Guten Abend,
ich hatte gerade im Geschäft einer guten Freundin eine spannende Diskussion…die leider Recht ergebnislos und mit verschiedenen Meinungen endete…
Fiktive Situation:
Selbständige Einzeluntenrehmerin mit einem Sonnenstudio und integriertem Paketshop hat im Laufe der Zeit -auf Grund der schlechter laufenden Geschäfte- ihr geringfügig beschäftigten Mitarbeiterinnen entlassen müssen und steht nun tagaus tagein selbst im Laden und bedient die Kunden…
Nun treten während der Geschäftszeit plötzlich starke Zahnschmerzen auf und ein Besuch beim Arzt wäre angesagt… ein gerade per Zufall im Geschäft anwesender Freund (kein Partner o. ä.) -in Rente wegen voller Erwerbsminderung- sagt spontan seine Hilfe zu…
„Geh Du mal fix zum Zahnarzt, ich bleib solange im Laden, die Kudnen auf ne Sonnebank begleiten, diese reinigen, sowie mit dem Scanner des Paketdienstes komme ich schon klar…“
Die Ladenbesitzerin ist glücklich das Geschäft nicht schliessen zu müssen und begibt sich zum Zahnarzt…
Nun zu den aus diesem fiktiven Sachverhalt resultierenden Ansichten/Fragen:
- Arbeitsverhältnis wurde nicht geschlossen, da ja nur ein unentgeltlicher Freundschaftsdienst zum Zwecke des Arztbesuches vereinbart wurde?
oder
-
auch ohne ausdrückliches Bekenntnis zu einem Arbeitsverhältnis wurde eines geschlossen und es entständen daraus ja auch gewisse Pflichten (–> Meldung SozVers. oder Minijobzentrale etc.)
-
Was passiert, wenn nun gerade in der Std. Abwesenheit der Zoll aufschlägt und eine Überprüfung wegen Schwarzarbeit vornimmt?
Dieses sind nur einige Thesen die so aufgestellt wurden… wie seht ihr das? Könnte die Ladeninhaberin so ganz unbedenklich die Hilfe ihres guten Freundes in Anspruch nehmen oder läuft sie da evtl. Gefahr, dass da ein groooooooßer Rattenschwanz hinterher kommt??
Grüssle
MG