Für was ein DCT 2 Kupplungen hat, ist mir soweit klar.
Nun zu meinen Fragen:
1.Warum kann die Drehmomentübergabe, die über die 2 Kupplungen erfolgt, nicht von den Synchronisationen der zu schaltenden Gänge übernommen werden? Diese besitzen doch auch Reibbeläge, mit denen Schlupf möglich sein müsste und die Ansteuerung könnte wie bei den Kupplungen verlaufen. Wird es zu warm, oder geht was kaputt?
2.Was passiert mit den Drehzahlen? Durch die Drehmomentübergabe werden doch eigentlich beide Teilgetriebe in Bewegung versetzt. Wird dadurch das Getriebe am Abtrieb nicht verspannt?
1.Warum kann die Drehmomentübergabe, die über die 2 Kupplungen
erfolgt, nicht von den Synchronisationen der zu schaltenden
Gänge übernommen werden? Diese besitzen doch auch Reibbeläge,
mit denen Schlupf möglich sein müsste und die Ansteuerung
könnte wie bei den Kupplungen verlaufen. Wird es zu warm, oder
geht was kaputt?
Die Synchronisierung ist keine Kraftübetragung! Sie dient dazu bei geöffneter(!) Kupplung, wie der Name schon sagt, Drehzahlen von Welle und zu schaltendem Gangrad zu synchronisieren. Sie haben nichts mit der Karftübertragung zu tun und wären dafür auch nicht ausgelegt. Theoretisch könnte man sich ein Getriebe, bei dem die Kraftübetragung zwischen Welle und Losrädern mit eigenen Kupplungen gesteuert wird, durchaus vorstellen, dann hättest Du aber pro Gang je eine Kupplung, die jeweils die auftrenden Antriebskräfte übertragen muss. Aufwand und Abmessungen des Getriebes stelle ich mir gigantisch vor.
2.Was passiert mit den Drehzahlen? Durch die
Drehmomentübergabe werden doch eigentlich beide Teilgetriebe
in Bewegung versetzt. Wird dadurch das Getriebe am Abtrieb
nicht verspannt?
Das ist eben die Kunst der Applikation. Das Getriebe muss so gesteuert werden, dass ein Verspannen vermieden wird. Sind zwei Gänge gleichzeitig eingelegt, kann es Zahnsalat geben.