Das hatte ich weiter oben ausgeführt mit Kostenbeispiel
und einer realen Preisauszeichnung eines Hypotheken- nicht
Grundschuld) maklers), genau, der Interhyp (nicht der
Intergrundschuld). Landläufig heisst ein Kredit mit
Besicherung durch Immobilien und Monatsraten eben immer noch
Hypothek, egal ob nun beim Grundbuchamt Grundschuld oder
Hypothek eingetragen ist.
Tja, das mag landläufig wohl so sein, aber wer Ahnung von der
Thematik hätte, würde so einen Anfängerfehler nicht machen.
Außerdem ist es angebracht, bei einer fachkundigen Anwort
möglichst die richtigen Bezeichnungen zu verwenden.
Entscheidend ist, das dieses Kreditangebot quartalweise
vollständig rückzahlbar ohne Nebenkosten und Zukunftszinsen
ist,
Was sind denn Zukunftszinsen?
Wen man einen Kredit wählt mit festen Zinsen und einer festen Laufzeit, dan kriegt man einen Tilgungsplan, mit den monatlich
zu zahlenden Raten, aufgeteilt in Tilgungsanteil und Zinsanteil,
an den man sich erstmal zu halten hat.
Wenn man plötzlich zu Geld kommt, kann man den Kredit zurückzahlen,
da fallen aber die Zinsbeträge an, die auf dem Tigungsplan stehen,
für die verleibenden Laufzeit, da hat die Bank wohl gar nichts gegen, wenn man das komplett zurückzahlt, also die Zinsen der Zukunft,
obwohl man das Geld gar nicht mehr schuldig ist.
Nun gibt es gesetzliche und auch vereinbarte Rückzahlungsmodalidäten, die die Zinssumme reduzieren, ungefähr auf die Hälfte im Moment,
also auf den entgangenen Gewinn der Bank.
Im übrigen dürfte sich kein Kreditinstitut auf eine derartige
Konstruktion einlassen. Allein schon, weil die Grundschuld mit
allen anderen Formalia erst bestellt ist, wenn die
Kreditlaufzeit schon halb rum ist.
Manche Banken erledigen das schnell, manche langsam.
Ja doch, es wird so bei der Interhyp angeboten.
Mit variablen Zinssatz und varibaler Zinsbindung.
Dass man das in 2-5 Monaten zurückzahlen will,
braucht man denen gar nicht zu sagen, es wird ausdrücklich
erlaubt das Darlehen 100%ig zurückzuzahlen, jeweils zum Quartal,
ohne das weitere Kosten anfallen, was natürlich anhand der Unterlagen,
die man zugeschickt bekomt, zu verifizieren ist.
Wenn man das nach 2 Monaten macht, fallen für die 2 Moante 0,8
Zinsen an, plus Berabeitungsgebühr, also etwa 1800,
was aufs Jahr gerechnet etwa 10% sind.
Also eine Bank/makler hätte 10% Rendite p.a. auf ausgeliehenes Kapital, ohne grosses Risiko. Die Sachbearbeitungskosten gehen davon
natürlich ab, die kann ich nicht beziffern. Vielleich 300
pro Fall,bleiben immer noch 6-7% Rendite. Gutes Geschäftsmodell.
Ich würde vermuten, dass die Bank zumindest sehen will,
dass die monatliche Rate von etwa 400-500 doch vom
regulären Einkommen bezahlt werden kann, auch wenn die Zinsen steigen.
Ich denke nicht, dass Banken Dinge machen, die ihnen zwar Geld bringen, aber sie als häufige Zwangsvolstreckungbetreiber auftreten lassen.
4-5% Zinsen p.a. hat, etwa 1000 Euro Bearbeitungsgebühr
Derartige Bearbeitungsgebühren gibt es vielleicht bei einem
grundpfandrechtlich besicherten Kredit mit einer Laufzeit >
10 Jahre. Bei der gewünschten Laufzeit würde man dem Kunden
eher einen Vogel zeigen oder aber die Bearbeitungsgebühr fällt
deutlich höher aus.
s.o.
Es könnten auch noch Schätzkosten und andere
Bearbeitungskosten anfallen, beim obigen Vermittler aber
nicht.
Spricht natürlich für dessen Seriosität. Wenn es um den Erwerb
einer Immobilie geht, hat man eine gewisse Bewertungsgrundlage
auf Basis des Kaufpreises. Geht es um eine Altimmobilie, wird
sich niemand bei Verstand darauf einlassen, die Sache ohne
aktuelle Bewertung anzufassen.
Das wird sich zeigen, wenn man bei der Interhyp zB anfragt.
C.