Hi!
Irgendwie verstehe ich Euch nicht.
Ich fahre seit ca. 32 Jahren Fahrrad, seit 19 Jahren Motorrad und habe bislang noch nicht feststellen können, dass man nach links lenken muss, um nach rechts zu fahren…
Je nach V ist ja kaum Lenkeinschlag nötig, sondern eine Gewichtsverlagerung in Richtung der Kurvenrichtung. Also Gewicht nach rechts, Bike fährt nach rechts.
Ein wenig Lenkbewegung in Richtung der Kurve (wohin auch sonst…?) passiert natürlich auch noch.
Hallo,
wenn man in die Kurve hineinfährt, lässt man die Seite des
Körpers, die zur Innenseite der Kurve zeigt, nach außen
fallen.
Wie soll das denn gehen?
Ich kann jedenfalls nicht einzelne „Seiten“ meines Körpers irgendwohin fallen lassen.
Vielmehr verlagere ich mein Gewicht in Richtung der Kurve wie oben beschrieben.
Was Du beschreibst, scheint mir eher das Verhalten ungeübter Mitfahrer zu sein, welche sich gegen die Kurvenrichtung lehnen, weil sie Angst vor der Schräglage haben und damit die ganze Fuhre gefährden.
Wenn man jetzt wieder herausfahren will, muss man sich ja
wieder aufrichten. Dafür lenkt man doch etwas stärker ein,
ohne sein Gewicht weiter nach außen fallen zu lassen.
Also ich verringere den Lenkeinschlag, wenn die Kurve endet…
Dadurch richtet sich das einspurige Fahrzeug auf und man kann
den Oberkörper auch wieder aufrichten.
Durch störkeres Einlenken richtet sich das Fahrzeug auf???
Stimmt das?
Nein.
Weil wenn ich in die Kurve fahre und dann wieder
heraus, fällt mir das nicht auf, dass ich etwas stärker
einlenke um mich aufzurichten und so kann ich die oben
genannten Aussagen schlecht überprüfen.
Das würde ich auch nicht tun, sonst liegst Du auf der Nase…
Grüße,
Mathias