Liebe Gemeinde,
ich hab´ da so ´ne kleine Internetpräsenz, deren Titel ich mal nicht nenne. Des weiteren habe ich mal ein kleines Tagebuch darüber geschrieben, wie ich seinerzeit zu meinem Telephonanschluß bei der Düsseldorfer Telephongesellschaft ISIS gekommen bin. Da ISIS etliche Probleme hatte, mir den Anschluß bereitzustellen, kommt der Laden in dem Tagebuch nicht wirklich gut weg.
Der Text ist allerdings nicht irgendwie bösartig, sondern eher leicht spitz und vor allem lustig formuliert. Er entspricht im übrigen absolut der Wahrheit, enthält keine Übertreibungen, kein fremdes Material oder läßt etwas aus. Es werden lediglich Inhalte von Telephonaten und Briefen zusammengefaßt wiedergegeben (keine Zitate, z.B. Auftragsbestätigung vom xx.yy.2000) und meine jeweilige Gefühlslage geschildert. Das Tagebuch liegt ISIS vor und ich habe mit einem der damaligen Geschäftsführer lange darüber gesprochen. Er war a) amüsiert und b) daüber erschrocken, was in seinem Laden alles möglich ist oder eben nicht. Das Tagebuch war auch Thema einer Mitarbeiterversammlung, wo man über die von mir „aufgedeckten“ Ablaufprobleme diskutiert hat. Man hat dem Inhalt des Tagebuches in keiner Weise widersprochen.
Nun würde ich das genannte Tagebuch bei Gelegenheit auf meiner Präsenz in meine Abrechnung mit dem Leben als solchem unterbringen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ISIS (inzwischen zu Arcor gehörend) irgendeine rechtliche Handhabe gegen mich hat. Klar ist natürlich, daß ich Inhalte von Telephonaten nicht beweisen kann. Die einzelnen Stationen meines fast einjährigen Irrweges sind jedoch dokumentiert.
Wer hat dazu eine Meinung?
Gruß
Christian
