Kur wegen psychologischen Problemen?

Hallo,
hat jemand Erfahrung damit gemacht? Im Moment bricht alles unter mir zusammen, habe total den Halt verloren und habe das Gefühl, nicht mehr ich selbst zu sein. Oder war ich überhaupt schonmal ich? Es geht mir sehr schlecht im Moment, der Hausarzt hat mir übers Wochenende Tabletten verschrieben, aber ich habe Angst davor die zu nehmen, wenn man die Packungsbeilage liest… Will versuchen, die Nacht ohne sie zu überstehen. Von meiner jetzigen, schweren Situation abgesehen glaube ich, dass mein eigentliches Problem viel tiefer liegt und dass ich einfach mal „raus“ muss, um mich selbst zu finden. Habe das Gefühl, dass diese ganzen äußerlichen Einflusse mich im Moment mehr kaputt machen als mich heilen. Weiß nicht mehr wer ich bin, stehe total neben mir. Habe das Gefühl, den Aufgaben, die ich habe, im Moment nicht gewachsen zu sein. Und das macht alles nur noch schlimmer. Glaube nicht, dass Therapeuten mir helfen können. Denn dabei bin ich trotzdem noch im Alltag… Die einzige Lösung, die ich im Moment sehe, ist, dass ich einen Antrag auf eine Kur stelle… Habt ihr Erfahrungen damit gemacht? Wie ist eure Meinung dazu? Muss mich der Arbeitgeber dann freistellen oder kann er es ablehnen? Bin für jede Meinung sehr dankbar!

Hallo Kleine,

hat jemand Erfahrung damit gemacht?

Ich persönlich nicht, aber 2 Leidensgenossinnen. Und die sind nicht so positiv. Eher wie ein Gefängnisaufenthalt, zumindest dann, wenn du rauchst oder nicht jeden Tag um 22h ins Bett gehst.

Im Moment bricht alles
unter mir zusammen, habe total den Halt verloren und habe das
Gefühl, nicht mehr ich selbst zu sein. Oder war ich überhaupt
schonmal ich?

Das sind schon echte Alarmzeichen, v.A. das „war ich überhaupt“.

Es geht mir sehr schlecht im Moment, der
Hausarzt hat mir übers Wochenende Tabletten verschrieben, aber
ich habe Angst davor die zu nehmen, wenn man die
Packungsbeilage liest… Will versuchen, die Nacht ohne sie zu
überstehen.

Generell sollte man dem Arzt gegenüber offen sein, also zumindest zugeben, dass man Medikamente nicht genommen hat, und nicht ohne ärztlichen Rat absetzen (ein sehr häufiger Fehler !!!).

Und bei den Nebenwirkungen steht auch eine Häufigkeit. Wären die Nebenwirkungen in jedem Verkehrsmittel angegeben, hättest du dich dann getraut, zum Arzt zu gehen/fahren?

Es könnte auch Abwehr dahinterstecken, „ich und Psychopharmaka …“.

Von meiner jetzigen, schweren Situation abgesehen
glaube ich, dass mein eigentliches Problem viel tiefer liegt
und dass ich einfach mal „raus“ muss, um mich selbst zu
finden. Habe das Gefühl, dass diese ganzen äußerlichen
Einflusse mich im Moment mehr kaputt machen als mich heilen.
Weiß nicht mehr wer ich bin, stehe total neben mir. Habe das
Gefühl, den Aufgaben, die ich habe, im Moment nicht gewachsen
zu sein. Und das macht alles nur noch schlimmer.

Das geht vielen so, und das ist nicht irgendein blödes Gefühl, sondern ein Warnsignal des Körpers/Geistes. Und es trifft häufig Menschen, die zuviel an die anderen denken und zuwenig an sich.

Glaube nicht, dass Therapeuten mir helfen können.

Wo hast du diesen Glauben denn her? Therapeuten sind Profis, die dir zeigen werden, dass dein „Gefühl“ eine sehr verbreitete Störung ist.

