L-thyroxin Schilddrüsenunterfunktion

Hallo, kennt sich jemand mit Schilddrüsenunterfunktion aus??

Ich war neulich beim Doc, der hat zufällig rausgefunden das ich eine schilddrüsenunterfunktion bze eine autoimmunerkrankung der schilddrüse habe, die mdikamentöse behandelt werden sollte (l-thyroxin 50). allerdings frage ich mich ob das wirklich nötig ist schade ich mir wenn ich die nicht nehme? ich habe ja so keine beschwerden und dann unnötig mnedimakente nehmen hmm…

Hallo,
selbst wenn Du jetzt noch keine Beschwerden hast, werden sie irgendwann auftauchen. Die Symptome sind ziemlich vielseitig.
Aber die Tabletten schaden im Normalfall nicht. Ich nehme schon seit Jahren nach einer Schiddrüsen-Op die Tabletten, aber in höherer Dosierung.
Gute Besserung

Moin,
Du schreibst - du hast keine Beschwerden…
…warum warst du denn beim Arzt? Und wie kann er ‚zufällig‘ raus finden, dass du eine Erkrankung der Schilddrüse hast? Er hat doch zumindest Blut abgenommen und einen Verdacht gehabt, sonst hätte er diese Blutwerte wohl kaum bestimmt.

Wichtig für dich wäre, nochmals zum Arzt zu gehen und dich besser aufklären zu lassen. Schreib dir ruhig vorher alle Fragen auf die dir einfallen und notiere dann auch seine Antworten. Z.B. ist es für dich wichtig welche Autoimmunerkrankung du genau hast.

Wenn du eine Unterfunktion der Schilddrüse hast - und davon gehe ich jetzt mal aus - dann ist Thyroxin kein wirkliches Medikament, sondern die Substitution des Hormons, das die Schilddrüse nicht mehr ausreichend produziert. Und wie Teufel schon gesagt hat - wenn du die Tabletten nicht nimmst wirst du die Beschwerden schon noch bekommen. Und die können sehr vielfältig und unspezifisch sein, weil die Schilddrüsenhormone an so gut wie jedem Prozess im Körper beteiligt sind - angefangen von Haarausfall und Hautproblemen, über Müdigkeit, Depressionen und Schlafstörungen bis zu Gewichtszunahme und ständigem Frieren.
…lux

Danke für die antworten.

bei mir wurde von ein paar jahren eine hormonstörung festgestellt (die hat hiermit aber nichts zu tun) und darum wurde mir jetzt blutabgenommen um festzustellen ob die medikamente ganz gut eingestellt sind. und dabei ist aufgefallen das was mit den schilddrüsen werten nicht stimmt. dann ist nochmal bltabgenommen und ultraschall gemacht worten. und jetzt kam er zu der diagnose. habe den befund auch hier schriftlich zugeschickt gekommen kann mit den ganzen blutwerten jetzt aber nichts anfangen. ja ich bin mir halt jetzt nciht sichwer wie erst man sowas nehemn muss ärtze vrschreiebn ja ganz gerne mal was und übertreiben habe ich das gefühl manchmal darum war ich mir jetzt unsicher ob ich jetzt medikamente nehem soll wenn ich so keine beschwerden habe. aber ich will auch nciuhbt das es dann schlimemr wird weil ich sie nicht genommen habe

Das heißt dein Arzt hat nicht ‚auf Verdacht‘ sonder mit entsprechendem Grund Thyroxin verschrieben. Das ist sicher kein Mittel, das ein Arzt ‚mal so eben‘ verschreibt.
Poste halt mal deine Schilddrusen Werte hier (evt. fT3, auf jeden Fall fT4 und TSH und den Eich-Werten des Labors)
Ausserdem ist für dich vielleicht der Wiki-Artikel empfehlenswert.
Und wie ist eigentlich dein Verhältnis zu deinem Arzt? Du scheinst ihm nicht wirklich zu trauen?

ja genau hat er gemacht. doch also er hat sich schon mühe gegeben das kann man nciht anders sagen er ist endokrinologe. aber ich habe generell ärzen gegenüber skepsis.

hier steht:

Wert Normbereich

ft3: 4,4 pg/ml 2.0- 4.0
ft4: 11.8 8.0 - 18.0
TSH basal 6,14 mIU/l 0,27- 4,2

hi
bei diesen Werten solltest du auf jeden Fall die Tabletten nehmen.
Ich würde aber nicht gleich mit 50 einsteigen sondern mit 25 und dann nach 2 Wochen auf 50 steigern.
Hier gibt es viele gute Informationen zu Hashimoto Thyreoditis.
http://www.hashimotothyreoiditis.de/

viele Grüße
Susanne

Ich würde aber nicht gleich mit 50 einsteigen sondern mit 25
und dann nach 2 Wochen auf 50 steigern.

