Hallo liebe Helfer
Ein AN erhält eine Abmahnung, weil er während seiner Dienstzeit privaten Tätigkeiten nachgegangen ist. So weit, so gut. Kritik ist berechtigt und der AN hat den Warnschuß verstanden. Nun passiert aber folgendes:
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Von dem der Abmahnung vorangegangenen Personalgespräch wurde dem AN ein unvollständiges Protokoll überreicht. Der AN wurde nach dessen Einspruch vom AG aufgefordert, das Fehlende hinzuzufügen, seither hat der AN keine korrekte Fassung erhalten.
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Der AN erhält eine schriftliche Abmahnung, in der das Verhalten des AN auf das schärfste gerügt wird - soweit, so gut - aber ihm auch mitgeteilt wird, daß er versetzt werden soll in eine andere Abteilung.
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Die Abmahnung erreicht den AN erst satte 11 Tage nachdem sie geschrieben wurde. Übrigens nicht auf dem Postweg, sondern per Hauspost.
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Die Abmahnung wird vom Personalleiter unterschrieben aber auch zusätzlich von jemandem, dem personalrechtlich keine Kompetenz verliehen wurde, solcherlei arbeitsrechtlichen Dokumente zu unterzeichnen.
Ist das alles so rechtens?
Ich würde mich über kompetente Antworten freuen
Am Besten noch mit Quellenangaben…
Vielen Dank für eure Bemühungen!