Kurzen text übersetzen (französisch)

hallo leute, kann mir einer diesen kurzen text ins deutsche übersetzen?:

Dit-moi quand cette douleur finira…
je débats par la nuit
je me suis réveillée avec des larmes à cause de TOI je t’aime

thx

Auch hallo.

Klingt zwar nach Hausaufgabe, aber „pas de probleme“ :wink:

Dit-moi quand cette douleur finira…

Sag mir wann dieser Schmerz enden wird…

je débats par la nuit

ich … (par=durch ?) die Nacht

je me suis réveillée avec des larmes à cause de TOI je t’aime

Ich (habe) mich … mit … aufgrund dessen, dass ich Dich liebe

Attention: die Übersetzung ist natürlich nicht druckreif

mfg M.L.

hallo leute, kann mir einer diesen kurzen text ins deutsche
übersetzen?:

Dit-moi quand cette douleur finira…

abgesehen, dass es Dis-moi geschrieben wird heißt das
Sag mir, wann dieser Schmerz aufhören wird

je débats par la nuit

das ist français de petit nègre (französisch des kleinen Negers) :wink:
wortwörtlich: ich diskutiere/debatiere durch die Nacht ???

je me suis réveillée avec des larmes à cause de TOI je t’aime

isch bin wegen dir mit Tränen erwacht, isch liiiebe disch ^^
auch das ist kein reinrassiges Französich, aber der Sinn ist nicht zu missverstehen :wink:)

Gruss
ExNicki

huhu!

je débats par la nuit

das ist français de petit nègre (französisch des kleinen
Negers) :wink:
wortwörtlich: ich diskutiere/debatiere durch die Nacht ???

es könnte hier auch das „me“ fehlen, also: je me débats pendant la nuit.

das würde dann heissen: ich kämpfe (mit mir/den gedanken) während der nacht.

bye

laurent

Bonjour,

je débats par la nuit

das ist français de petit nègre (französisch des kleinen
Negers) :wink:

Attention!!!
Nur so zur Information :
der Ausdruck „français petit nègre“ ist heutzutage zu vermeiden. Das sagt man nicht mehr, sonst wird man als Rassist bezeichnet. Das ist einfach „du mauvais français“ oder „charabia“=„langage incorrect, inintelligible“ cf. Larousse 2001
Gruss,
Ingrid

Bonjour,

Dit-moi quand cette douleur finira…
je débats par la nuit
je me suis réveillée avec des larmes à cause de TOI je t’aime

Das klingt nach Sätzen, die man in den Blogs lesen kann.
Also:
Dis-moi quand cette douleur finira…
Je me débats toute la nuit en pensant à toi
Je me suis réveillée en larmes à cause de TOI
hier ist „je“ Feminin-> réveillée
also :
Sag mir wann wird dieser Schmerz enden,
mit den Gedanken an DICH habe ich mich die ganze Nacht herumgeschlagen
In Tränen bin ich aufgewacht, wegen DIR
Soweit mein bescheidener Vorschlag,
Bonjour de France
Ingrid

eh, chipotes pas voyons… le „'tit nègre“ comme expression perdure toujours, du moins ici en suisse, alors qu’ici, on a un tas de lois anti-rassiste. et ça passe, je te jure :smile:

mdr et salutations

fred

der Ausdruck „français petit nègre“ ist heutzutage zu
vermeiden. Das sagt man nicht mehr, sonst wird man als Rassist
bezeichnet. Das ist einfach „du mauvais français“ oder
„charabia“=„langage incorrect, inintelligible“ cf. Larousse
2001
Gruss,
Ingrid

Bonsoir Ingrid

je débats par la nuit

das ist français de petit nègre (französisch des kleinen
Negers) :wink:

Nur so zur Information :
der Ausdruck „français petit nègre“ ist heutzutage zu
vermeiden. Das sagt man nicht mehr, sonst wird man als Rassist
bezeichnet. Das ist einfach „du mauvais français“ oder
„charabia“=„langage incorrect, inintelligible“ cf. Larousse
2001

ich hatte mich fast schon gewundert, warum da keine Bemerkung dazu kam :wink:)
français de petit nègre ist nach wie vor une expression courante im französischen, und den Franzosen damit Rassismus vorzuwerfen, zeugt davon, dass man sie nicht kennt: ich glaube, keine andere europäische Rasse beherbergt mehr öööhmm, dunkelweisse Menschen, als die Franzosen, und sie haben keine Probleme damit.
eigentlich enttäuschend, dass die Bemerkung dann grad von einem Franzosen kommt *kopfschüttel*

Gruss
ExNicki

Servus,

bloß mal zur Frage der Systematik: Von wem willst Du aktuelle Tendenzen in einer Sprache erheben, wenn nicht von einem Muttersprachler, der im Land lebt - dazu noch an einer besonders sensiblen Front, nämlich dem Schulunterricht?

