Hi!
Meine Mutter muss laut Doktor regelmässig folgendes Medikament einnehmen (Schilddrüsenunterfunktion) und hat dies auch seit Monaten getan: „L-Thyroxin Beta 50“.
Nun jedoch bekam sie ein anscheinend „neues“ Medikament namens „L-Thyrox HEXAL 50“ und fragt sich nun verständlicherweise, um welches Produkt es sich hierbei nun handeln mag.
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Aus einem Forum (sponsored by google-suche)
L- Thyroxin beta
Maisstärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat, Mannitol, mikrokristalline Cellulose
L-Thyrox 50 von Hexal
Carboxylmethylstärke-Natrium(Typ A),mikrokristalline Cellulose,Magnesiumoxid,Magnesiumstearat,Mannitol
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Meine Mutter besteht soweit es möglich ist auf Natur-Medikamente.
Welches kommt dem nun nahe, oder näher?
Bzw. sind das nun 2 unterschiedliche Produkte, oder sind sie anstandslos austauschbar?
Hallo!
Das dürfte ein und das selbe Produkt nur von einer anderen Firma produziert sein. Durch Verträge kann es passieren, dass Apotheken verpflichtet sind das Medikament einer bestimmten Firma zu verkaufen.
Gruß
Lennart
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10 Jahre alte Info zu L-Thyroxin Varianten
Hi,
also im Jahr 1999 hab ich mal ne Studie zu L-Thyroxin geleitet. Damals war es so, dass es 2 Hersteller für L-thyroxin gab. Henning Berlin, die haben ihr Zeug selbst hergestellt, und eine andere unbekannte Firma, die die ganzen anderen Firmen belieferte. Ich kann mir vorstellen, dass sich daran nichts geändert hat. Somit besteht der Unterschied dann in den anderen Inhaltsstoffen.
pp
Hallo, nur mal zur verdeutlichung, jeweils das was weiter vorne steht ist mehr drin, wobei aber der Wirkstoffgehalt bei beiden gleich ist. wenn beide in der 50ger Dosierung abgegeben werden.
Ansonsten hast du uns hier ja nur die Füllstoffe aufgelistet, das einzige ist beim Hexal das Magnesiumoxid, was zusätzlich dabei ist.
Aber von der „Natürlichkeit“ sind beide vergleichbar, eben einigermaßen natürlich, soweit man bei Hormon-Pillen davon sprechen kann.
Gruß Susanne
Hi Christian,
du kannst deine Mutter beruhigen, das Medikament ist identisch, wie
du an der „50“ sehen kannst. Die andere Zusammensetzung kommt daher,
dass die Herstellerfirmen den Wirkstoff mit unterschiedlichen „Zutaten“
in die Tabletten verbringen. In der Regel wird das von den Patienten
akzeptiert.
Sollte deine Mutter jedoch nach einiger Zeit feststellen, dass die
Wirkung zu wünschen übrig lässt, sollte sie nochmals den Arzt
zwecks Blutuntersuchung aufsuchen. Evtl. muss sie dann doch das
erste Medikament wieder einnehmen.
Gruß
Renate
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Hi Christian,
du kannst deine Mutter beruhigen, das Medikament ist identisch, wie du an der „50“ sehen kannst. Die andere Zusammensetzung kommt daher, dass die Herstellerfirmen den Wirkstoff mit unterschiedlichen „Zutaten“ in die Tabletten verbringen. In der Regel wird das von den Patienten akzeptiert.
ergänzend sei erwähnt, dass nur ausgetauscht werden kann, wenn es sich um den gleichen Wirkstoff, in gleicher Konzentration und mit gleichem Anwendungsgebiet handelt, die Hilfsstoffe („Zutaten“) sind nicht primär ausschlaggebend.
Sollte deine Mutter jedoch nach einiger Zeit feststellen, dass die
Wirkung zu wünschen übrig lässt, sollte sie nochmals den Arzt zwecks Blutuntersuchung aufsuchen. Evtl. muss sie dann doch das erste Medikament wieder einnehmen.
oder die Dosis angepasst werden!
nach neueren Studien führen eher schlechte und unregelmässige Einahme dieser Mittel durch die Patienten zu Wirkungsschwankungen als ein Herstellerwechsel.
Gruss
Sigrid
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Bioverfügbarkeit kann wesentlich sein!
Hallo!
Bezogen auf die Frage:
anstandslos austauschbar?
möchte ich nochmal einhaken und auf die Thematik „Bioverfügbarkeit“ hinweisen.
Wie bereits Gunter’s Link zu Wikipedia aufzeigt, ist das eine Präparat nicht unbedingt „identisch“ mit dem anderen auch wenn genausoviel µg T4-Hormon drin ist.
Aus dem hier schon oft erwähnten, auf die Schilddrüse spezialisierten Forum möchte ich folgendes zitieren:
„Nimmt man nur reine T4-Präperate wie L-Thyroxin, Euthyrox, Lixin, Eferox etc., dann kann man normalerweise 1:1 wechseln, wenn ein Präperatwechsel notwendig ist. Wenn man also z. B. 150 µg L-Thyroxin genommen hat, kann man einfach so auf 150 µg Euthyrox wechseln. Das geht ohne langsame Umgewöhnung, allerdings kann es nach dem Wechsel evtl. notwendig sein, seine Dosis evtl. etwas nach oben oder unten anzupassen, da es leichte Unterschiede bei der Bioverfügbarkeit der unterschiedlichen T4-Präperate gibt. Eferox wirkt in derselben Dosis z. B. etwas schwächer als L-Thyroxin, ebenso wie Euthyrox und empfindliche Menschen merken bereits diese leichten Wirkunterschiede an ihrem Befinden. Die unterschiedliche Bioverfügbarkeit entsteht aus den den Tabletten beigesetzten Füll- und Hilfsstoffen, deren Art und Menge die Resorbtion im Dünndarm beeinflussen.“
Mir persönlich ist ein Wechsel von Henning auf Hexal so schlecht bekommen, dass ich fortan darauf poche, dass mein Arzt auf seinem Rezept das Kästchen „aut idem“ ankreuzt, damit ich das L-Thyroxin auf jeden Fall von Henning bekomme.
Ob ein Präparat „unnatürlichere“ Hilfsstoffe beinhaltet als das andere, das ist mir völlig schnurz. Wenn es bei mir besser funktioniert, dann ist mir das viel wichtiger, weil man sich doch deutlich wohler fühlen kann.
Insofern war für mich persönlich die Bioverfügbarkeit wesentlich für mein Wohlbefinden.
Gruß
Forrest