Hallo!
Das Ministerium
regelt nur, wie viele Referendare eine Anstellung bekommen. Es
regelt nicht, wie viele studieren und die Staatsexamina
machen.
Und warum haben sich dann die nicht eingestellten Referendare so bitter beklagt, sie seien von den Versprechungen des KM ins Lehramtsstudium „hineingelockt“ worden und jetzt würden sie trotz guter Examina nicht übernommen??
Wenn das Ministerium also einfach viele viele
Absolventen einfach nciht eingestellt hätte, müßten die ja
jetzt arbeitslos herumlaufen, und das ist offensichtlich nicht
bei vielen so.
Ja sollen denn junge Leute, die eine Familie gründen wollen, auf der Warteliste versauern? Die Tatsache, dass sie anderswo untergekommen sind, beweist doch grad, dass sie gut qualifiziert sind.
Und zum aktuellen Fall: Unbegreiflich für mich, wieso man im
Schulmanagement sowas nicht organsisieren kann: […]
Da muss ich jetzt mal meine Kollegen Stundenplaner in den
Schutz nehmen.
Dein kollegiales Mitgefühl in Ehren! Aber darum kann es hier nicht gehen.
Ein Stundenplanumbau wie von Dir vorgeschlagen
ist zwar denkbar, aber praktischein Vorgang unvorstellbarer
Komplexität.
Das muss mir niemand erklären. Aber wenn ich um mich schau, dann ist es so: Die einen Schulen schaffen es, wenigstens mit einem befristeten Provisorium und mit Anstand derartige Katastrophen zu bewältigen, die anderen beklagen die Unmöglichkeit.
Den Lehrer im Leistungskurs auf diese Weise zu
ersetzen hätte einen Umbau des Stundenplanes für alle Klassen
(und damit alle Lehrer) zur Verfügung,
Doch nicht nur für den Wechsel im LK! Es stellt sich das gleiche Problem doch auch beim Wechsel der Referendare zum Halbjahr. Wann entspricht denn die Zuweisung genau den Angängen? Da muss doch immer umgestellt und in der Unterrichtsverteilung umdisponiert werden,
und die Arbeit dafür
nimmt eine Woche in Anspruch.
Nimmt es halt, ok. Wofür ist man denn da, wenn nicht dafür, das, was man macht, möglichst gut zu machen?
Macht ihr nach dem Abitur keinen neuen Stundenplan, um den nun nicht mehr im K 13 unterrichtenden Lehrkräften die Löcher in ihrem Stundenplan zu ersparen? Geht doch auch!
Bei mir an der Schule wird
gerade heiß diskutiert, […] warum
man so doofe Stunden vertreten muss…
Kommentar überflüssig.
der Vertretungsplaner
hat im Normalfall nur einen Kollegen, den er für die
Vertretung einsetzen kann.
Da habt ihr einen gut funktionierenden Personalrat, der durchgesetzt hat, dass die Kollegen wenig freie Zwischenstunden haben. Sachdienlich ist das nicht, wie sich zeigt.
Und was die Eltern der Unterstufe an einem Gymnasium für einen
Aufstand machen, wenn sich mitten im Schuljahr einfach so der
Stundenplan ändert …
Wie schon gesagt, das ist auch mitten im Schuljahr bei den Halbzeitversetzungen der Fall.
Das begrieft man
selbst als Lehrkraft nur ansatzweise und beobachtet es immer
wieder mit mehr oder weniger erstaunen.
Nö, das ist der Normalfall. Er lässt sich aber erklären und begreifbar machen.
Gruß!
Hannes