Labornetzgerät 24 V DC 2A 'Schaltplan gesucht'

Hallo,

Ich suche nach einem Schaltplan oder noch besser einer Bauanleitung für ein Labornetzgerät

  • min 1,5-24V DC
  • 2A
  • Stufenloser Spannungsregelung
  • Stufenloser Strombegrenzung
  • Kurzschluss LED (muss nich sein)
  • Volt- und Amperemeter (muss auch net sein)

Wichtig dabei ist dass in der Schaltung keine Mikrocontroller vorkommen, das ganze auch ohne Ätztechnick geht (hab ich nämlich net) und einigermaßen Sicher ist das die Schaltung auch Funktioniert.

Danke für gute Beiträge =)

Bitte beachten das ich noch kein Vollprofi bin =)

Hallo,
hallo, bist du sicher, daß du sowas selber bauen willst.
ein einfaches Labornetzteil mit deutlich besseren Daten incl.
Anzeigen für Strom und Spannung bekommst du für knapp über
100€ z.B. hier
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUPID=591;A…
oder hier schon für 70€ mit 30V/2A
http://www1.conrad.de Artikel-Nr.: 511408

Das kostet schon das Mat. mehr und dann die Zeit.
Ein professionelles Gerät wird es auch nie.

Sonst sollte es schon ganz spezielle Eigenschaften haben,
damit Eigenbau sich lohnt.
Dann sollest du aber auch einige Erfahrungen mit sowas haben.
Gruß Uwi

Ich suche nach einem Schaltplan oder noch besser einer
Bauanleitung für ein Labornetzgerät

  • min 1,5-24V DC
  • 2A
  • Stufenloser Spannungsregelung
  • Stufenloser Strombegrenzung
  • Kurzschluss LED (muss nich sein)
  • Volt- und Amperemeter (muss auch net sein)
    Wichtig dabei ist dass in der Schaltung keine Mikrocontroller
    vorkommen, das ganze auch ohne Ätztechnick geht (hab ich
    nämlich net) und einigermaßen Sicher ist das die Schaltung
    auch Funktioniert.

Hallo Mino,
Uwi hat recht. Du brauchst zum Selbstbau einen Trafo 30 Volt/2 Ampere,
Gleichrichter 2 A, Elko 1000MF/50V, Potentiometer, Spannungskonstanthalter 2A, ein paar elektronische Bauteile, 1 stabiles Metallgehäuse, einen Kühlkörper für den Spannungskonst.,
und ein Spannungsanzeiger 30 Volt sollte schon dabei sein. Dann muss man es noch zusammenbauen, das Gehäuse bohren und…und…
Wenn Du das alles einzeln kaufst, wird es teurer, als das Angebot von Conrad!
Gruß Wolfgang

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Mino,

Uwi hat Recht. Du brauchst zum Selbstbau einen Trafo 30V/2A,

Und da der Ausgangsspannungsbereich bei 0V beginnen soll, und um die Verlustleistung im Ausgangstransistor (den Ausgangstransistoren) bei niedrigen Ausgangsspannungen nicht zu groß werden zu lassen, muß das ein Trafo mit mehreren Anzapfungen sein. Was die Schaltung nicht gerade vereinfacht.

Um Dir mal einen Eindruck zu geben, wie komplex so was wird, habe ich hier eine Schaltung aus der Zeit, als professionelle Netzgeräte noch aus diskreten Bauteilen bestanden:
http://images3.bilder-speicher.de/show-image_org-081…

Gruß merimies

Um Dir mal einen Eindruck zu geben, wie komplex so was wird, habe ich hier eine Schaltung aus der Zeit, als professionelle Netzgeräte noch aus diskreten Bauteilen bestanden…

Auch wenn man beim Netzteilbau viel lernen kann:

Die Kühlung von Trafo, Gleichrichter und Endstufentransistoren muss gemessen und ggf. berechnet werden. Überhitzung der Endstufentransistoren führt zu deren Kurzschluss, damit liegt die volle Gleichrichterspannung am Ausgang, was meistens den Schnell-Tod aller angeschlossenen Geräte einleitet.

Oft wird die Isolationskoordination unterschätzt. Die ausreichende Trennung zwischen 230-V-Netz und dem Rest (Anschlussklemmen, Kühlkörper, Netzschalter, Gehäuse usw.) muss gewährleistet sein. Beim Brandschutz wird’s ähnlich aussehen.

Bei gekauften Fertigbausätzen sind die o. g. Punkte vermutlich (hoffentlich) berücksichtigt. Bei völligem Eigenbau meistens nicht. (Wer die Vorschriften kennt, benötigt keinen Schaltplantipp)

Und zuletzt: Bei einem gekauften Netzgerät hat der Käufer Gewährleisungsansprüche gegen den Verkäufer, falls etwas defekt wird.

Sorry, aber auch ich möchte dir vom Selbstbau von Geräten, die mit Netzspannung arbeiten, abraten.