Denn dabei bin ich trotzdem noch im Alltag…

NOCH, schreibst du selbst, und dem kannn ich nur zustimmen. Körper/Geist fordert sein Recht und lässt sich nicht betrügen.

Die einzige Lösung, die ich im
Moment sehe, ist, dass ich einen Antrag auf eine Kur stelle…

Ich würde mir eher mal einen guten Arzt suchen, einen Psychiater z.B., oder einen Psychologen. Denn eine Kur kriegt man heutzutage kaum, und es ist fraglich, ob sie helfen würde.

Habt ihr Erfahrungen damit gemacht? Wie ist eure Meinung dazu?
Muss mich der Arbeitgeber dann freistellen oder kann er es
ablehnen? Bin für jede Meinung sehr dankbar!

Mit rechtlichen Aspekten kenne ich mich nicht aus, aber von der Seite dürfte es keine Probleme geben. Und wenn dein Arbeitgeber trotzdem Stress macht, dürfte er ein Teil deines Problems sein, das du uns verschwiegen hast.

Gruß, und nimm dich so erst, wie du es verdienst, Zoelomat

Hi,

Glaube nicht, dass Therapeuten mir helfen können.

Dann bist Du auch in der „Kur“ falsch aufgehoben. Im übrigen heißt es nicht mehr „Kur“, denn es ist kein „Erholungsaufenthalt“, kein Urlaub, sondern eine Rehabilitationsmaßnahme - in Deinem Fall in einer Psychosomatischen Fachklinik. Und wer arbeitet da mit Dir? Therapeuten!

Die einzige Lösung, die ich im
Moment sehe, ist, dass ich einen Antrag auf eine Kur stelle…

Sich für eine Weile dem Alltagstrott mit seinen Dich überfordernden Aufgaben herauszuziehen ist sicher nicht das Schlechteste, aber nach einer „Kur“ ohne therapeutische Maßnahmen kommst Du als der gleiche Mensch ins alte Drama zurück und es wird sich nichts geändert haben.

Habt ihr Erfahrungen damit gemacht? Wie ist eure Meinung dazu?

Wenn Du nicht bereit bist, in u.U. schmerzhaften therapeutischen Prozessen Deine Probleme anzugehen, wirst Du keinen Schritt weiterkommen.

Du weißt es ja jetzt schon alles besser (Medikamente nicht nehmen, Therapeuten schon vorzuverurteilen, dass sie eh nicht helfen können…)

Muss mich der Arbeitgeber dann freistellen oder kann er es
ablehnen?

Wenn Du über den Hausarzt, den Psychiater oder Neurologen eine Rehabilitationsmaßnahme in einer psychosomatischen Fachklinik beantragst und sie wird Dir bewilligt wirst Du selbstverständlich von der Arbeit freigestellt.

Gruß,
Anja

Hallo.

Genau deswegen verschreiben Ärzte Medikamente.
Damit die Leute was zu lesen haben, die Pillen kann man ruhig weg schmeißen. :smile:

Hast du schon mal den Beipackzettel von Aspirin gelesen? Und das ist nicht mal verschreibungspflichtig.

Eine Reha in einer psychosomatischen Klinik ist nicht mit einer reinen Erholungskur zu vergleichen und wer dahin in der Erwartung fährt, einen bezahlten Urlaub verleben zu können, wird wahrscheinlich enttäuscht sein.

Und natürlich können echte psychische Probleme kaum innerhalb von 4 oder 6 Wochen gelöst werden. Trotzdem ist die Arbeit, die dort gemacht wird, oft sehr hilfreich. Natürlich muss dann noch nachgearbeitet werden.

Wenn die Kur genehmigt wird, muss dein Arbeitgeber dich frei stellen, die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Alternativ werden heute häufig auch ambulante oder stationäre Therapieplätze in Fachkliniken angeboten.

Gruß, Nemo.

Hallo,

1.wenn Du die verschriebenen Tabletten nicht nimmst geht es Dir doch noch nicht schlecht genug. Warts ab, das kommt warscheinlich noch.

