als bei uns zu Hause gestern von nachmittags an durchgehend ein mechanisch-maschinelles Dauergeräusch auftrat und wir erst dachten, dass es vom über uns wohnenden Vermieter kommt, erfuhren wir von jenem, dass genau im an unser Schlaf- und teilweise Wohnzimmer angrenzenden Haus ein Dentallabor ist.
Wir hatten schon öfter Brummgeräusche wahrgenommen, da diese bisher aber nur tagsüber auftraten, uns damit abgefunden.
Hat man ein Recht, den Labor-Betreiber dazu zu bringen, die lärmverursachenden Geräte zwischen 22 und 6 Uhr nicht zu betreiben oder in einem anderen Raum aufzustellen, der die Schwingungen nicht direkt in unser Haus überträgt?
Da wir erst vor drei Wochen eingezogen sind, kann ich mir nämlich vorstellen, dass das nicht die Ausnahme bleiben wird.
Wie oft muss man eine solche Belästigung dulden und mit welchem Schallpegel?
Ich weiß nicht, ob dieses Brett für diese Frage das Richtige ist, aber für ein Rechtsbrett finde ich sie auch nicht passend…
ich würde einfach mal rübergehen und fragen, bzw bescheid sagen, das ihr das derart laut hört, und in welcher Häufigkeit da spätnachmittags und nachts gearbeitet wird .
Als Regel kann ich mir das nicht vorstellen, und vll ist dem Betreiber gar nicht klar, das ihr das hört.
Bietet ihm an, sich das bei Euch mal anzuhören, vll reicht ja schon ein Umstellen der maschine.
Wir hatten mal ein Problem mit einem nebenanbefindlichen Kosmetikstudio, dessen Küche direkt an unser Schlafzimmer grenzte. Ich war damals im Schichtdienst und habe oft morgens geschlafen. Und immer wieder hörte man lautes Scheppern und Klirren. Nach einem gespräch kam dann raus, das das von den Instrumenten und Schalen kam, die ins Waschbecken geschmissen wurden. Eine Plastikspülmatte für 99 cent löste das Problem sofort. Und neben genug Schlaf wurde ich dann als Ausgleich da mal voll verwöhnt.
Und sollte das nichts helfen, würde ich definitg erst noch mal mit dem Vermieter sprechen bevor ich rechtliche Schritte einleite.