Du kennst doch auch die Klimmzüge, die im Deutschen im Rahmen der PC gemacht werden: Wer da bloß zwei Jahre draußen ist, kann nicht mehr mithalten. Wer etwa die Entwicklung vom FahrerIn zur Fahrzeuglenkungsperson nicht im Land erlebt hat, würde von selbst nie drauf kommen, was für Blüten da getrieben werden.

Warum soll also ein Zeugnis von einem Muttersprachler, der im Land lebt, a priori von der Hand zu weisen sein? Das mindeste wäre (vgl. fdl), zu benennen, wo und bei wem die Wendung noch im Land als courant gehört worden ist. Dann ließe sich leichter eruieren, von wem und in welchem Zusammenhang die Wendung beanstandet, und von wem und in welchem Zusammenhang sie weiterhin akzeptiert wird.

Schöne Grüße

MM

3 „Gefällt mir“

Bonsoir Ingrid
français de petit nègre ist nach wie vor une expression
courante im französischen, und den Franzosen damit Rassismus
vorzuwerfen, zeugt davon, dass man sie nicht kennt: ich
glaube, keine andere europäische Rasse beherbergt mehr öööhmm,
dunkelweisse Menschen, als die Franzosen, und sie haben keine
Probleme damit.
eigentlich enttäuschend, dass die Bemerkung dann grad von
einem Franzosen kommt *kopfschüttel*

Hallo Exnicki,
Auch wenn du den Kopf schüttelst ist es so:frowning: Leider!!!

Du kannst so manches Wort oder Ausdruck nicht mehr benutzen. Ich bin hier geboren, lebe hier und kann dir sagen, dass „français petit nègre“ nicht mehr auf einer Klassenarbeit als Bemerkung eines Lehrers geduldelt wird. Das darf man nicht mehr sagen oder schreiben. Ich meine „nicht mehr“, weil ich diesen Ausdruck manchmal früher bei den Bemerkungen zu Französichaufsätzen meiner Schüler gebraucht habe, es aber heute auf keinen Fall mehr schreiben würde, eben weil man dann als Rassist bezeichnet wird. Das gehört zur Geschichte unserer früheren Kolonien. Da sind die Leute sehr empfindlich geworden heutzutage.
Das gilt auch für „Negerküsse“, früher in den Sechsiger Jahren „têtes de négre“ genannt. Das gibt’s nicht mehr. Nun sind das „gaufrettes choco“. Kakao war bei der Werbung mit „Ja bon Banania“ gekennzeichnet. Das ist auch verschwunden. Wurde als rassistisch etikettiert.
Das steht im Gesetz : man macht sich straflich, wenn man „des propos racistes,homophobes oder antisemites“ hält. Und die eben zitierten Beispiele gehören dazu.
Nichts für ungut
Bonne soirée
Ingrid

eh, chipotes pas voyons… le „'tit nègre“ comme expression
perdure toujours, du moins ici en suisse, alors qu’ici, on a
un tas de lois anti-rassiste. et ça passe, je te jure :smile:

oui mais chez nous la loi interdit ce genre d’expressions. Je ne peux me permettre d’écrire ça sur une copie ou le dire en classe sous peine de blâme si des parents se plaignent. Je ne chipote pas, j’informe simplement ce qui est le droit dans notre „charmant pays“ ou l’expression est libre???;-( hm!!!
Désolée,
notre monde a changé en 40 ans d’exercice de l’enseignement du français

Bonne soirée en Suisse,
Ingrid

Salut Ingrid,

hierzu noch eine Ergänzung, was die geschützten Multikulturen betrifft - Bericht einer mittlerweile pensionierten institutrice aus Ivry-sur-Seine:

Dialog zwischen einem ihrer Schüler und ihrem Bruder (ancien cheminot), den sie einmal in den Unterricht mitgebracht hat, damit die Schüler, zum größten Teil Arbeitslose in 2. - 3. Generation, einmal einen „normalen Arbeiter“ sehen können.

