Damit verlierst du ggf. Komfortfunktionen, auf jeden Fall wird die Sprachqualität deutlich schlechter und du kannst dann maximal ein Gespräch gleichzeitig führen, selbst wenn du vier Mobilteile hättest.
Statt dessen sollte man entweder eine IP DECT-Basis mittels Netzwerkkabel am Router betreiben (nicht ganz einfach) oder einen passenden DECT-Repeater einsetzen (ziemlich einfach anzumelden).
Die Akkus kannst du versuchen in einem vernünftigen Ladegerät einzeln zu laden.
Ich würde, wenn der Test mit den Primärzellen positiv verläuft, neue Akkus kaufen.
entschuldige, ich habe das mit dem Repeater durchaus zur Kenntnis genommen, habe so ein Teil aber noch nie besessen und daher keine Vorstellung über den Vorteil. Ich hatte nicht vor, einen weiteren Router zu kaufen. Toll finde ich aber, daß ich nach jeder Anfrage ein Stückchen mehr dazulerne. Danke für die Tipps.
Genauer gesagt: das ist ein Gerät, das über eine Sende- und eine Empfangseinheit verfügt. Es empfängt das Signal - in diesem Fall - der Basisstation, „bereitet es auf“ und sendet es wieder aus. So verlängert sich (scheinbar) die Reichweite der Basisstation und verbessert so den Empfang in größerer Entfernung von der Basisstation bzw. stellt die Möglichkeit des Empfangs überhaupt erst her.
danke für die Info, aber die Powerline, die ich mal hatte, verlängert die Reichweite auch, geht halt über das Stromnetz von einer Steckdose zur anderen.
Der Effekt ist in Ansätzen der gleiche, aber das Prinzip ist ein völlig anderes. Das Signal wird dabei über das Stromnetz transportiert und dann durch den Powerline-Adapter wieder in eine WLAN-Signal „übersetzt“.
Für Deine aktuelle Anfrage gibt es allerdings zwei kleine Haken:
PowerLine macht das Stromnetz wuschig und ist deswegen auch ziemlich instabil.
Es gibt keine DECT-Repeater, die Telefongespräche über das Stromnetz transportieren und dann wieder in ein Funksignal umwandeln.
verstehe ich das richtig, daß der Repeater ausschließlich drahtlos arbeitet, empfängt also irgendwo, vielleicht auf der halben Strecke zwischen Router und Telefon, das DECT-Signal des Routers, verstärkt es und sendet es wieder raus, gleiche Frequenz?
Nicht ganz, gleiches Frequenzband. Da gibt es mehrere Kanäle.
Die KI sagt dazu:
Übersicht mit KI
DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) nutzt in Europa einen dedizierten, lizenzfreien Frequenzbereich zwischen
1880 und 1900 MHz. Dieser Bereich ist exklusiv für DECT-Anwendungen wie Schnurlostelefone, Babyfone und Smart-Home-Geräte reserviert, was Störungen durch andere Funktechniken wie WLAN (2,4 GHz) vermeidet.
Wichtige Details zum DECT-Frequenzband:
Frequenzbereich: 1880 MHz bis 1900 MHz (1,88 – 1,9 GHz).
Kanäle: Das 20-MHz-Band ist in 10 Kanäle mit jeweils 1,728 MHz Bandbreite unterteilt.
Technik: Es handelt sich um ein FDMA/TDMA-Verfahren (Frequenz- und Zeitmultiplex), das 12 bis 24 Zeitschlitze nutzt
.
Sendeleistung: Die maximale Sendeleistung beträgt 250 mW, bei Eco-DECT oft geringer.
Reichweite: Ca. 50 Meter in Gebäuden, bis zu 300 Meter im Freien.
International: Während in Europa 1,88–1,9 GHz Standard ist, wird in den USA der Bereich um 1,9 GHz (DECT 6.0) genutzt.
Die Nutzung dieses spezifischen Bereichs gewährleistet eine hohe Sprachqualität und abhörsichere Verbindungen, da die Funkwellen Wände und Decken gut durchdringen können.