Bernhard

Naja ich würde euch da zustimmen aber ich komm sehr günstig an die trafos ran beinahe umsonst (was ja das teuerste ist) und bei 0V muss es ja nicht beginnen sondern bei 1,5 oder 3V würde auchnoch gehen. ich hatte dass ganze mal an einer aus dem Internet gezogenen Schaltung berechnet und kam auf nichtmal 20€ für die bauteile. Das gehäuse liegt bei mir hier schon rum =)…
Die Sache ist ja die es gibt baupläne die sehr einfach sind im netz zB diesen: http://www.vias.org/mikroelektronik/special_circuits… nur wenn ich den Simuliere funktioniert er nicht was allerdings auch an meinem Simulationsprogram liegen kann da noch nicht viel Komplexeres damit Funktionierte trotz korrekten aufbaus.
100€ ist für mich leider zu teuer deswegen fällt das für mich weg. Sehr genau muss es auch nicht sein ich brauch halt nur eine einigermaßen einstellbare Gleichstromquelle zum Basteln. Was dass Handwerkliche angeht hab ich schon einige erfahrung nur eben nicht mit geätzten Platten sondern nur Lochrasterplatten aber damit sollte es genausogut gehen nur halt Größer was kein Thema ist.

Es können schon ICs mitverwendet werden nur eben keine Mikrocontroller =) …

Vielleicht hat ja schonmal jemand eines gebaut und kann mir den schaltplan zeigen =) …

… es gibt baupläne die sehr einfach sind im netz zB diesen:
http://www.vias.org/mikroelektronik/special_circuits…
nur wenn ich den Simuliere funktioniert er nicht was allerdings auch an meinem Simulationsprogram liegen kann da noch nicht viel Komplexeres damit Funktionierte trotz korrekten aufbaus.

Die Schaltung (mit dem 723) sollte funktionieren (die Anschlussfolge des 723 habe ich nicht kontrolliert). Der BD177 heizt mit bis zu 30 W, das muss der Kühlkörper dann wegschaffen.

Die Simulation müsste auch funktionieren. Vielleicht passt dein Modell vom 723 nicht.

Bernhard

Die Sache ist ja die es gibt baupläne die sehr einfach sind im
netz zB diesen:
http://www.vias.org/mikroelektronik/special_circuits…
nur wenn ich den Simuliere funktioniert er nicht was
allerdings auch an meinem Simulationsprogram liegen kann da
noch nicht viel Komplexeres damit Funktionierte trotz
korrekten aufbaus.

Hallo,

nach einem Blick auf die Schaltung mit dem LM723 würde ich auch behaupten, dass die Schaltung keineswegs 1…20 V liefert, sondern höchstens etwa 2 V. Für jemanden, der sich nicht auskennt, ist so eine schlampige Vorlage nichts als unbrauchbarer Mist. Und dein Simulationsprogramm ist vielleicht garnicht so schlecht.

Probiers mal mit dem Widerstand rechts unten = 1 kOhm.

Gruss Reinhard

Is ja krass jetzt schaffts die schaltung bis zu 11V vorher nur 2V =) … Danke ich hoffe das macht dass ganze auch real mit ^^ … Ich werd einfach den Größten kühlkörper ranschrauben den ich finden kann dass sollte dann klappen =) …

Is ja krass jetzt schaffts die schaltung bis zu 11V vorher nur 2V =) … Danke ich hoffe das macht dass ganze auch real mit ^^ … Ich werd einfach den Größten kühlkörper ranschrauben den ich finden kann dass sollte dann klappen =) …

Reinhards wichtigen Hinweis hast du also gelesen. Mit 680 Ohm sollten ca. 20 V erreicht werden. Das hängt besonders von der Toleranz des 10-kOhm-Potis ab.

Wenn du die Schaltung etwas verbessern machen willst:

Ein kleiner Widerstand (100…1000 Ohm) in Reihe zum Schleifer des Spannungs-Potis verhindert, dass der 723 evtl. durchbrennt, wenn am Ausgang ein Akku hängt und dann die Spannung auf den unteren Anschlag gestellt wird. Sonst wäre Anschluss 4 des ICs hart mit dem Akku verbunden.

Ein hoher Widerstand (100…1000 kOhm) zwischen Schleifer des Spannungs-Potis und dessen oberen Anschluss (Ausgang) verhindert dass die Ausgangsspannung hochläuft, wenn der Schleifer-Kontaktwiderstand des Potis zu hoch oder gar unterbrochen wird (z. B. bei altem oder verschlissenem Poti).

Ein kleiner Kondensator (0,1…10 µF) zwischen Anschluss 5 des 723 und der negativen Ausgangsklemme reduziert das Rauschen der Ausgangsspannung und die Anstiegsflanke beim Einschalten.

So gibt es dann immer mehr Verbesserungen, die die Schaltung vergrößern.

