Münzen bei ihm ablädtst, wird er
sich verkaspert vorkommen, und zwar zu Recht. BTW : Wenn es
bei euch „keine Cent- Beträge gibt“, wieso kannst Du dem
Kunden dann überhaupt Kupfer aufhucken?

weil es der Kassierer es annimmt und dann ist es eben in der Kasse, claro?

Welcher Trollo legt
denn morgens Füchse in die Kasse, wenn überhaupt nie welche
benötigt werden?

?

Aber sintemalen Du eine Rechtsfrage frugst : Niemand muss
müssen. Du nicht arbeiten im Service- Bereich, wenn es Dich
denn gar so sehr belastet, und Dein Kunde - hoffentlich! -
nicht kaufen bei euch.

darauf sag ich nichts mehr.