überall auf der Welt stößt man auf den Begriff „Lager“, wenn es um Bier geht. Ist das ein Wort aus der deutschen Sprache, der das Bier als „gelagert“ (also in einem Lager aufbewahrt) bezeichnen soll? Was macht das Lagern mit dem Bier? Wodurch unterscheidet sich Lager-Bier von Nicht-Lager-Bier?
Oder hat das Wort „Lager“ nichts mit dem deutschen Wort zu tun und bedeutet was ganz anderes?
Oder hat das Wort „Lager“ nichts mit dem deutschen Wort zu tun
und bedeutet was ganz anderes?
ich hatte keine Lust, mich durch die 279 Links von Anja zu wühlen, deswegen ist meine Antwort vielleicht überflüssig. Zumindest aber ist sie kurz und knapp: Lagerbier heißt Lagerbier, weil es länger gelagert werden kann (konnte), als andere Biere. Ob sich das mit Einführung des Kühlschranks geändert hat, entzieht sich meiner Kenntnis sowie meinem Interesse.
ich hatte keine Lust, mich durch die 279 Links von Anja zu
wühlen,
hier die Kurzfassung: Export/Lagerbier
Exportbier und Lagerbier sind nicht sehr stark gehopft und werden stärker eingebraut. Diese Biere haben einen mittleren Alkoholgehalt von 5,5 Volumen- Prozent.
Gruß,
Anja
Export/Lagerbier
Exportbier und Lagerbier sind nicht sehr stark gehopft und
werden stärker eingebraut. Diese Biere haben einen mittleren
Alkoholgehalt von 5,5 Volumen- Prozent.
und was hat das jetzt mit lagern zu tun? Richtig: Nix.
Dann war ja doch gut, daß ich meine - vermeintlich redundante - Antwort abgegeben habe.
Exportbier und Lagerbier sind nicht sehr stark gehopft und
werden stärker eingebraut. Diese Biere haben einen mittleren
Alkoholgehalt von 5,5 Volumen- Prozent.
und was hat das jetzt mit lagern zu tun? Richtig: Nix.
Nee, falsch - die Biere sind stärker eingebraut, damit sie länger ge lager t werden können bzw. nicht per Eilversand export iert werden müssen.
Exportbier und Lagerbier sind nicht sehr stark gehopft und
werden stärker eingebraut. Diese Biere haben einen mittleren
Alkoholgehalt von 5,5 Volumen- Prozent.
und was hat das jetzt mit lagern zu tun? Richtig: Nix.
Nee, falsch - die Biere sind stärker eingebraut, damit sie
länger ge lager t werden können bzw. nicht per Eilversand export iert werden müssen.
Weiß ich doch. Ich wehrte mich nur gegen unkontrollierte Link- und ungezielte Informationsverbreitung.
Weiß ich doch. Ich wehrte mich nur gegen unkontrollierte Link-
und ungezielte Informationsverbreitung.
Die Höflichkeit dem Poster gegenüber hat mich dazu veranlasst, nicht zu schreiben: Da gibt es eine Suchmaschine und die heißt Google. Wenn man da „Bier Sorten“ eingibt, erzielt man 45.100 Treffer. Stattdessen habe ich die ersten Links als kleinen Wink mit dem Zaunpfahl kopiert. Hier schreibt und liest man zwar Schwarz auf Weiß, das Schwarz und Weiß denken hilft aber nicht weiter.
Dir einen schönen Sonntach,
Anja
schade, daß Du kein Bier magst. Ich komme aus Oberfranken, und bei uns gibt es im deutschlandweiten Vergleich mit Abstand am meisten Brauereien. Und die besten auch, das ist natürlich nur meine Meinung. Über solche Probleme wie die Bezeichnungen von Lager oder Export diskutieren wir bei uns am Obermain nicht.
Man ist entweder Teil des Problems, Teil der Lösung oder Teil der Natur (der Spruch ist allerdings von Robert de Niro, der keine Ahnung vom oberfränkischen Bier hat).
Viele liebe Grüße vom sonnigen Obermain
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In England ist „lager“ hell und „bitter“ dunkeles Bier.
das stimmt nun definitiv nicht. Ich habe oft schon in England ein „bitter“
bestellt, und - zu Recht! - nie ein dunkles erhalten. Dunkles ist „dark ale“. Und
in Schottland zum Beispiel gibt es gar kein „bitter“, die vergleichbare Sorte
dort nennt sich „export“. „Lager“ ist in Großbritannien eine meist mindere, helle
Biersorte.
Gruß
Bolo2L
Lager ist nun ganz sicher kein obergäriges Bier. Obergärige Biere sind in Deutschland z.B. Alt und Weizen. Untergärig sind Lager, Export, Pils etc. Die untergärige Methode ist die neuere und technisch anspruchsvollere. Ich finde auch, daß die untergärigen Biere bekömmlicher sind.
lg
Winfried
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