Bernhard

Hallo Fragewurm,

Is ja krass jetzt schaffts die schaltung bis zu 11V vorher nur
2V =) … Danke ich hoffe das macht dass ganze auch real mit
^^ … Ich werd einfach den Größten kühlkörper ranschrauben
den ich finden kann dass sollte dann klappen =) …

Wie wärs mit rechnen ???

Maximaler Spannungsabfall am Transistor mal maximalem Strom durch ihn.
Dürfte bei deiner Schaltung bei der kleinsten Ausgangsspannung und maximalem Strom sein. Evtl. bei maximaler Spannung und Kurzschluss.
Bei 24V/2A werden das so 60W sein. Die Spannung muss ja höher als 24V sein.

Damit kannst du dann schon mal einen Transistor aussuchen.

Dann findest du im Datenblatt den Wärmewiederstand zwischen Kristall und Gehäuse. Der Wert ist in K/W.
Damit kannst du berechnen wieviel Kelvin der Kristall heisser als das Gehäuse wird.
Im Datenblatt steht auch die maximal erlaubte Temperatur die der Kristall haben darf.

Nun Musst du eine Umgebungstemperatur festlegen, bei welcher dein Gerät noch betrieben werden können soll. 20°C sind da eine schlechte Annahme ! 30-35°C sind da ein besserer Wert (manchmal ist es ja auch richtig Sommer).

Nun kannst du die maximale Temperaturdifferenz zwischen Transistorgehäuse und Umgebung berechnen und durch die Leistung teilen.

Das ergibt wieder einen Wert in K/W. Der Parameter des Kühlkörpers muss dann gleich oder kleiner diesem Wert sein.

Unterschlagen habe ich jetzt noch, dass es noch einen Wärmewiderstand zwischen Transistorgehäuse und Kühlkörper gibt, welchen man auch noch berücksichtigen muss. Dieser hängt noch von der Art der Montage ab (Trocken, mit Wärmeleitpaste oder Isoliert) ab.

Frohes Gelingen !
Peter(TOO)

Hallo,
da du immer noch an der sache interessiert bist, mache ich dir
einen Vorschlag. Ich würde meine Schaltungen von meinen Strom-
versorgungen rauskramen und scannen.
Ich habe davon früher mal einige Varianten aufgebaut und nutze
dies zum Teil noch heute, weil es bei den bezahlbaren käuflichen
Stromversorgungen kaum was gibt, was annähernd die Eigenschaften
hat, wie ich sie haben möchte.

Dabei handelt es sich um Schaltungen, die variabel alle Fälle
angepasst werden können.
Allerdings hatte ich nie den Anreiz, nur ein primitives einfaches
NT zu haben.
Es war mir viel mehr wichtig, daß es analog arbeitet (kein Störungen
von Schaltreglern) und daß die Stromquellenfunktion über mehrere
Größenordnungen funktioniert (z.B. Bereiche bis 2mA/20mA/200mA/2A).
Termische Schutzschaltung und unkritische Zustände bei Defekten
Potis (abhebende Kontakte) sind natürlich auch wichtige Punkte.

Außerdem sollten immer Anzeigen für Strom und Spannung möglichst
mit hoher Auflösung vorhanden sein (also euch Anzeigespannung
umschaltbar auf 2V/20V/200V ).
Die Anzeigen kannst du aber auch weglassen und evtl. später
nachrüsten. Solche DVM-Module gibt es aber acuh schon für paar €.

Für die Regelung habe ich OPV verwendet, die über Treiber einen
bzw. mehrere parallele Leistungstransistoren ansteuern.
Dafür braucht man aber neben der Hauptspannung (z.B. 24VAC)
auch noch ein paar Hilfswicklungen (z.B. 2x12V).

Aufbau auf lochraster-LP wäre dann kein Problem.

Außerdem wäre es sowieso hilfreich, wenn die Hauptwicklung auch
Anzapfungen hat, so daß die Eingangsspannung an die Ausgangsspannung
angepasst werden kann um die max. Verlustleistung erträglich zu
halten.
Gruß Uwi

Die Sache ist ja die es gibt baupläne die sehr einfach sind im
netz zB diesen:
http://www.vias.org/mikroelektronik/special_circuits…
nur wenn ich den Simuliere funktioniert er nicht was
allerdings auch an meinem Simulationsprogram liegen kann da
noch nicht viel Komplexeres damit Funktionierte trotz
korrekten aufbaus.
100€ ist für mich leider zu teuer deswegen fällt das für mich
weg. Sehr genau muss es auch nicht sein ich brauch halt nur
eine einigermaßen einstellbare Gleichstromquelle zum Basteln.
Was dass Handwerkliche angeht hab ich schon einige erfahrung
nur eben nicht mit geätzten Platten sondern nur
Lochrasterplatten aber damit sollte es genausogut gehen nur
halt Größer was kein Thema ist.
Es können schon ICs mitverwendet werden nur eben keine
Mikrocontroller =) …
Vielleicht hat ja schonmal jemand eines gebaut und kann mir
den schaltplan zeigen =) …