Ärzte sind ja so blöd, da braucht’s Nachhilfe. Etwa, daß man bei noch normaler Peripherie nur mit 25ug einsteigen soll.

Hier gibt es viele gute Informationen zu Hashimoto
Thyreoditis.
http://www.hashimotothyreoiditis.de/

Bitte, wo steht Hashimotothyreoditis? oder ist das die einzige Form der Autoimmunthyreoiditis, die Sie kennen?

an UP:

Ich würde mich ja auf meinen Arzt verlassen und nicht auf das Laiengeschwafel hier. Und Überflüssiges verschreiben Ärzte nicht (Achtung, das t kommt nach dem z!), lesen Sie doch mal nach unter dem Begriff Arzneimittelbudgetierung. (Tagespresse, FOCUS, Spiegel usw.)

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Hi

UP schreibt
„Ich war neulich beim Doc, der hat zufällig rausgefunden das ich eine schilddrüsenunterfunktion bze eine autoimmunerkrankung der schilddrüse habe…“

Bei Morbus Basedow wird der Arzt sicher kein Thyroxin verschreiben, oder?

Mein Rat erst mal mit 25 anzufangen ist schlichtweg ein persönlicher Erfahrungswert. Ich hatte bei ähnlichen Werten mit 50 als Einstiegsdosierung fiese Überfunktionssymptome.
Es wäre hilfreich, wenn du mir erklären könntest, inwieweit mein Rat mit 25 zu beginnen und dann zu steigern für die UP schädlich sein könnte.

Anders kann ich mir deinen ätzenden Ton nämlich nicht erklären.
Wenn sich dein beleidigter Ton aber daraus resultiert, dass hier eine Betroffene einer anderen Betroffenen einen Rat gibt, solltest du mal überdenken ob du weiter in diesem „laienhaften“ Forum mitlesen möchtest.

Grüße
Susanne

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Lieber Priamos1,
ich will auf gar keinen Fall Ihnen ins Handwerk pfuschen.
Aber dieses Thyroxin 50 ist für den Anfang wirklich zu viel.Ich mußte damit beginnen und hatte uns den ganzen Urlaub verdorben.Ich hatte geschwitzt wie ein Schwein in der Sonne.
Zurück aus dem Urlaub beim Hersteller angerufen:
,Ach du lieber Himmel,die Dosis ist viel zu hoch. Einschleichen mit 10-20!,
Was später auch der Arzt bestätigte.
Gruß Steinpilz72

Bin ja auch nur Laie, aber die Diagnose Hashimoto find ich doch etwas mutig, zumindest hier im Forum, da Nina die Werte für die Antikörper nicht gepostet hat und auch der Ultraschallbefund nicht beschrieben wurde.
Ich nehme aber mal an bzw. hoffe, dass der Arzt die Diagnose aufgrund eines dieser beiden Parameter getroffen hat. Es bleibt natürlich eine kleine Gefahr, dass einfach wegen TSH > Norm auf Unterfunktion geschlossen wurde und jede Unterfunktion mit Hashimoto gleichgesetzt wurde… Nicht sicher, aber möglich, dass es so war ( zumal die „noch“ Beschwerdefreiheit ignoriert wurde ).
Daraus ergibt sich natürlich auch die alte Frage, was machen mit Patienten, die deutliche Symptome haben, deren TSH aber noch gerade so in der Norm ist ? …

@ Nina : Wie die anderen auch schon schrieben, wenn der Doc Recht hat ( Wahrscheinlichkeit liegt schon deutlich über 50 % ) wirst Du nicht mehr lange ohne Symptome bleiben. Es ist dein gutes Recht, die Medikamente solange nicht zu nehmen, bis es dir schlechter geht. ( Ich denke, ich würde es im Zweifel auchso machen )Deine Zweifel, bei Beschwerdefreiheit Medikamente zu nehmen sind vollkommen berechtigt und es ist keinesfalls falsch, sich in der Situation mal etwas „umzuhören“.
Was die Dosierung angeht, würde ich raten, mich nicht verrückt machen zu lassen. Du kannst dich mit der Dosis nicht aus dem Leben beamen. Wenn Du nach zwei, drei Tagen sagst, das geht absolut nicht, halbier die Tablette.

