Guten Tag,
schön, dass es dieses Forum gibt und ich es auch gefunden habe
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Ich heiße Petra, bin 44 Jahre jung, habe einen Beruf der mir Freude macht und ein schönes Zuhause. Ich habe einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich, die Bandscheibe ist stark hervorgerutscht, nicht nur ein bisschen. Mein „Fall“ hätte operiert werden „können“, ich habe aber zu große Angst davor, so entschieden meine Ärzte (Orthopäde, Neurochirurg, REHA-Arzt, Internist), dass eine konventionelle Behandlung durchaus vielversprechend sein kann. Ich bin mitten in einem 1. Durchlauf der Physiotherapie (bin bei der 7. Anwendung von erstmal 18 möglichen angelangt) und habe mich privat noch um ein therapieunterstützendes Aquatraining gekümmert, ein langsames was gelenkschonend ist aber die Beweglichkeit trainiert. Erste Fortschritte zeichnen sich so ab. Nun werde ich regelmäßig von einem Sachbearbeiter meiner Krankenkasse angerufen, der mich höflich fragt, wie es mir geht, mich fragt, was ich denn mache (s.o.) und mir dann immer sagt, das würde ja nichts bringen. Heute meinte er zu mir, er würde für mich eine stationäre Kur beantragen, in Zusammenarbeit mit seinem medizinischen Dienst. Ich meinte, ja, muss die nicht mein behandelnder Arzt beantragen, wenn ich das möchte? Er meinte nein, er würde das nun machen, dann würde die Kur von der BfA gezahlt und er hätte ich (krankengeldmäßig) vom Tisch. Das wäre der Krankenkasse lieber so und ausserdem wolle er doch nur, dass ich gesund würde. Ich sollte ihm sagen, wie mein Arzt heißt, wo ich Therapie mache etc. Ich sagte zu ihm, ja, aber das müssen SIE als meine Krankenkasse doch eigentlich wissen? Ich meine, schließlich rechnen die Ärzte und Therapeuten doch bei Ihnen ab? Er meinte daraufhin, ER wüsste nur, dass ich krank sei und Krankengeld beziehen würde - und das wolle er abkürzen.
Nach diesem Telefonat, was nach meinem sensiblen Gespür irgendwie mobbingartig auf mich wirkte, war ich zunächst verwirrt.
Unabhängig davon, dass ich dieses Verhalten meiner Krankenkasse als sehr sehr fragwürdig einstufe, denke ich - da die Physiotherapie die ich mache ja Erfolge zeigt - dass eine Kur vielleicht nicht so schlecht ist, aber ich möchte auf KEINEN FALL eine STATIONÄRE Kurmaßnahme, sondern lieber eine AMBULANTE. Ich wohne in einem Gebiet (nördl. Schwarzwald) wo es eine Kurklinik neben der anderen gibt, das sollte doch gehen? Das spart dem Rententräger dann ja auch Geld, oder?
Habe ich da Mitspracherecht?
Darf ich sagen, ich will nur eine ambulante Kur?
Entstehend mir Nachteile dabei, wenn ich mitreden will?
(finanzieller Art).
Ich war noch nie im Leben zur Kur und habe auch jetzt erst das erste mal Physiotherapie. Deshalb stehe ich vor einem großen Unbekannten
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Freue mich auf Hilfe. Vielen Dank.