über das Laden von Akkus läßt sich vieles nachlesen, was ich aber nicht finde, ist der Daueranschluß am Ladegerät. Da ist z.B. mein drahtloses Festnetztelefon, das steht in der Ladeschale (Telekom) auf Dauer. Dort ist der Platz, wo ich es finden kann. Schadet das dem Akku? Ich weiß nicht, ob bei NiCd oder Ni-Mgh auch eine Regelung verwendet wird, wie beim Li-Ion. Wenn ich die Anzahl der möglichen Ladezyklen lesen, mögen das die von leer auf voll sein, was aber ist mit den Zyklen von fast-voll bis ganz-voll? Die Beraterin von Telekom meinte heute, die Akkus vom Gigaset (Handgerät vom Festnetztelefon) müßten nach 1 Jahr ausgetauscht werden, was ich nicht glaube. Kennt sich jemand mit dieser Akku-Thematik aus?
Was ich sagen kann: es wird generell empfohlen, die Handsets nicht dauerhaft in die Ladeschale zu stellen (zu den technischen Details kann ich mich leider nicht äußern). Ich nutze auch Gigaset Mobilteile und tausche die Akkus nach ca. einem Jahr immer aus, weil ihre Kapazität spürbar nachlässt.
Also ich habe aktuell zwei Gigasets in der Betreuung und hatte bis vor einem halben Jahr selbst eines. Meine Erfahrung: Nach einem Jahr pauschal zu wechseln ist übertrieben. Schlecht für Umwelt und Geldbeutel. Bei mir sind’s immer etwa drei bis fünf Jahre gewesen, wo die ersten Ermüdungserscheinungen zu sehen sind. Wir verwenden aber nur Marken-Akkus, kein Fernost-super-preiswert.
Das Laden muss bei NiMH geregelt werden, keine Frage. Überladen ist tödlich. Die Gigasets machen das, mit teilweise mäßigem Erfolg. Die ständig warmen Mobilteile verraten eine gewisse Fehleinschätzung des Ladezustandes. Andererseits ist das draußen lassen auch doof, denn die Lebensdauer eines Akkus bemisst sich auch an der Anzahl der Lade- und Entladezyklen. Also ein typische Fall von “wie du es machst…”.
Ich hatte meine Mobilteile immer in der Ladestation, spätestens aber am Abend rein gelegt. Und habe damit wie gesagt locker drei Jahre erreicht, eher mehr.
Ich bin inzwischen zum Fritz!Fon gewechselt, weil das einen Li-Ion-Akku hat und auch sonst irgendwie schicker ist. Gigaset verbaut nach meinem Kenntnisstand noch immer NiMH.
Nachladen bei NiCd und NiMH ist generell schwierig, weil der Ladeschluss von vielen Faktoren abhängig ist.
Meine Erfahrung, Handgerät erst in die Ladeschale stellen, wenn es Hunger hat. Hängt natürlich auch von der Häufigkeit der Nutzung ab.
Die speziellen Akkus AA/AAA für Telefone haben einen anderen inneren Aufbau. Sie tolerieren Überladung leichter als die normalen, haben dafür aber auch eine etwas geringere Kapazität und höheren Preis.
Ich nutze auch die Geräte von FRITZ!, die sind zwar etwas teurer, bieten aber noch viel mehr lustige Funktionen.
Außerdem finde ich die Menüführung beim Gigaset für sehr gewöhnungsbedürftig.
Ist das wirklich so? Sind die “Phone-Akkus” anders gebaut? Ich nahm immer an, das sei eine Marketing-Idee, die alten 700 mAh noch an den Mann zu bringen
Wenn ich mich nicht irre, haben die weniger aktive Masse und mehr Hohlraum um den Überdruck des gasenden Elektrolyten aufzunehmen.
Mit Katalysator wird das Gas wieder „verflüssigt“, rekombiniert.
Bei den normalen Zellen würde der Überduck durch ein Sicherheitsventil abgelassen, womit der Elektrolyt allmählich entweicht.
danke für eure Beiträge, der Ni-MH Akku in meinem Gigaset hat nur 400mAh, offenbar ist das viel viel zu wenig. Bei Varta fand ich Typen mit 800mAh. Kann die zu geringe Leistung ggf. was damit zu tun haben, daß der Empfang von Signal des Basisgerätes nicht gut ist? Das Handgerät meldet regelmäßig “keine Basis” oder bricht die Verbindung während eines Gespräches ab. Das Basisgerät ist der Router, der einmal quer durch die Wohnung im Abstellraum ca. 20m entfernt ist.
