Lärmschutzwand

Hallo Forum,

folgende Situation:
ein Haus mit Garten hinter dem gerade eine neue Strasse errichtet
wird. Hinter der neuen Strasse wiederum einige Gärten mit Häusern
dahinter.
Jetzt wird eine Lärmschutzwand errichtet - allerdings als Schutz für
die anderen Häuser…
Jetzt liegt es natürlich auf der Hand dass nicht nur der Anblick
besagter Wand kein angenehmer Anblick ist- vielmehr ist auch an
vermehrten Lärm durch die Autos und die Wand zu denken. Demnach müßte
die Wand ja für die eine Seite Häuser den Lärm schlucken - für die
Anderen den Lärm entsprechend weitertragen.

Meine Frage :könnte man etwas gegen eine solche Lärmschutzwand
unternehmen?

Gruß und danke schonmal für eure Antworten
Su

Hallo Forum,

folgende Situation:
ein Haus mit Garten hinter dem gerade eine neue Strasse
errichtet
wird. Hinter der neuen Strasse wiederum einige Gärten mit
Häusern
dahinter.
Jetzt wird eine Lärmschutzwand errichtet - allerdings als
Schutz für
die anderen Häuser…
Jetzt liegt es natürlich auf der Hand dass nicht nur der
Anblick
besagter Wand kein angenehmer Anblick ist- vielmehr ist auch
an
vermehrten Lärm durch die Autos und die Wand zu denken.
Demnach müßte
die Wand ja für die eine Seite Häuser den Lärm schlucken - für
die
Anderen den Lärm entsprechend weitertragen.

Nicht zwangsläufig wird’s lauter : das hängt ganz von den schallabsorbierenden Materialeigenschaften der gegenüberliegenden Wand ab.
Gruß
Karl

Meine Frage :könnte man etwas gegen eine solche Lärmschutzwand
unternehmen?

Gruß und danke schonmal für eure Antworten
Su

Meine Frage :könnte man etwas gegen eine solche Lärmschutzwand
unternehmen?

Wenn Du den Verstand einigermaßen beisammen
hast, wirst Du begreifen :

  1. dass Du erst mal nur Vermutungen äußerst, was den
    „Rückwurf“ des Schall in Deine Richtung betrifft,

  2. wirst Du begreifen, dass sich Lezte was dabei
    denken, Lärmschutz herzustellen,

  3. wirst Du Dir die Auflagen zu Deinem Haus anschauen,
    aus denen sich ergibt, dass Du Deinen Neubau so
    herstellen musstest, dass dieser auch gegen Lärm
    gechützt ist. Diese Auflage ist Teil der Baugenehmigung.

  4. Wenn das nicht reicht, nehme Kontakt mit dem Inhaber
    der Strasse auf (Strasenbauamt ?) und trage dort Dein
    Anliegen vor. Aufgrund der rechnerischen Werte wird man
    Dir dann sagen, ob Du „gefährdeter“ bist. Wenn ja, wird
    man Dir dabei helfen, einen Antrag auf Lärmschutz zu
    stellen. Das können neue Fenster oder Isolierungen
    sein. Die „Strasseninhaber“ fungieren dabei als reine
    Geldverteiler. Den Leuten ist es egal, ob sie Dir Geld
    zugestehen.

  5. Sollte bei Dirgefördert werden, kannst Du in Ruhe noch
    einen Deal mit einem befreundetem Handwerker machen.
    5.1. Du kaufst das Material auf seinen Namen in seinem
    Baumarkt.
    5.2. NachFertigstellung schickt er Dir neRechnung über
    die Baumaßnahme.
    5.3. Der „Strasseninhaber“ kommt schauen, ob alles so
    gemacht ist, wie geplant und bezahlt dann die vereinbarte
    Summe.
    5.4. Nunkannst Du Dich mit Deinem Kumpel darüber unterhalten,
    wie Ihr Euch den Betrag teilt, der noch auf seinem Konto
    ist.
    5.5. Dein Kumpelwird einen Teil abhaben wollen, weil er
    Verwaltungsaufwand hat, weil er Steuern BG usw. zahlt,
    weil er Risiko trägt, weil er etwas „Klimpergeld“ über
    haben möchte.

Neben der Erreichung des Lärmschutz kannst Du also noch
einige Euro-Dollar über haben, die Du entsprechend
investierst - vielleicht ne zusätzliche Schutzwand
gegen Sicht und Schall, oder einfach ne Gartenlaube.

Anders als beim Sozial-Schmarotzer Laurenz Meyer ist dieses
Prozedere nicht nur vollkommen legal, sondern auch moralisch
in bester Ordnung, da Du Leistung erbringst und für
Umsatz sorgst.

Sieh nicht alles Negativ und denk nicht darüber nach,
wie Du Leute / Behörden anscheissern kannst, sondern
versuche Deine berechtigten Vorteile / Rechte in
Anspruch zu nehmen.