ich verwende seit neuestem 9-Volt-Blocks nach der Nickel-Metall-Haydrid-Technologie (richtige Bezeichnung ?).
Ich besitze dafür noch kein spezielles Ladegerät, habe aber von früher noch (konventionelle) Steckerladegeräte für 9 Volt-Blocks. Darf ich diese schadlos für die neuen NMH-Akkus verwenden?
Welches Gerät wäre andernfalls als gut und günstig zu empfehlen?
es ist immer eine Kosten- Nutzen Rechnung, gut Ladegeräte kosten halt richtig Geld.
Wenn es ok für Dich ist, dass der Akku nach vielleicht 30 Ladezyklen schlapp macht, kannst Du auch das billigste Ladegerät verwenden.
Ich würde mal den Ladestrom messen,oder messen lassen! damit du weist wie lange du laden musst mit dein Steckernetzteil.Ich verwendete eine 24 Stunden Zeitschalt-Uhr die nach eingestellter Zeit Ausschaltete,
und hatte die Akkus 10Jahre in Betrieb allerdings NiCad.Die Lebendsdauer von NiMH sind sicher viel kürzer.
Faustformel: Akkukapazität x 1,2-(1,4)= Einzuladende Energie dividiert:durch Ladeststrom =Ladestunden am Zeitschalter einstellen, (1,2-1,4 =Verluste neuer oder älterer Batterie)
Transitron
Ich würde mal den Ladestrom messen,oder messen lassen! damit
du weist wie lange du laden musst mit dein Steckernetzteil.
Interessant. Aus dem Ladestrom (der bei den Billigteilen unter Umständen gar nicht konstant ist) kannst Du den Ladezustand zu Beginn der Ladung bestimmen? Ich könnte das nicht.
und hatte die Akkus 10Jahre in Betrieb allerdings NiCad.
In Betrieb vielleicht. Auf welchem Niveau die Kapazität dann ist, ist ja eine ganz andere Frage.
Die Lebendsdauer von NiMH sind sicher viel kürzer.
Ach? Mir ist eigentlich das Gegenteil bekannt. Von wegen Memory-effekt und so.
Nun ja. Vielleicht sollten wir über das Thema doch noch mal nachdenken.
Steckernetzgerät oder Steckerlader sollte doch ein Unterschied sein.
Es wird sicher ein unterschied geben bei den Herstellern,ich habe bei mehreren den Ladestrom gemessen der war im Bereich 10-11mA bei den alten Typen für 110mA/h Akkus, die neueren hatten 15mA bis 18mA Ladestrom,und alle hatten ein Vorwiderstand als Strombegrenzung,im Leerlauf war die Spannung zirca 27volt ohne Elko
Steckernetzgerät oder Steckerlader sollte doch ein Unterschied
sein.
Darum ging es nicht. Woher weißt Du denn, wie voll oder leer die Akkus sind, wenn Du mit dem Laden beginnst? Einen halb vollen Akku überlädst Du, einen leeren machst Du nicht ganz voll, wenn Du einfach nur die Zeit nimmst. Das ist eine hübsche Methode, Akkus in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kleine Kapazität zu bringen. Dann kann man lieber gleich Primärzellen („Batterien“) verwenden.
Oder eben wirklich ein gutes Ladegerät. Mindestens mit Spannungsüberwachung.
Gruß
loderunner
Gewiss kann man auch Hochwertigere Ladegeräte kaufen,man muss auch die Preis-Leistung des Billig-Akkus vergleichen,u.wie oft dieser Gebraucht wird im Jahr.Mit 1/10tel der Akkukapazität geladen ist noch kein Akku gestorben, was wäre denn bei Pufferbetrieb ?. „Varta“ schreibt bis zu 20 Stunden mit 1/10el Strom Schadet nicht,weil sie noch nicht warm werden.Nur von A nach B zu fahren kauf ich mir auch kein Panzer.
9V-Akkus lassen sich höchsten mit weniger als 20mA
über 10 bis 18 Stunden laden.
Je nach Kapazität.
Schnellladen geht gar nicht!
Hintergrund, die 9V-Akkus haben intern kleine „Knopfzellen-Akkus“,
diese haben eine relativ hohen Innenwiderstand.
Würde man versuchen die Akkus schneller zu laden,
würde die Ladespannung nur steigen und die Akkus drohen
zu überhitzen!
Man würde die Akkus nicht einmal voll bekommen.
Also ein kleines Steckerladegerät reicht völlig.