Längere Unterbringung Hund

Hi,

ich habe eine Reha-Maßnahme für mich schon mehrfach verschoben, weil ich meinen Hund nicht weggeben wollte. Nun ist es so, dass ich darum nicht mehr herumkomme. Es handelt sich um eine Zeit von 8 Wochen.

Lange habe ich überlegt. Hier vor Ort will ich ihn nicht unterbringen, da ich fürchte, dass sie dem Betreuer abhaut und mich an ihrem gewohnten Ort sucht. Nun habe ich jemanden gefunden, den sie kennt, der aber ca. 200 Km von hier weg wohnt.

Was meint ihr?

Und: Was tue ich dem Hund mit der Trennung an? wird sie hinterher noch Vertrauen zu mir haben? Sie kommt von der Straße (Ungarn), ist seit 2,5 Jahren bei mir, hatte dann hier einen schweren Unfall, ist nun (munter) dreibeinig und ich möchte nur, dass es ihr gut geht.

Sehr unsicher:

Anja

Hallo,
so eine Trennung ist natürlich schon nicht einfach. Aber eine bekannte von mir muss auch mehrmals im Jahr ins Krankenhaus und mindestens einmal im Jahr für mehrere Wochen in Kur. Ihrem Hund scheint das so weit aber nicht zu stören. Er kommt immer zur Gleichen Pflege Person und sieht dies als sein zweites Zuhause an.
Ich würde Ihn daran gewöhnen in dem Du vieleicht eine zeit lang mit Ihm zusammen Täglich zu der Pflege stelle gehst. Dort muss es natürlich super toll für den Hund sein. Dann würde ich Ihn stunden weise dort lassen, damit er lernt dort auch ohne dich zu sein. Aber keine Abschiedsszenen wenn du gehst, es muss ganz normal für Ihn werden. Vieleicht kann Ihn jemand mit nem Spiel ablenken wenn du gehst. Wenn du dich unbedingt verabschieden willst, so tue das 10 min. bevor du gehst, damit der Hund nicht merkt das er verabschiedet wird und nicht schon beim nächsten mal weiß was gleich passiert. Dann lässt du Ihn mal über Nacht dort und schließlich ein Wochenende.
So gewöhnt er sich langsam daran das du mal nicht dort bist. So habe ich meinen Hund daran gewöhnt mal bei der Oma zu sein. Hunde kommen wenn die daran gewöhnt werden erstaunlich gut damit klar. Vieleicht findest du eine Pflegestelle über den Tierschutz, die kennen sich meist auch mit Straßenhunden recht gut aus und wissen auch wie man einem Hund den Trennungsschmerz vereinfacht oder ihn ablenkt.

Magret

ich habe eine Reha-Maßnahme für mich schon mehrfach
verschoben, weil ich meinen Hund nicht weggeben wollte. Nun
ist es so, dass ich darum nicht mehr herumkomme. Es handelt
sich um eine Zeit von 8 Wochen.

Lange habe ich überlegt. Hier vor Ort will ich ihn nicht
unterbringen, da ich fürchte, dass sie dem Betreuer abhaut und
mich an ihrem gewohnten Ort sucht. Nun habe ich jemanden
gefunden, den sie kennt, der aber ca. 200 Km von hier weg
wohnt.

Was meint ihr?

Und: Was tue ich dem Hund mit der Trennung an? wird sie
hinterher noch Vertrauen zu mir haben? Sie kommt von der
Straße (Ungarn), ist seit 2,5 Jahren bei mir, hatte dann hier
einen schweren Unfall, ist nun (munter) dreibeinig und ich
möchte nur, dass es ihr gut geht.

Sehr unsicher:

Anja

Hallo Anja,

ich bin kein Fachmann, kann dir aber meinen eigenen Erfahrungsbericht schildern:
vor 2 Jahren musste ich meinen Hund auch von Ende Juli bis Ende September abgeben, weil ich mir einen komplizierten Fussbruch zugezogen hatte, und nicht einen Schritt gehen durfte …

Ich konnte Lotte allerdings bei ihrem Ex-Herrchen unterbringen, wir haben uns aber die ganze Zeit über nicht einmal gesehen …

Und: Was tue ich dem Hund mit der Trennung an? wird sie
hinterher noch Vertrauen zu mir haben?

Also meiner hat es nicht merkbar geschadet, das Vertrauen zu mir war ungebrochen, die Wiedersehens-Freude auf beiden Seiten riesig, und ich habe NICHTS nachteiliges in Bezug auf Vertrauen o.ä. festgestellt. Einzig an der Erziehung musste ich kleinere Teilbereiche neu einüben, denn der Betreuer war wohl nicht so konsequent wie ich, und hat ihr mehr durchgehen lassen.

Sehr unsicher

das war ich auch, ich hatte sie zu dem Zeitpunkt auch erst 1 Jahr… wie gesagt bei uns ist es wirklich richtig gutgegangen, es war unproblematisch. Sie hängt sehr an mir, hat aber trotzdem nach dieser längeren Trennung keine Verlustangst entwickelt.

Alles Gute für euch 2,
Sabine

Sehr unsicher:

Anja

Liebe Anja,

wichtig ist Deine Reha und eine gute Unterbringung für Deinen Hund. Beides hast
Du bestens organisiert, Herzlichen Glückwunsch!

Nun entspann Dich … damit Ihr noch jede Menge Spaß miteinander haben könnt!

Liebe Grüße, Son-ja

)

hallo anja ich würde es genauso machen wie magret ich habe es auch so getan und es war richtig .dein hund wird dich trotzallem lieben und das von herzen sehr glaube mir .hab vertrauen alles wird gut .ABER SUCH dir eine unterkunft in deiner NÄHE es ist besser so zum üben, und
tschüß bis irgendwan und viel spass und erfolg bei deiner kur rexynowskie

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Hi,

Hier vor Ort will ich ihn nicht

unterbringen, da ich fürchte, dass sie dem Betreuer abhaut und
mich an ihrem gewohnten Ort sucht. Nun habe ich jemanden
gefunden, den sie kennt, der aber ca. 200 Km von hier weg
wohnt.

Wenn Dein Wauzi abhauen sollte, tut er das auch in 200 km Entfernung, vielleicht ist es dann besser wenn er es bei dir tut, wo er sich auskennt, da wüßte man wo man ihn suchen kann. An sonsten gilt absoluter Leinenzwang auf nicht abgeschlossenen Gelände.
Hab Mut! Die Tierer sind schlauer als wir es vermuten :smile: