Hallo Guido
ich habe ein akkubetriebenes Gerät, das leider nicht mehr so
ganz will.
Wir trauern mit Dir.
Der Spezialakku (7,2V, 1300mAH, NiMH) kann wegen der Bauform
oder Akkupack?
Jahren und geschätzten 100-200 Ladezyklen habe ich seit
einigen Wochen gemerkt, dass die Betriebsdauer des Gerätes von
knapp 60min. langsam auf 10min., dann recht schnell auf wenige
Sekunden gesunken ist.
Das deutet auf steerbende oder gestorbene Zellen des Akkupacks hin, wenn es einer ist.
Also habe ich mir 2 Ersatzakkus gekauft. Trotz mehrmaligen
Aufladen haben beide Akkus eine Betriebsdauer von wenigen
Minuten. Nun stellt sich mir die Frage: Habe ich zwei defekte
Akkus bekommen oder ist das Ladegerät defekt? Und vor allem:
Wie stelle ich das fest?
Indem Du den Ladestrom, die Ladezeit, und die Temperatur der einzelnen Zellen misst.
Der anscheinend leere 7,2V-Akku hat noch eine Spannung von
7,8V.
Das ist i.O., sagt aber nichts, weil ohne Last gemessen.
Am Ladegerät messe ich - wenn kein Akku geladen wird - gute
12V. Ist das nicht zu viel?
Nein, die Leerlaufspannung ist immer höher als bei Last, wir haben hier Cracks, die rechnen Dir das auf ein Millivolt aus (wenn sie wollen).
Leider hat das Ladegerät weder eine Entladefunktion, noch
schaltet es bei voll geladenem Akku automatisch ab.
???
Wer kann helfen?
Ich versuche das mal, kläre, ob Du die einzelnen Akkus erreichen kannst-ich gehe von einem Akkupack aus-und miss dort die Spannung ( 6 Zellen zu 1,2 V), üblicherweise findet sich schnell die eine oder andere Halb- oder Voll- Leiche.
Wenn nicht, müssen die Zellen unter Last geprüft werden, ein Widerstand, der rund 20% des Ah Werts Strom zieht, in diesem Fall rund 5 Ohm, wird in Reihe zum Messgerät gelegt, dann wird die Zeit ermittelt, bei der die Zelle deutlich „in die Knie geht“.
Resume:
Auch neue Akkupacks können defekt sein.
Dieses Thema ist bis zum Abwinken hier schon behandelt worden und leicht in den FAQs zu finden.
Gruß
Rochus