Kurierdienst

Hallo liebe Experten :smile:

Bevor ich meinen unsicher gewordenen Arbeitsplatz verliere, möchte ich mir zunächst nebenberuflich ein 2. Standbein als selbst. Kurierfahrer aufbauen und mich einer Kurierdienstzentrale anschließen.

Diese Zentrale nimmt dann die Anrufe der Kunden entgegen und vermittelt die Aufträge via (Daten-)Funk an die für sie tätigen Subunternehmer.

Mich würde interessieren, ob jemand von Euch generell etwas über die Konditionen solcher Kurierdienstzentralen sagen kann.

Dabei interessiert mich u. a. die Höhe der von mir zu entrichtenden Pauschalbeiträge und Umsatzbeteiligungen.

Zum anderen möchte ich natürlich auch wissen, ob ich noch „mein eigener Herr“ bin, wenn ich mich einer solchen Zentrale anschließe oder ob ich zu festen Zeiten ausschließlich dieser Zentrale zur Verfügung stehen muß.

Kleine Anmerkung:
Diese Idee habe ich gerade spontan gehabt, und weil heute Samstag ist, kann ich kein infrage kommendes Unternehmen interviewen. Hochmotiviert möchte ich mich deshalb vorab auf diesem Wege schlau machen :smile:

Hallo Andreas,

ich habe selbst ca. 3 Jahre Kurier für eine „Zentrale“ gefahren.

Die Preise für die Fahrten handelt natürlich die zentrale mit dem Absender aus.
Für diesen Betrag musst Du dann fahren und davon je nachdem wie Du dich selbst verkaufen kannst 25 - 30 % an die Zetrale als Provison abtreten.
Von den restlichen Geld musst du aber noch Deine Autokosten bestreiten.
Als rechne gut nach ob es sich lohnt, wenn Du gerne mit dem Auto Unterwegs bist und Dir lange Fahrten und Wartezeiten nichts ausmachen dann kann man durchaus schon mal 1500 - 2000 € im Monat einfahren (abzüglich der Kosten, die du aber vorstrecken musst).

LG Stromer

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Hallo Herbert,

vielen Dank für Deine Info, die mir heute in ähnlicher Weise von der Kurierdienstzentrale bestätigt wurde.

Weiter oben habe ich einen neuen Artikel verfaßt bezgl. der Gewinnermittlung / Einkommensteuer. Vielleicht kannst Du dazu ja auch etwas sagen…

Vielen Dank und LG aus Hamburg, Andreas