Die gibt es und zwar unter der Produktbezeichnung Fritz!Fon. Aktuell sind die Modelle C6 und X6. Durchaus nette Geräte mit Zusatzfunktionen, allerdings reagiert zumindest das Modell X6 etwas empfindlich Kontakt mit harten Oberflächen (da fallen dann halt u.U. „unwichtige“ Teile ab).
Das wird eher das Problem sein als die Akkukapazität. Zumindest war das bei uns das Problem, und erst als ich die drei (!) FritzBoxen passend konfiguriert habe, hat das mit der Verfügbarkeit der FritzFone geklappt. Es gibt aber auch DECT-Repeater, du musst nicht weitere Router kaufen.
Gemessen oder sollte er die laut Aufdruck haben?
Und sind das nicht 2 Stück?
Alte Akkus können einen erhöhten Innenwiderstand haben, da bricht die Spannung zusammen, sobald etwas mehr Strom abverlangt wird.
Du kannst es mit normalen 1,5V Primärzellen testen.
Aber nicht versuchen aufzuladen!!!
Das Fritz!Fon passt natürlich nur gut zur Fritz!Box.
Wir haben jetzt schon seit mehreren Jahren FritzFon-Mobilteile, und da habe ich mittlerweile beim zweiten Mobilteil auch schon den Akku gewechselt, aber wir haben viele Jahre Gigaset (länger als bisher FritzFon) gehabt, und da habe ich vielleicht während der ganzen Lebensdauer ein einziges Mal Akkus gewechselt. Davon abgesehen, dass die Gigaset-Akkus auch günstiger waren (ich weiß nicht mehr, ob das AA oder AAA waren) als die FritzFon-Akkus (Li-Ion).
laut Aufdruck! Natürlich sind das 2 Akkus, aber ich ging davon aus, daß klar ist, daß man stets gleiche Typen einsetzt.
Das mit dem “nicht aufladen” ist zweideutig: meinst du, die Primärzellen oder die alten Akkus. Daß die Primärzellen nicht aufgeladen werden, ist klar, aber was ist mit tiefgeladenen Akkus? Ich habe noch ein altes Sinus PA 207, bei dem zugehörigen Handgerät sind 2 Akkus mit beschriftet 750mAh drin, die eine hat 0,00V, die andere 437mV. Wegwerfen?
Leider ist durch meine Fragestellung zwischendurch die Anfangsfrage etwas in den Hintergrund gerutscht. Dennoch habe ich herausgelesen, daß das dauerhafte Verbleiben in der Ladeschale zwar nicht die Lebensdauer der Akkus fördert, aber auch nicht dramatisch ist. Daß ggf. die Akkus überladen werden und explodieren, habe ich bislang nicht herausgehört.
Das mit dem Empfangsschwäche scheint nicht primär ein Problem der Akkus zu sein, eher der Abstand von Sender zum Empfänger.
Mein Vermieter, mit dem ich das Problem besprach, gab mir die Info, daß man per Smartphone die Empfangsstärke beurteilen kann, wahrscheinlich die Feldstärke. Direkt neben dem Router (Glasfaser, von dem aus auch das Telefon versorgt wird) messe ich ca. -20dBm, am Ort des Handgerätes ca. -70dBm im 5GHz Netz. Wie das Internet (YouTube-Video) zeigt, liegen “gute” Werte im Bereich -30 bis -40dBm. Ich werden den Abstand zwischen Router und Ladeschale des Handgerätes verkleinern und beobachte dann erst mal, wie das funktioniert.
Die Ladeschale ist (nur) zum Laden da, das Mobilteil muss genug Signalstärke empfangen.
Das Mobilteil ist doch über DECT mit dem Router verbunden, oder nicht? Dein Smartphone kann kein DECT, daher habe ich keine Ahnung, was der Vermieter meint. Wie ich bereits erwähnt habe:
Du musst das DECT-Signal verstärken, nicht das WLAN-Signal!
danke für den Hinweis, Du hast völlig recht, ich falle immer wieder darauf rein . Das Mobilteil ist da, wo die Ladeschale steht, und dort wird meist abgehoben und gesprochen.
Momentan habe ich vor, an den Router über Kabel das Sinus-Telefon anzuschließen, welches dann im Wohnzimmer steht und dort die Basisstation für das Handgerät (zugehörig zum Telefon) darstellt. Dann ist der Abstand zwischen Basis und Handgerät sehr klein.