Wollte mal fragen wie das so rechtlich ist mit Kurzgeschichten. Ich schreibe seit meinem 16 Lebensjahr (jetzt25) Kurzgeschichten und Gedichte. Jetzt würde ich diese gerne mal irgendwo dem Feuer öffentlicher Kritik aussetzen, habe aber keine Ahnung wo. Habe zwar paar Foren gefunden, aber wenn ich meine Sachen dort poste, kann sie jeder mit der simplen Copy-Funktion für sich benutzen und vervielfältigen.
Kennt jemand ne Möglichkeit wie ich die Sachen schützen könnte? Ausser jetzt GEMA oder Ähnliches.
Würde gerne mal Wissen was jemand neutrales davon hält.
abonniere am besten „the tempest“ aus dem autorenforum (http://www.autorenforum.de/), dann erhältst du regelmäßig aktuelle informationen, wo schreibwettbewerbe oder kurzgeschichten-anthologien stattfinden.
ein anderer tipp: registriere dich z.b. bei http://www.leselupe.de und nimm an der schreibwerkstatt teil.
copyright gibt es in deutschland nicht, dafür aber das unveräußerliche urheberecht, das du automatisch an deinen texten hast.
das mit dem textklauen würde ich auch entspannter sehen. immerhin gibt es nur 10 oder 12 motive, und die sind seit der antike bekannt. alles andere sind varianten. wenn man in schreibkursen 20 leuten dieselbe aufgabe und die selben figuren gibt, wird man 20 verschiedene geschichten erhalten.
Tu ich nicht, hab aber schlechte Erfahrungen gemacht.
Ausser jetzt GEMA oder Ähnliches.
Die GEMA ist für Musik zuständig, nicht für Texte, dafür gibt
es die VG Wort, ggf. Titelschutz etc.
Stimmt so auch nicht ganz. Da ich als Künstler (Musik) bei der GEMA gemeldet bin und regelmäßig Musik und Texte schützen lasse, wäre es auch möglich reine Texte zu schützen (Liedtexte sind auch nur Texte)
Allerdings ist der Aufwand es nicht wert, so lassen wir zur Zeit nur komplette Produktionen schützen.
Würde gerne mal Wissen was jemand neutrales davon hält.
Ich bin neutral. Aber s.o.: nimm’ dich nicht so wichtig. Wenn
Du zu den ganz Großen gehörst, wird sich bald ein Verlag um
Deine Ergüsse kümmern.
Wenns keiner ließt, kann sich auch kein Verlag melden^^
Sieh die Kurzgeschichten ehr als Übung an. So was zu veröffentlichen, ist nicht leicht. Aber wenn du noch ein paar Jahre übst, kannst du vielleicht einige der Kurzgeschichten zu einem Roman verschmelzen. Da sind die Chancen zwar auch gering, aber auf jeden Fall viel besser, als bei einem Buch mit Kurzgeschichten.
Manchmal jedenfalls. Und wie gesagt, das ist nur ein Tipp, kein Muss.
bei meinen Reisen durch’s Internet habe ich festgestellt dass es PDF-Dateien gibt, bei denen man nichts kopieren kann.
Das wäre vielleicht eine Möglichkeit für dich …
Fragen zur Technik kann ich nicht beantworten, aber vielleicht weiß jemand anderes einen Rat.