Kurzfristige Absage

Hallo,

mich würde mal Eure Meinung interessieren zu folgendem Verhalten: Eine Dame (60 Jahre, von Beruf Lehrerin) war zu einem kleinen privaten Fest am Nachmittag (Dauer i.d.R. etwa 3 Stunden) eingeladen, und zwar in der Form, daß das Fest avisiert und sie auch gefragt wurde, ob sie sich den Termin freihalten könnte. Schon da sagte sie zu. Drei Tage davor erfolgte nochmals ein privater Anruf mit persönlicher Einladung. Die Dame sagte herzlich dankend zu.

Am Tage x rief sie ca. 1 Stunde vorher an, sie bedaure und könne leider doch nicht kommen: Nach den Fasnachtsferien hätte sie jetzt so einen anstrengenden Tag gehabt (also Unterricht von 8 - 12.30), sie sei ganz fertig und sehe sich nicht in der Lage, wie zugesagt, zu kommen.

Ich weiß gar nicht, was ich von dieser Absage mit diesem Argument und in dieser Kurzfristigkeit halten soll. Findet Ihr das normal? Ich sollte vielleicht noch hinzufügen, daß die Dame weder krank oder leidend in irgendeiner Form ist. Ehrlich gesagt, fällt es mir sehr schwer, dafür Verständnis zu haben, was aber offenbar erwartet wurde.

Wäre nett, wenn Ihr mir E u r e Meinung dazu mitteilen würdet!

Gruss, Eva

Ich weiß gar nicht, was ich von dieser Absage mit diesem
Argument und in dieser Kurzfristigkeit halten soll. Findet Ihr
das normal? Ich sollte vielleicht noch hinzufügen, daß die
Dame weder krank oder leidend in irgendeiner Form ist. Ehrlich
gesagt, fällt es mir sehr schwer, dafür Verständnis zu haben,
was aber offenbar erwartet wurde.
Wäre nett, wenn Ihr mir E u r e Meinung dazu mitteilen
würdet!
Gruss, Eva

Mir fällt es schwer zu verstehen, warum man der Frau nicht glauben und kein Verständnis haben soll. Ich würde es als ehrlich bezeichnen - ansonsten hätte sie sich wohl etwas „Glaubhafteres“ ausgedacht.
Es kann natürlich auch sein, dass sie von vornerein nicht konnte/wollte, aber durch das permanente Terminbestätigen zu einer Zusage gedrängt wurde, die sie gar nicht wollte.
Da hilft einfach nur das direkte, ehrliche Gespräch …

Viel Erfolg!

Hi Eva,
ich find’s mehr als unhöflich. Wenn die Dame 60 ist und noch unterrichtet, kann sie aufgrund langjähriger Erfahrung ihre Erschöpfung sicher 3 Tage vorher einschätzen, die Stundenpläne stehen in der Regel fest, oder?

Wenn man um Zu- oder Absage bittet, sollte man sich darauf verlassen können. Ich würde sie auch in aller Ruhe mal darauf ansprechen. Kein Vorbild für Kinder/Jugendliche
meint
MrsSippi

konnte/wollte, aber durch das permanente Terminbestätigen zu
einer Zusage gedrängt wurde, die sie gar nicht wollte.
Da hilft einfach nur das direkte, ehrliche Gespräch …

Hallo tin_tin,
danke für Dein Feedback. Nur kann ich kein „permanentes“ Terminbestätigen, geschweige denn ein Drängen darin sehen, wenn man
unter erwachsenen, berufstätigen Menschen, die alle ihre Termine planen müssen, vorher einen Termin abstimmt (also einlädt und anfragt, ob derjenige sich Zeit nehmen kann), um dann wie verabredet nochmals vorher die Details bekanntzugeben…
Gruss, Eva

unter erwachsenen, berufstätigen Menschen, die alle ihre
Termine planen müssen, vorher einen Termin abstimmt (also
einlädt und anfragt, ob derjenige sich Zeit nehmen kann), um
dann wie verabredet nochmals vorher die Details
bekanntzugeben…
Gruss, Eva

Ich weiß ja nicht, welchen Stellenwert diese Feierlichkeit hatte, aber ich finde eigentlich nichts schlimmes daran, wenn jemand nach einem schlechten Tag eine Feier absagt.
Speziell ältere Leute leiden unter enormen Gefühlsschwankungen.
Und selbst ich mit meinen 20 Jährchen hab manchmal am Mittwoch eine riesen Lust am Freitag einen drauf zu machen und wie das Leben so spielt, stehen dann halt manchmal am Freitag ein paar Überstunden an und schon lieg ich lieber im Bett als fort zu gehen.
Das hat bisher noch jeder Bekannte von mir akzeptiert.