  • T’es marrié?
  • Non, je n’ai pas eu la chance…
  • T’as alors qui pour battre dessus??

Voilà la civilisation française des banlieues petit nègre…

Um aber beim Thema political correctness zu bleiben: Ist eigentlich „Petit beurre“ noch erlaubt, trotz des geringen Unterschiedes zu „petit beur“?

Und noch einen ganz blöden, ich als Deutscher darf das:

  • Le pluriel d’un arabe au portail?
  • Deux melons aux porteaux!

In diesem Sinne

MM

Bonjour Ingrid

Auch wenn du den Kopf schüttelst ist es so:frowning: Leider!!!

Du kannst so manches Wort oder Ausdruck nicht mehr benutzen.
Ich bin hier geboren, lebe hier und kann dir sagen, dass
„français petit nègre“ nicht mehr auf einer Klassenarbeit als
Bemerkung eines Lehrers geduldelt wird. Das darf man nicht
mehr sagen oder schreiben. Ich meine „nicht mehr“, weil ich
diesen Ausdruck manchmal früher bei den Bemerkungen zu
Französichaufsätzen meiner Schüler gebraucht habe, es aber
heute auf keinen Fall mehr schreiben würde, eben weil man dann
als Rassist bezeichnet wird. Das gehört zur Geschichte unserer
früheren Kolonien. Da sind die Leute sehr empfindlich geworden
heutzutage.
Das gilt auch für „Negerküsse“, früher in den Sechsiger Jahren
„têtes de négre“ genannt. Das gibt’s nicht mehr. Nun sind das
„gaufrettes choco“. Kakao war bei der Werbung mit „Ja bon
Banania“ gekennzeichnet. Das ist auch verschwunden. Wurde als
rassistisch etikettiert.
Das steht im Gesetz : man macht sich straflich, wenn man „des
propos racistes,homophobes oder antisemites“ hält. Und die
eben zitierten Beispiele gehören dazu.

Ich glaube dir, auch wenn ich immer noch umgläubig den Kopf schüttele.
Ich habe Rassismus immer so verstanden, dass man seine Rasse als über allen stehene ansieht und alle andere Rassen als minderwertig.
Was hat das mit einem Ausdruck zu tun?
Ich habe selbst eine „Schwarze“ in der Familie, die Frau meines französichen Onkels, und ich mag sie sehr. Wie bezeichne ich sie denn in Zukunft? Als Afrikanerin? Sie ist in Frankreich geboren, also trifft das nicht zu.
Diese Art von Gesetzen ist eine Politur der weissen Westen der Politiker und hat nichts mit dem Kampf gegen den Rassismus zu tun.
Wenn du einen „Schwarzen“ als minderwertig ansiehst, tust du es, ob du ihn als Neger bezeichnest oder als Afrikaner, und umgekehrt.
Mein Onkel, der den besagten Ausdruck noch letztens in einer e-mail an mich benutzte, weil ich mal wieder in seinen Augen schlechtes Französisch schrieb, macht sich also damit strafbar, auch wenn er mit einer „Schwarzen“ verheiratet ist. Ist das nicht schizophren?
Aber was rege ich mich auf: das scheinheilige Getue werde ich wohl nicht ändern können :frowning:

Gruss
ExNicki

Bonjour

Mein Onkel, der den besagten Ausdruck noch letztens in einer
e-mail an mich benutzte, weil ich mal wieder in seinen Augen
schlechtes Französisch schrieb, macht sich also damit
strafbar, auch wenn er mit einer „Schwarzen“ verheiratet ist.
Ist das nicht schizophren?
Aber was rege ich mich auf: das scheinheilige Getue werde ich
wohl nicht ändern können :frowning:

Ja, ich bin mit dir einverstanden, kann aber leider nichts daran ändern.
Gruss einer „citoyennne du Monde“, die auch manchmal die Welt nicht mehr verteht;-((

Ingrid
PS : Bien le bonjour à ton oncle et à ta tante:smile:))

Salut Ingrid,
Um aber beim Thema political correctness zu bleiben: Ist
eigentlich „Petit beurre“ noch erlaubt, trotz des geringen
Unterschiedes zu „petit beur“?