2.wenn Du noch nicht zu einem Therapeuten gehen willst geht es Dir noch nicht schlecht genug. Auch das kommt warscheinlich noch.
Du könntest gleich gehen, dann würde es Dir auch schneller besser gehen. Therapeuten haben in der Regel eine längere Wartezeit.

  1. Ambulant geht vor stationär. Das bedeutet, bevor nicht alle ambulanten Möglichkeiten ausgeschöpft sind, bekommst Du keine Reha genehmigt.

  2. eine Reha bezahlt die BfA oder Rentenversicherung BUND, eine Genehmigung des Arbeitgebers brauchst Du nicht, der muss noch nicht mal erfahren, dass Du in der Reha bist, eine einfach AU reicht aus.

Also so schnell wie möglich zu einem fähigen Facharzt gehen, ein Hausarzt reicht hier ansich nicht aus. Also ein Psychiater. Der erstellt eine vernünftige Medikation, die muss man KONSEQUENT nehmen, darf auf keinen Fall selber mit der Dosierung herumexperimentieren.
Dann brauchst Du eine therapeutische Anbindung, dabei kann Dir der Psychiater, deine Krankenkasse oder der Sozialpsychiatrische Dienst deiner Stadt helfen.

Andernfalls kanns Du auch ins GPZ( Gemeindepsychiatrisches Zentrum ) deiner Stadt gehen und dich dort einweisen lassen. Einfach hingehen und sagen Du kommst nicht mehr klar.

Gruß
Kosmo

Hallo.

Dir wurden ja schon einige zutreffende Antworten gegeben. Ohne den Willen, mit einem Therapeuten zusammenzuarbeiten, wird ein „Kuraufenthalt“ absolut gar nichts bringen.

Auch das kategorische Ablehnen von der Hilfestellung deines Arztes lässt auf eine Haltung „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ schließen, mit der du in einer Therapie nicht weiterkommen wirst.

Wenn du einfach „nur mal raus“ willst, so wie du geschrieben hast, dann pack deine Koffer und mach Urlaub. Vielleicht hilft es dir, die Dinge mit etwas Abstand zu betrachten.

Hallo Kleine :wink:

wegen einer Kur kann ich dir nicht weiterhelfen (außer du hast die Möglichkeit, eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen).

Ich weiß von dir nicht mehr als dass du derzeit sehr durcheinander bist. Ob du allerdings öfters solche wirren Zeiten erlebst oder ob du dich sonst sehr klar fühlst, ob du dich als lebensfrohen, stabilen, labilen oder gar depressiven Menschen bezeichnen würdest, in welchen Lebensumständen du dich gerade befindest, all das ist völlig unklar und somit ist alles über dein Befinden nur Spekulation.

Im Moment bricht alles
unter mir zusammen, habe total den Halt verloren und habe das
Gefühl, nicht mehr ich selbst zu sein. Oder war ich überhaupt
schonmal ich?

Ich kenne das Gefühl nur zu gut und auch die gleiche Fragestellung nach dem „Wer bin ich?“ Heute weiß ich, dass ich stets ich bin, nur phasenweise fühle ich mich verwirrt, orientierungslos… In der Regel sind es Phasen, in denen ich mich (innerlich) komplett im Umbruch befinde.

Die Sache mit dem Ich, die ist nicht so ganz einfach. Mal ganz abgesehen von den 1000 verschiedenen, oft widersprüchlichen Anteilen in uns ist es auch eine Frage des kongruent/ authentisch seins.
Bin ich authentisch mit einer Mauer in mir, die mich vor Schmerz schützt?
Ja, denn die Mauer ist ein Teil von mir und somit ist sie echt und ich bin echt.
Nein, denn ich verberge etwas, das hinter der Mauer liegt.
Ach, und all die Masken, die wir täglich tragen … wer bin ich?

Dahin zu kommen, zu einem „wahren“ Ich, die Masken abzulegen und die Mauern abzutragen, den Weg meiden die meisten. In der Regel sehen die Menschen keine Notwendigkeit dahingehend, denke ich, und die ist auch nicht erforderlich, denn, wie bereits gesagt, du warst immer du, du bist immer du und du wirst immer du bleiben. Es ist eine Frage des Ich-Gefühls.

