Hallo zusammen,
ich beschäftige mich momentan mit dem im Topic bezeichnetem Thema -
wobei es mir unerklärlich ist, weshalb es solche T&T Systeme bereits im Stückgutverkehr (DHL, GLS, Deutsche Post etc.) bereits gibt, aber im Ladungsverkehr nicht. Dabei es doch von enormer Bedeutung ist sicherlich für viele Speditionen.
Was denkt ihr sind die Gründe?
Oder habt ihr vielleicht konkrete Aussagen dazu?
Bücher, Literatur habe ich dazu leider noch nicht viel gefunden.
Lust auf Diskussionen?
DAnn herdamit. Würde mich gerne mit euch austauschen.
gruße
Hallo,
es gibt natürlich auch im Ladungsverkehr solche Systeme. Damit wird zum Beispiel geprüft, ob Ladungen rechtzeitig angekommen sind (z.B. zur Bewertung von Transportunternehmen/Fahrern). Meistens sind diese Systeme als Portale angelegt, so dass sowohl der Kunde, als auch der Lieferant, sowie auch der Transportunternehmer darauf zugriff haben.
Viele Grüße
Peter
Hallo Q-Bert,
kannst du mir konkret ein Beispiel nennen von einer Spedition die im Ladungsverkehr tätig ist? Oder kennst du Literatur dazu?
Soweit ich mich informiert habe gibt es bislang noch keine Spedition im Ladungsverkehr (also es geht nicht um Stückgut wie bei der Post, DHL oder Schenker - sondern um Komplette LKWs) die ein T&T-System eingesetzt hat.
Das Problem was alle sehen dabei ist, dass es im Ladungsverkehr schwer wird ein einheitliches System zu entwickeln, denn die meisten Speditionen vergeben teilweise ja ihre Ladungen über so Frachtbörsen an Subunternehmen, die dann einmalig transportieren z.B.
Dabei gestaltet es sich schwer eine lückenlose Rückverfolgung einzuführen.
Etc.
Wenn du mir Antworten liefern kannst – wäre ich dir dankbar
Im I-net habe ich noch nichts über T&T im Ladungsverkehr gefunden, Literatur sowieso nicht (NUR vom T&T im Stückgut).
Gruß
Hallo GForce,
ich schätze es liegt an der höheren Transparenz die im Sammelladungsverkehr herrscht. Darüberhinaus findet der gewöhnliche Ladungsverkehr nicht innerhalb eines geschlossenen Systems statt.
So ist es wichtig sich die Art beider Lieferungsformen anzuschauen.
Sammelladungsverkehre finden auf zwei Arten statt.
Hub and Spoke Systeme oder Direkte Sammelladungsverkehre. Hier bei ist die Komplexität was die Anzahl der Versender und Empfänger betrifft deutlich höher. Ebenfalls sind im Hub ans Spoke Verkehr viele Transporteure vorhanden. Was sie jedoch alle eint ist die Verwendung eines einheitlichen Systems.
Im direkten Ladungsverkehr sind, im Grunde, nur ein Versender, Spediteur und Empfänger involviert. Die Laufzeit und der Standort der Ware (Track and Tracing - Interessen) sind relativ transparent. Ladungsverkehre finden aber nicht innerhalb eines definierten Systems statt. Um also eine Kompatibilität der Track and Tracing Technik zu gewährleisten, müssten Deutschlandweit verschiedenste Verlader die völlig unabhängig von einander sind die gleich Technik verwenden.
Darüberhinaus ist die lückenlose Sendungsverfolgung, durchaus mit „hohen“ Kosten und Aufwand verbunden dessen Angebot als zusätzliche Leistung im Verhältnis zur Kernleistung (Transport) steht.
Für dich wäre interessant welche Möglichekeiten der Sendungsverfolgung gibt es (Barcode, Transponder, etc.), aus den Kenntnissen lassen sich sicherlich noch mehr Schlüsse zeihen.
Ich hoffe meine, vielleicht etwas wirre, Antwort hilft dir weiter. Bei weiteren Fragen, gerne. Gut wäre aber immer wenn du deinen eigenen Kenntnisstand mitteilst.
Gruß
Richi