Tach,
besonders zur „glatten“ Jahreszeit, mache ich mir häufiger Gedanken über die PKW-Fahrstabilität bei Straßenglätte in Kurven. Es wird gesagt, dass wenn man sich mit dem Fahrzeug bereits in der Kurve befindet, es am sinnvollsten ist, nur noch zu lenken und nicht zu bremsen. Dieser Ratschlag ist in gewisser hinsicht logisch, wenn man bedenkt, dass die Reifenhaftung begrenzt ist und man sie genausogut, anstelle des Bremsens, in die seitliche Beschleunigung einsetzen kann.
Folgendes Gedankenexperiment kommt aber zu einer anderen Lösung. Wenn man nun mit einem PKW eine Spiralförmige Abfahrt hinuterfährt, der Kurvenradius also konstant bleibt, beschleunigt das Auto und rutscht - wenn es nicht gebremst wird - aus der Kurve…
Ich denke doch, dass sich mein Problem auch für griffigen Untergrund gilt… ?
Wäre nett, wenn mir jemand eine Erklärung geben könnte… damit ich nachts wieder einigermaßen schlafen kann,
danke,
uwe
Moin, Uwe,
Es wird gesagt, dass wenn man sich mit dem Fahrzeug
bereits in der Kurve befindet, es am sinnvollsten ist, nur
noch zu lenken und nicht zu bremsen.
Jau, das Bremsen sollte man bereits vorher erledigt haben, will sagen wer in eine Kurve mit überhöhter Geschwindigkeit einfährt, wird sie auf nicht vorgesehenem Weg wieder verlassen.
Das macht auch die sog. „Hundekurve“ so saugefährlich, weil sie zunehmend enger wird und die „sichere Geschwindigkeit“ ausgangs der Kurve kleiner ist als eingangs der Kurve eingeschätzt.
Folgendes Gedankenexperiment kommt aber zu einer anderen
Lösung. Wenn man nun mit einem PKW eine Spiralförmige Abfahrt
hinuterfährt, der Kurvenradius also konstant bleibt,
beschleunigt
Das hängt vom Gefälle der Fahrbahn ab. Wenn die Beschleunigung durch das Gefälle kleiner ist als die Verzögerung durch die Rollreibung wird das Fahrzeug sogar stehen bleiben!
das Auto und rutscht - wenn es nicht gebremst
wird - aus der Kurve…
Das gilt unabhängig vom Untergrund. Wenn die Radialkräfte (in Deinem Beispiel ist es wohl die Zentrifugalkraft) die Haftung der Reifen übersteigen, dann siehe oben - geht die Kiste fliegen.
Also nicht ruhig schlafen - vor allem nicht beim Autofahren 
Gruß und gute Fahrt
Eckard.
Moin, Uwe,
Tach zusamn
Es wird gesagt, dass wenn man sich mit dem Fahrzeug
bereits in der Kurve befindet, es am sinnvollsten ist, nur
noch zu lenken und nicht zu bremsen.
Jau, das Bremsen sollte man bereits vorher erledigt haben,
will sagen wer in eine Kurve mit überhöhter Geschwindigkeit
einfährt, wird sie auf nicht vorgesehenem Weg wieder
verlassen.
Das macht auch die sog. „Hundekurve“ so saugefährlich, weil
sie zunehmend enger wird und die „sichere Geschwindigkeit“
ausgangs der Kurve kleiner ist als eingangs der Kurve
eingeschätzt.
Folgendes Gedankenexperiment kommt aber zu einer anderen
Lösung. Wenn man nun mit einem PKW eine Spiralförmige Abfahrt
hinuterfährt, der Kurvenradius also konstant bleibt,
beschleunigt
Das hängt vom Gefälle der Fahrbahn ab. Wenn die Beschleunigung
durch das Gefälle kleiner ist als die Verzögerung durch die
Rollreibung wird das Fahrzeug sogar stehen bleiben!
das Auto und rutscht - wenn es nicht gebremst
wird - aus der Kurve…
Das gilt unabhängig vom Untergrund. Wenn die Radialkräfte (in
Deinem Beispiel ist es wohl die Zentrifugalkraft) die Haftung
der Reifen übersteigen, dann siehe oben - geht die Kiste
fliegen.
Stimmt genau. Massgebend ist nur, ob überhaupt potentielle Energie in kinetischen Energie umgewandelt wird. Wenn nicht, so nimmt die Geschwindigkeit auch nicht zu und das Auto kann, wie schon gesagt, zum stehen kommen.
Gruss
Dave
Also nicht ruhig schlafen - vor allem nicht beim Autofahren
-)
Gruß und gute Fahrt
Eckard.