Doch welche Möglichkeit bietet uns das Leben, mit all diesen Widersprüchen, Veränderungen, Ängsten und Abwehrmechanismen, etc. in uns das Gefühl eines Ich zu finden?
Die Antwort ist so einfach wie schwer: es ist das Selbstbewusstsein. Der eine bekommt ne fette Portion mit durch ein stabiles, gutes Elternhaus, der andere muss es sich über Jahre oder Jahrzehnte erarbeiten. Fair ist anders :wink:

Wie man zu einem Selbstbewusstsein kommt, nun da gibt es viele Wege.
Meine Vorredner rieten dir zur Therapie. Ich stimme soweit überein, dass Therapie beinhaltet (begleitet) sein Leben zu reflektieren und zu verarbeiten (=Altes loszulassen), Strukturen zu verändern und Blockaden abzubauen. Dass dies eine Möglichkeit wäre, deinen verzweifelten Zustand zu verändern, daran möchte ich nicht zweifeln.

Allerdings möchte ich vehement dieser hanebüchenen Theorie widersprechen, dass du ohne eine Therapie (gar noch stationär) nicht weiterkommst. Denn abgesehen davon, dass wir wie gesagt nichts näheres über deinen Zustand wissen, lässt sich all das auch ohne Therapie erreichen.
Und vor allem macht eine Therapie immer nur dann Sinn, wenn sich der Klient aus freien Stücken dazu entscheidet!
Sich dagegen zu wehren muss nicht zwangsweise bedeuten, dass man davon läuft (wobei auch dies ggf. seine Berechtigung haben kann), sondern dass man einfach noch nicht an dem Punkt steht, sich darauf einlassen zu können. Zum Beispiel weil man noch keine Ahnung hat, um was sich die Verwirrungen in einem drehen und/ oder man (daher auch) keine Worte findet, die -zumindest eine Gesprächstherapie- erst sinnvoll machen.

Alternativ könnten dir vielleicht auch focusing, Yoga, sonstwas oder einfach nur Urlaub (wie mein Vorredner dir bereits riet) gut tun?
Was definitiv immer gut tut, ist den Zustand als gegeben anzunehmen und solange du dich nicht mit Selbstmordgedanken trägst oder depressiv wirst, vertraue einfach darauf, dass man hinterher - wenn man durch die Sch* durch ist :wink: - wieder innerlich ein Stück gewachsen sein wird! :smile:)

Ich finde es übrigens super, dass du die Tabletten nicht nimmst. Ich bin überzeugt, dass sie dir auf deinem Weg keinen Meter helfen können!

Bleib tapfer!
Liebe Grüße,
jeanne

Hi Jeanne,

Ich finde es übrigens super, dass du die Tabletten nicht
nimmst. Ich bin überzeugt, dass sie dir auf deinem Weg keinen
Meter helfen können!

Wenn ich sowas lese, werde ich immer wütend. Oft ist es so, dass Medikamente einen Menschen erst überhaupt befähigen, eine Therapie anzugehen.

Die meisten, die Psychopharmaka verurteilen, haben keine Ahnung über die Wirkung.

Gruß,

Anja

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Hallo,

Ich finde es übrigens super, dass du die Tabletten nicht
nimmst. Ich bin überzeugt, dass sie dir auf deinem Weg keinen
Meter helfen können!

Ich finde diese Aussage unverantwortlich.
Du schreibst doch selbst, dass du keine Ahnung hast, wie sich das Problem der UP darstellt, ob es sich um eine relativ kurze Phase handelt oder um ein längerwährendes Problem etc. Und du maßt dir an, ohne sie zu kennen, ohne Fachwissen, die Anordnung eines Arztes einfach so zu übergehen und dagegen zu empfehlen.
Nicht, dass eine Therapie nicht hinterfragt werden kann, aber sicher nicht von einem uninformierten Laien, der hier mit Bauchgefühl und genereller Skepsis argumentiert.