Grüßle

Eric

Mein Rat erst mal mit 25 anzufangen ist schlichtweg ein
persönlicher Erfahrungswert.

Womit man, was man wissen sollte, nichts anfangen kann.

Ich hatte bei ähnlichen Werten
mit 50 als Einstiegsdosierung fiese Überfunktionssymptome.
Es wäre hilfreich, wenn du mir erklären könntest, inwieweit
mein Rat mit 25 zu beginnen und dann zu steigern für die UP
schädlich sein könnte.

Schädlich? Nein, nur sinnlos. Und es geht mir auf den S…, wenn die UP bereits beim Facharzt für Endokrinologie in Behandlung ist, der das jahrlang gelernt hat, und dann kommt jemand unbeleckt von jeglichem Wisssen an und weiß es besser. Aus persönlicher Erfahrung.

Wenn sich dein beleidigter Ton aber daraus resultiert, dass
hier eine Betroffene einer anderen Betroffenen einen Rat gibt,
solltest du mal überdenken ob du weiter in diesem
„laienhaften“ Forum mitlesen möchtest.

Es sollte bekannt sein, daß Ratschläge in dem Stil „Meine Oma hatte das auch, und da haben wir…“) eher lächerlich sind, aber viel Unheil anrichten können.
Anders ausgedrückt: Menschen sind verschieden.

Hallo Priamos!

Anders ausgedrückt: Menschen sind verschieden.

Ja, richtig, Menschen sind verschieden. Und wenn der Arzt den Rat gibt, direkt mit 50 zu starten, dann gibt es Menschen, die vertragen diese Einstiegsdosis ohne Probleme. Und es gibt andere, die haut das aus den Schuhen.

Was das allerdings damit zu tun hat, dass der Arzt auf jeden Fall eher Recht hat als Betroffene (die ja meist auch von Ärzten dahingehend beraten worden sind), das mag sich mir nicht so ganz erschließen. Wenn mein Arzt mir gesagt hat, ich solle ganz langsam einsteigen, keinesfalls mit 50 direkt, weil besonders die Einstellungsphase eine sensible Phase ist, hat der denn jetzt weniger Recht als der Arzt der UP?

Kann es vielleicht auch hier so sein, dass auch Ärzte verschieden sind? Was wäre denn jetzt objektiv der richtige Rat gewesen?

Gruß
Dine

Hey,

danke für die antworten, ich werde jetzt nochmal den arzt fragen wie wichtig das jetzt wirklich ist das ich die nehem und was passiert wenn ich das nicht mache.

@sue: du hattest ähnliche werte hast du gesagt hattest du denn beschwerden?

lg nina

Hi,
ich hatte -subjektiv- gesehen geringe Beschwerde wie Müdigkeit und nachlassendes Konzentrationsvermögen. Schilddrüsenunterfunktion kann sich auch ganz langsam entwickeln und die Symptome sind ja nicht soooo dramatisch - jeder ist mal müde oder niedergeschlagen etc.etc. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass das Symptome für eine Krankheit sind.
Erst als ich die Tabletten genommen habe und nach einiger Zeit wieder normale Schilddrüsenwerte hatte ist mir klargeworden dass das Leben ohne Thyroxin ganz schön beschwerlich war…

viele Grüße
Susanne

vllt sollte ich das einfach mal versuchen. wenns mir nichts bringt kann ich es dann ja immer noch lassen. mal sehen .lg

Hallo Ihr alle :smile:

Weiss einer von Euch zufällig, war man für einen Plasmaspiegel (75kg 180cm) bekommt, wenn man 25µg, 50µg einnimmt nach 1,2,3, 5, 7, 14 Tagen?

Wie verändern sich da konkret die Schilddrüsenwerte fT3, fT4 und TSH , bzw. wie groß ist eigentlich die Gesamtmenge an Schildrüsenhormon im Körper in freier und gebundener Form?

Liebe Grüsse

Anja