Lactose Intoleranz Laktose Unverträglichkeit

Hallo,

ich möchte dieses Forum nutzen um Euch meine Erfahrungen weiterzugeben und bitte um Feedback.
Mein Ist-Stand ist der folgende: Ich hab eine sekundäre Lactoseintoleranz (LI) überwunden.
Für einen längeren Zeitraum habe ich häufig Antibiotika (hauptsächlich Doxycyclin) eingenommen. Dann stellte sich eine sekundäre LI ein. Diese hatte ich ab 2004 bis 03 2011. Ich hab diese mit einer entsprechenden Diät in den Griff bekommen. Im März 2011 war nach einer Mittelohrentzündung und gut 10 Tagen Antibiotika die LI plötzlich verschwunden.

Leider gibt es im Netz nur sehr wenig Informationen zu der sekundären LI.
Folgendes ist zu finden:
„Diese Form der Laktoseintoleranz ist reversiebel, das heißt sie kann geheilt werden.“
Leider gibt es keine Studien oder weitere Info dazu wie.

Es gibt ein beschriebenes ähnliches Bsp welches die Fructoseintoleranz betrachtet aber sehr passend ist:
„Es wurde vereinzelt berichtet, dass nach Einnahme spezieller Antibiotika (z.B. Metronidazol) eine intestinale Fructoseintoleranz verschwunden ist. Bei diesen Berichten ist aber unklar:
ob nur eine Dünndarmfehlbesiedlung beseitigt wurde, die ähnliche Symptome und ähnliches Diagnoseergebnis erzeugen kann,
ob in Folge einer entfernten Dünndarmfehlbesiedlung die FM verschwunden ist,
ob die Dickdarmflora so modifiziert wurde, dass bei weiter bestehender FM keine Symptome mehr auftreten, obwohl weiterhin Fructose in den Dickdarm gelangt.“

Also ich hoffe, dass ich Euch ein paar neue Denkanstöße gegeben konnte und frag mich was ihr so an Erfahrungen gesammelt habt! Bitte um kurze Rückmeldungen per Mail oder als Beitrag.

Danke und Gruß
Andy

Hallo Andy,

ich habe etwas Ähnliches erlebt. Ich habe meine Laktoseintoleranz mit ca. 13 Jahren bekommen.
Diagnostiziert wurde sie dann fünf Jahre später.
Letztes Jahr wurde dann bei mir primär sklerosierende Cholangitis (PSC) festgestellt.
Ein chronische Erkrankung der Gallengänge innerhalb und außerhalb der Leber. Behandeln kann man die Krankheit nicht, aber ich bekomme UDC (gallensäure) zur Verbesserung der Symptome.
Die Laktoseintoleranz ist jetzt nicht mehr von Bedeutung.
Laut den Ärzten habe ich die PSC schon seit über 10 Jahren, wenn nicht schon länger, die Ärzte gehen davon aus, dass die Laktoseintoleranz eine Begleiterscheinung ist.

LG Krissi

Hallo Andy24!

Danke für Deinen Erfahrungsbericht!
Ich habe auch schon so etwas gehört, allerdings ist
mein Arzt nicht bereit gewesen mir „einfach“ Antibiotika zu verschreiben!
Man muss vielleicht das „Glück“ haben, dass die
Antibiotika einem wegen etwas anderem verschrieben werden. (Glück ist natürlich das falsche Wort, aber ich denke, dass Du weißt was ich meine.)
Ich freue mich für Dich, dass Du Deine LI überwunden hast.
Ich habe leider außer der LI noch eine Glutenintoleranz, eine Histaminintoleranz und eine Fructoseintoleranz.
Wenn ich wenigstens eine Unverträglichkeit loswerden könnte, dann wäre das schon eine Erleichterung!
Aber leider … wie gesagt… die Ärzte verschreiben mir nichts einfach so…!!

Ganz lieben Gruß

Hallo,

ich möchte dieses Forum nutzen um Euch meine Erfahrungen
weiterzugeben und bitte um Feedback.
Mein Ist-Stand ist der folgende: Ich hab eine sekundäre
Lactoseintoleranz (LI) überwunden.
Für einen längeren Zeitraum habe ich häufig Antibiotika
(hauptsächlich Doxycyclin) eingenommen. Dann stellte sich eine
sekundäre LI ein. Diese hatte ich ab 2004 bis 03 2011. Ich hab
diese mit einer entsprechenden Diät in den Griff bekommen. Im
März 2011 war nach einer Mittelohrentzündung und gut 10 Tagen
Antibiotika die LI plötzlich verschwunden.

Leider gibt es im Netz nur sehr wenig Informationen zu der
sekundären LI.
Folgendes ist zu finden:
„Diese Form der Laktoseintoleranz ist reversiebel, das heißt
sie kann geheilt werden.“
Leider gibt es keine Studien oder weitere Info dazu wie.

Es gibt ein beschriebenes ähnliches Bsp welches die
Fructoseintoleranz betrachtet aber sehr passend ist:
„Es wurde vereinzelt berichtet, dass nach Einnahme spezieller
Antibiotika (z.B. Metronidazol) eine intestinale
Fructoseintoleranz verschwunden ist. Bei diesen Berichten ist
aber unklar:
ob nur eine Dünndarmfehlbesiedlung beseitigt wurde, die
ähnliche Symptome und ähnliches Diagnoseergebnis erzeugen
kann,
ob in Folge einer entfernten Dünndarmfehlbesiedlung die FM
verschwunden ist,
ob die Dickdarmflora so modifiziert wurde, dass bei weiter
bestehender FM keine Symptome mehr auftreten, obwohl weiterhin
Fructose in den Dickdarm gelangt.“

Also ich hoffe, dass ich Euch ein paar neue Denkanstöße
gegeben konnte und frag mich was ihr so an Erfahrungen
gesammelt habt! Bitte um kurze Rückmeldungen per Mail oder als
Beitrag.

Danke und Gruß
Andy

Ich muss hier wohl antworten, sonst kriege ich dauernd Mails, dass ich gesperrt bin. Ist hier ja keine Frage, aber da ich antworten muss. Bitte.