Und noch einen ganz blöden, ich als Deutscher darf das:

  • Le pluriel d’un arabe au portail?
  • Deux melons aux porteaux!

Von mir aus kannst du sagen und schreiben,was du willst. Nur gibt es Leute, die man nicht beleidigen darf. „Petit beurre“ sind oft zum Beispiel „Thé de Lu“ aber auch noch petit beurre. Doch muss man aufpassen, wenn man einen „petit noir“ bestellt, was eigentlich Tradition an der Bar ist für einen Kaffee. Man sollte „un expresso“ verlangen, hat man mich mal korrigiert.
Trotz allem deine „blague“ hat mich zum Lachen gebracht, danke !

Gruss
Ingrid

Bonjour Ingrid

Doch muss man aufpassen, wenn man einen „petit noir“ bestellt,
was eigentlich Tradition an der Bar ist für einen Kaffee. Man
sollte „un expresso“ verlangen, hat man mich mal korrigiert.

un p’tit café ist auch noch allgemein gebräuchlich, wo bei erfahrungsgemäss „un café“ eigentlich meist ein Expresso ist, während ein „deutscher“ Kaffee mit „un grand café“ übersetzt wird.
Aber vllt ist das auch regional unterschiedlich. In Paris und in der Haute-Savoie, wo ich manchmal Verwandte besuche, funktioniert es zumindest :wink:

Gruss
ExNicki

PS: un rouge wird zum Glück überall verstanden :wink:)

  • Le pluriel d’un arabe au portail?
  • Deux melons aux porteaux!

Hallo Martin,

klngt vielleicht doof, aber kannst Du mir das mal erklären? Ich kapier den Sinn nicht… *schäm*

Vielen Dank

Schnärchen

Servus,

Ich kapier den Sinn nicht… *schäm*

gar nicht zum Schämen - weil man „melon“ für Araber eigentlich gar nicht sagen darf. Hier hab ichs absichtlich gesagt, weil ich der Meinung bin, dass man durch Begriffskorrekturen nicht den Umgang von Menschen miteinander korrigieren kann, und umgekehrt jemand mit einer „sauberen, korrekten“ Sprache trotzdem ein rechter Flegel sein kann.

Kurz: „deux melons aux porteaux“ klingt gleich wie „deux melons au porto“ (= Cantaloupemelonen mit Portwein)

Da ist eigentlich kein Witz dran, es ist bloß ein Spiel mit den sehr vielen gleich klingenden Begriffen und Wendungen im Französischen, die im unerwarteten Kontext eine ganz andere Bedeutung annehmen.

Zum an anderer Stelle in diesem Thread benannten „petit café“ gabs den genauso albernen Spruch mit dem „petit qu’a fait dans ses culottes“, bei dem sich der Anfang auch genau gleich anhört, bloß dann gehts anders weiter.

Dagegen klingts nicht gleich, aber ähnlich, und wird hie und da mit einem Schmunzeln quittiert, wenn man den Ober nach einer „giraffe d’eau“ fragt.

Schöne Grüße

MM

1 „Gefällt mir“

Hallo nochmal!

danke für die ausführliche Erklärung!

gar nicht zum Schämen - weil man „melon“ für Araber eigentlich
gar nicht sagen darf.:

Naja, mein Mann ist Marokkaner, dem wollte ich das weiterreichen, aber wenigstens vorher selber ganz verstehen… :smile:

Kurz: „deux melons aux porteaux“ klingt gleich wie „deux
melons au porto“ (= Cantaloupemelonen mit Portwein)

Ah jetzt ja… nu hab ich 's kapiert

Dagegen klingts nicht gleich, aber ähnlich, und wird hie und
da mit einem Schmunzeln quittiert, wenn man den Ober nach
einer „giraffe d’eau“ fragt.

Das ist auch nicht schlecht… *schmunzel*

Schnärchen

OT: Re^8: français ‚impérial‘
Hallo, das hier hab ich grade gefunden: :wink:)

http://www.menara.ma/Infos/includes/detail.asp?artic…

(konnte ich mir nicht verkneifen :smile:)))

LG