Elke

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[MOD]Psychopharmaka
Hallo,

aus gegebenem Anlass möchte ich darum bitten, es als Laie zu unterlassen, Menschen mit psychischen Problemen vom Gebrauch von Psychopharmaka abzuraten.

Diese werden in aller Regel von fachkundigen Ärzten verordnet, die - im Gegensatz zu allen Forennutzern - den Patienten und seine Situation realistisch beurteilen können.

Diese Medikamente können lebensrettend sein und/oder dem Betroffenen den Weg in ein gesundes Leben eröffnen.

Zudem machen bei weitem nicht alle Psychopharmaka abhängig. Diejenigen, die es tun können, müssen mit Umsicht angewendet werden, wofür ausschließlich der verordnende Arzt die Verantwortung zu tragen hat.

Schöne Grüße,
Jule

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Hallo Jule,

nur weil ich nicht Medizin studiert habe, bin ich noch lang kein Laie! Es gibt sowas wie Lebenserfahrung, Berufserfahrung, es gibt Bücher und noch einiges mehr, wie man sich Wissen aneignen kann, das dürfte dir nicht fremd sein.

Im konkreten Fall weiß ich von keinem gegebenen Anlass, weswegen man jedem Arzt, der einem nicht weiterhelfen kann und der deshalb rosa Pillen verschreibt, Glauben schenken soll und habe rein auf das reagiert, was ich gelesen habe: da hat ein Mensch eine Sinnkrise. Für Sinnkrisen braucht man keine Psychopharmaka.
Und wenn die Kleine an einem Punkt steht, an dem sie diese nicht nehmen möchte wegen den Nebenwirkungen, dann wird es ihr so dreckig nicht gehen, davon gehe ich auch aus.

Es grüßt
jeanne

Hallo,

nur weil ich nicht Medizin studiert habe, bin ich noch lang
kein Laie! Es gibt sowas wie Lebenserfahrung, Berufserfahrung,
es gibt Bücher und noch einiges mehr, wie man sich Wissen
aneignen kann, das dürfte dir nicht fremd sein.

Deine Meinung in allen Ehren, aber ich würde auch keinem Ingenieur in sein Brückenkonzept reinreden, nur weil ich öfter über solche fahre.
Es ist ein Unterschied, ob ich jemandem einen allgemeinen Rat gebe, oder ob ich bewusst gegen eine ärztliche Therapie anrate.
Das zum einen.
Zum anderen: selbst einem Arzt mit jahrelanger Praxiserfahrung auf diesem Gebiet ist es nicht möglich, auf einen Internetarktikel eine Ferndiagnose zu stellen.

Im konkreten Fall weiß ich von keinem gegebenen Anlass,
weswegen man jedem Arzt, der einem nicht weiterhelfen kann und
der deshalb rosa Pillen verschreibt, Glauben schenken soll und
habe rein auf das reagiert, was ich gelesen habe:

Dann hättest du schreiben können: such dir eine Zweitmeinung.

da hat ein
Mensch eine Sinnkrise. Für Sinnkrisen braucht man keine
Psychopharmaka.

Siehe oben: Ferndiagnose.

Und wenn die Kleine an einem Punkt steht, an dem sie diese
nicht nehmen möchte wegen den Nebenwirkungen, dann wird es ihr
so dreckig nicht gehen, davon gehe ich auch aus.

Gut, dass du das sehen kannst.
Ich lese: jemand hat ein ernsthaftes Problem, weswegen sie auch in Behandlung ist, aber es wird nicht besser. Allerdings versucht sie es weder mit der bisherigen Therapie noch damit eine andere zu finden (abgesehen von einem kurzen Artikel in einem anonymen Internetforum).

Ich bleibe bei meiner Diagnose: dein Artikel ist gefährlich, deine Ansicht, du könntest das aus wenigen Zeilen (oder aus Geschriebenem überhaupt) beurteilen.

Elke

Es grüßt
jeanne

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